Imminence - Axis Mundi | |
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| Review von Paddel vom 01.10.2026 (443 mal gelesen) | |
IMMINENCE haben mit dem Wechsel zu Sumerian Records und der Veröffentlichung von "Axis Mundi" ein neues Kapitel in ihrer Bandgeschichte aufgeschlagen. Die Labelkollegen BAD OMENS positionieren sich auf Festivals schon so langsam in Richtung Headliner Slots und IMMINENCE schielen auch schon ein bisschen in diese Richtung. "Axis Mundi" klingt auf jeden Fall nach Ambitionen und präsentiert sich als Modern Metal-Blockbuster: Cineastisches Soundbild, Pathos und ganz große Gesten. 'Devil May Try' ist ein klassischer Post Hardcore-Banger, welcher auf die jüngeren ARCHITECTS-Alben passen würde. Auf 'Crestfallen' spielt die Violine von Frontmann Eddie Berg eine größere Rolle und so entwickelt dieser melancholische Song auch ein gewisse Soundtrack-Ästhetik. Der Song könnte auch im Abspann einer Young Adult Dark Fantasy-Romanverfilmung wie zum Beispiel "Tribute von Panem" laufen. Das Musikvideo von 'False Light' fängt diesen Dark Fantasy-Vibe mit seinen Rittern in schweren Rüstungen auf jeden Fall sehr gut ein. Die Singleauskopplungen und die dazugehörigen Musikvideos ergeben ein stimmungsvolles Gesamtbild. Die Albummitte ('If Not Now, When' und 'Didn't Think About You (Lately)') hat mich ein wenig kalt gelassen. 'Leviathan' orientiert sich am gleichnamigen mythologischen Seeungeheuer: Eine erhabene Nummer, die sich gegen Ende noch mal richtig aufbäumt und alles verschlingt. 'Exodus' ist ein unglaublicher Finisher, der sich seinen Pathos wirklich verdient hat. Der Song endet mit einer Violinenmelodie, die sich hervorragend in einem Ridley Scott-Film über Gladiatoren oder Tempelritter einfügen würde.Der Post Metalcore-Sound mit elektronischen Elementen und Violine wird von einer modernen und zeitgemäßen Produktion eingerahmt. Die Schweden haben Blickkontakt zum Modern Metal-Olymp (BRING ME THE HORIZON und ARCHITECTS) aufgenommen. Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Twisting In The Wind 02. The Sword That Never Bends 03. Devil May Try 04. Crestfallen 05. False Light 06. If Not Now, When 07. Didn’t Think About You (Lately) 08. Leviathan 09. Shed Your Skin 10. Power Divine 11. Exodus | Band Website: www.imminenceswe.com/ Medium: CD, digital Spieldauer: 46:14 Minuten VÖ: 02.10.2026 |
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IMMINENCE haben mit dem Wechsel zu Sumerian Records und der Veröffentlichung von "Axis Mundi" ein neues Kapitel in ihrer Bandgeschichte aufgeschlagen. Die Labelkollegen BAD OMENS positionieren sich auf Festivals schon so langsam in Richtung Headliner Slots und IMMINENCE schielen auch schon ein bisschen in diese Richtung. "Axis Mundi" klingt auf jeden Fall nach Ambitionen und präsentiert sich als Modern Metal-Blockbuster: Cineastisches Soundbild, Pathos und ganz große Gesten. 'Devil May Try' ist ein klassischer Post Hardcore-Banger, welcher auf die jüngeren ARCHITECTS-Alben passen würde. Auf 'Crestfallen' spielt die Violine von Frontmann Eddie Berg eine größere Rolle und so entwickelt dieser melancholische Song auch ein gewisse Soundtrack-Ästhetik. Der Song könnte auch im Abspann einer Young Adult Dark Fantasy-Romanverfilmung wie zum Beispiel "Tribute von Panem" laufen. Das Musikvideo von 'False Light' fängt diesen Dark Fantasy-Vibe mit seinen Rittern in schweren Rüstungen auf jeden Fall sehr gut ein. Die Singleauskopplungen und die dazugehörigen Musikvideos ergeben ein stimmungsvolles Gesamtbild. Die Albummitte ('If Not Now, When' und 'Didn't Think About You (Lately)') hat mich ein wenig kalt gelassen. 'Leviathan' orientiert sich am gleichnamigen mythologischen Seeungeheuer: Eine erhabene Nummer, die sich gegen Ende noch mal richtig aufbäumt und alles verschlingt. 'Exodus' ist ein unglaublicher Finisher, der sich seinen Pathos wirklich verdient hat. Der Song endet mit einer Violinenmelodie, die sich hervorragend in einem Ridley Scott-Film über Gladiatoren oder Tempelritter einfügen würde.
