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Bonfire - The Räuber

Review von TadMekka vom 01.04.2008 (2329 mal gelesen)
Bonfire - The Räuber Oh Mann, als ich den Titel zuerst las, dachte ich schon, daß BONFIRE einen auf Schlechte Onkelz machen würden. Falsch geraten, BONFIRE vertonen auf 'The Räuber' SCHILLERs gleichnamiges Werk. Erstaunliche, interessante Idee, das muß man zugeben. Eventuell hätte man jedoch bessere Songwriter finden können, aber dazu später mehr. Die Band, die für viele HERBERT GRÖNEMEIER- oder UDO LINDENBERG- bzw. SCORPIONS- und FOREIGNER-Fans soetwas wie den härtetechnischen Höchstlevel dar zu stellen scheint, ist wohl eine Institution in der deutschen Rock- und Metalszene.

Ob zurecht oder nicht kann ich nicht sagen, das Hardrock-Genre war für mich immer eher uninteressant. Mangels Überblick über das, was im genannten Genre als 'gute Musik' gilt halte ich mich im Folgenden einfach mal an die Fakten.

Sauber produzierter Hardrock, der die Standards zu keiner Sekunde verläßt, wird auch auf 'The Räuber' geboten. Die heftigeren Rocker wie zum Beispiel der Opener 'Bells of Freedom' stehen der üblichen Unsumme an Balladen, Halbballaden und Drei-Viertel-Balladen gegenüber. Das Melodieverständnis ist jedoch ein gesundes, erinnert gerne mal an alte WHITE LION - Klassiker, was aber auch daran liegen kann, daß seit 20 (oder 500?) Jahren alle Hardrock-Bands tupfengleich klingen. Positiv stechen die Gitarren heraus, die, wenn mal von der Leine gelassen, wunderbare Leads zu produzieren wissen. Leider kommt das nicht all zu oft vor. Anstrengender ist der Gesang, der zwar immer sauber aber irgendwie doch nach DSDS klingt. Auch das Englisch klingt...eher deutsch oder auch mal total affektiert und angestrengt amerikanisch. Aua! Man kann aber damit leben, ja, soweit ich erkennen kann, ist das ein in der Szene mehr als willkommenes Stilmittel. Wer bin ich also, das zu kritisieren?

Da ich Schillers' Werk nicht kenne, kann ich kaum beurteilen, ob BONFIRE bei der Vertonung einen guten Job gemacht haben. Für sich betrachtet ist das alles zu stereotyp, kann aber durchaus als Gute-Laune-Sommer-Mucke oder für romantische Abende utilisiert werden. Viel Spass an die Zielgruppe!


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Räuber
02. Bells Of Freedom
03. Refugee Of Fate
04. The Oath
05. Blut und Todt
06. Love Don't Lie
07. Black Night
08. Hip Hip Hurray
09. Do You Still Love Me
10. Let Me Be Your Water
11. Lass die Toten schlafen
12. The Good Die Young
13. Time
14. Father´s Return
15. Love Don´t Lie (Acoustic-Mix)
16. Do You Still Love Me (Acoustic-Mix)
17. Hip Hip Hurray (German Version)
Band Website: www.bonfire.de
Medium: CD
Spieldauer: 71:06 Minuten
VÖ: 15.02.2008

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