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Godhead - At The Edge Of The World

Review von Elvis vom 23.02.2009 (2481 mal gelesen)
Godhead - At The Edge Of The World Mit “At The Edge Of The World” erscheint das sechste GODHEAD- Studioalbum jetzt auch in Europa, nachdem es schon seit Oktober 2008 in den Staaten erhältlich ist.

Das Cover erinnert vermutlich nicht grundlos an den Weg zum Ende der Welt im dritten Teil einer bekannten Piratensaga mit ähnlichem Titel - mit Piraten hat die Platte jedoch nichts zu tun. Das schön gestaltete Booklet (besonders hervorzuheben: die gezeichneten Abbildungen der vier Bandmitglieder) lässt mit optisch stark asiatisch angehauchten Bildern schon damit rechnen, dass fernöstliche Klänge Teil des Gesamtwerks sein dürften, musikalisch geht's – abgesehen vom Intro - jedoch nicht in diese Richtung.

Vorherrschend sind vielmehr düstere, melodische Songs im eigenen GODHEAD-Stil, die sich alle eher im unteren Midtempo-Bereich bewegen. Das passt insgesamt auch gut zu der melancholischen Grundstimmung des Albums, die durch die Texte nur noch unterstrichen wird. Heiterkeit ist dabei nicht das Thema, die meisten Stücke handeln von Schmerz, Verzweiflung und Entfremdung. Ab und an werden ein paar Effekte eingestreut, während die dezenten Keyboards zumeist im Hintergrund bleiben. Darüber schweben die cleanen Vocals, die in vielen Songs zumeist in der Strophe (mitunter
auch im Refrain) leicht verfremdet erklingen.

Die Band und v.a. Sänger Jason C. Miller sind schon lange Fans von THE CURE – deswegen klingen sie zwar nicht direkt wie diese mittlerweile bereits ehrwürdige britische Institution, verbreiten jedoch eine durchaus vergleichbare Stimmung im Lauf des Albums wie Robert Smith und seine Mannen in den 80ern. Sicherlich ergibt das alles keine Musik fürs gesellige Beisammensein, sondern mehr für ruhige Stunden allein, bevorzugt in der dunklen Jahreszeit. In der richtigen Stimmung und Atmosphäre weiß "At The Edge Of The World" jedenfalls zu gefallen und spielt ihre Stärken aus.

Mit fast 80 Minuten ist die CD randvoll, wobei neben den dreizehn regulären Tracks noch fünf Remixe enthalten sind. Diese klingen meist deutlich anders als die Originale, teils industrieller, teils elektronischer, gelegentlich (zur richtigen Zeit am richtigen Ort) sogar tanzbar. Als Bonus auf jeden Fall keine schlechte Idee, auch wenn mir die jeweilige Standardversion meist besser gefällt - manch andere Band würde damit eine oder mehrere Singles auffüllen, während GODHEAD den Fans direkt "value for money" bieten.

Fazit: Insgesamt bestimmt keine Platte für alle Lebenslagen, Fans dürften jedoch damit glücklich werden und allen anderen sei zumindest empfohlen, mal reinzuhören. Letzteren seien als Anspieltipps 'The Puppet', 'Stay Back', 'Hero' und 'Become The Sky' ans Herz gelegt.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Approaching The Edge (Intro)
02. The Puppet
03. Stay Back
04. Just Take Anything
05. Hero
06. The Decline
07. Edge Of The World
08. Closing The Door
09. Soldier's Song
10. Consumption
11. Become The Sky
12. And Ever
13. The Origin Of Suffering
14. Stay Back (Assemblage Mix)
15. Consumption (Melt Mix)
16. Soldier's Song (Sold-Your-Soul-Mix)
17. Closing The Door (Cursed Mix)
18. Edge Of The World (Fat Acid Mix)
Band Website: www.godhead.com
Medium: CD
Spieldauer: 79:28 Minuten
VÖ: 20.02.2009

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