Letzte Reviews





Festival Previews
Rockhard Festival 2019

Rockharz Festival 2019

Festival Reviews 2019
A Sinister Purpose 2019

Hell Over Hammaburg 2019

Endeverafter - Kiss or Kill

Review von InsaneBrain vom 04.02.2009 (2209 mal gelesen)
Endeverafter - Kiss or Kill Nachdem sie ihr Album in den USA bereits vor über einem Jahr veröffentlicht haben, kommen ENDEVERAFTER mit ihrem Debüt "Kiss or Kill" nun auch zu uns. Die Jungs, deren Making Of eines Videos zur aktuellen Platte bei YouTube am ersten Tag fast eine halbe Million Mal angesehen wurde, machen definitiv massentauglichen Glam Rock der mitunter etwas härteren Gangart und haben das Potential, demnächst weltweit im Radio und vermutlich vor allem in Strip-Clubs zu laufen.

Wirklich neu erfinden ENDEVERAFTER mit ihrer Musik nichts, verstehen es dafür aber hervorragend, den Hard Rock der 80er mit alten und neuen Elementen aus anderen Richtungen zu einem Sound zu kombinieren, der Spaß macht, extrem gut ins Ohr geht und dabei auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt ist. Parallelen zu MÖTLEY CRÜE sind offensichtlich, aber auch Bands wie AC/DC scheinen zu den Vorbildern der Amerikaner um Fronter Michael Grant zu gehören.

Letzterer legt einen Umgang mit der Gitarre an den Tag, der durch seine mitreißenden Riffs und die einwandfreien Soli durchaus auch im Power Metal zu hause sein könnte. In Verbindung mit einer extrem energiereichen Stimme und genau passenden Drums lädt "Kiss or Kill" überwiegend sofort zum mitgehen ein und bleibt nach dem Hören auch eine Weile im Kopf. Multitalent Grant sorgt mit Gitarre, Stimme und auch Songwriting für eine gute Wiedererkennbarkeit in seiner Musik, lässt aber durch die Vielseitigkeit dieser keine Langeweile aufkommen.

Die Texte dagegen können mit dem hohen Niveau der Musik nicht mithalten, sie sind zwar durch ihre Einfachheit sehr eingängig, belegen aber deutlich, wie sehr sich ENDEVERAFTER Sex, Drugs und Rock´n´Roll verschrieben haben, in dem sie vor allem das weibliche Geschlecht und das Befreien desselben von seiner Kleidung zum Thema haben. 'Baby Baby Baby' zum Beispiel wäre möglicherweise ein Kandidat dafür, einen gewissen wohl weltbekannten Stripsong von Joe Cocker abzulösen...

Ein hervorragendes Debüt, das es ohne Probleme schafft, den Glam Rock in die heutige Zeit zu transportieren und jede Menge Spaß macht. Nur wenige Lückenfüller, auch die etwas eingeschränkte eigene Kreativität fällt bei weitem nicht so ins Gewicht, wie man eigentlich denken sollte. Für "Kiss or Kill" gibt es von mir 8,5 von 10 Punkten, die Band hat definitiv noch viel Potential, das es auszuschöpfen gibt. Anspieltipps sind 'Gotta Get Out' und 'Road To Destruction '.


Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. I Wanna Be Your Man
02. Baby Baby Baby
03. Gotta Get Out
04. Poison
05. Next Best Thing
06. Tip Of My Tongue
07. Road To Destruction
08. All Night
09. Slave
10. From The Ashes Of Sin
11. Long Way Home
Band Website: www.myspace.com/endeverafter
Medium: CD
Spieldauer: 48:30 Minuten
VÖ: 23.01.2009

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

04.02.2009 Kiss or Kill(8.5/10) von InsaneBrain

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!