Banner, 300 x 250, mit Claim


Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2021
Headbangers Open Air 2021 (Corona Edition)

Ironhammer Festival 2021

Riddle Of Steel 2021

Assaulter - Salvation Like Destruction

Review von Opa Steve vom 09.04.2009 (3214 mal gelesen)
Assaulter - Salvation Like Destruction Simon Berserker, ehemals DESTRÖYER666, versucht mit ASSAULTER an die Glanztage des räudigen Underground-Thrashs anzuknüpfen. Das verwundert nicht, zumal seine ehemalige Kapelle dort einige unvergessene Werke plazieren konnte. Das Experiment, die Vergangenheit lebendig zu halten, gelingt leider nur zum Teil. Der gewollt nölige Sound der Klampfen soll den Charme kleiner Koffercombos hervorrufen, und die gesamte Produktion ist - wenig überraschend - sehr minimalistisch gehalten. Im Prinzip habe ich nichts dagegen, aber auch simple Eigenproduktionen ohne hochwertiges Edel-Equipment können mit genügend Willen mehr knallen als diese Scheibe. Das schlappe Schlagzeug lässt Bassdrums völlig vermissen, bei den Amps hat man den Eindruck, die Gewerkschaft der Gitarrencombos hätte die obligatorische "Alle Regler auf 10"-Einstellung tarifvertraglich auf moderate "Maximal 7" festgezurrt.

So wie beim Sound der Scheibe finde ich auch beim Songwriting ein Stück "Soziale Metal-Hängematten-Mentalität". Wo der Zug hingehen soll ist nicht zu überhören, aber er kommt nicht so recht zum Rollen. Zu einfallslos reiht sich Riff an Riff, ein paar Leads für bisschen Emotionen hat man sich von T. Hellfinder ausgeliehen. Ohne diese wäre die Scheibe wirklich tiefstes Nachwuchsniveau. Da kann man sich noch so pur die schwarze Seele aus der Kehle pressen, die instrumentale Armee ist einfach zu kriegsfaul - und ohne die Artillerie lässt sich nun mal keine Schlacht gewinnen.

Unter den 7 Songs sticht eigentlich nur ein Stück richtig heraus: 'Proselytiser' wäre mein Anspieltipp, aber "Salvation Like Destruction" wird dem dort gebotenen Metal-Faktor insgesamt nicht durchgehend gerecht. 1985, als es noch gefühlte 95% weniger Bands gab, wäre man vielleicht etwas heißer auf dieses Material geworden, aber selbst Oldschool-Puristen gibt es heute einige mehr, die den Stoff besser draufhaben.

Gesamtwertung: 4.0 Punkte
blood blood blood blood dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01 Talon And Teeth
02 The Axiom Star
03 Glory Alone
04 Proselytiser
05 Awe Of Fire
06 Vengeance Whips
07 Between Gods And Men
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 39:58 Minuten
VÖ: 20.03.2009

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

09.04.2009 Salvation Like Destruction(4.0/10) von Opa Steve

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!