Rob Zombie - The Great Satan | |
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| Review von Elvis vom 11.03.2026 (534 mal gelesen) | |
Fast genau fünf Jahre ist es her, dass ROB ZOMBIE sein letztes Studioalbum rausgehauen hat, weswegen es also umso mehr Zeit für ein neues Werk war. Zwischenzeitlich musste die mittlerweile erprobte Besetzung seiner Mitstreiter umgebaut werden, denn schließlich ist John 5 nunmehr bei MÖTLEY CRÜE tätig und Piggy D ist wieder mit MARILYN MANSON unterwegs. Nunmehr heißt es zurück zu den Wurzeln, denn die neue (alte) Band besteht jetzt wieder aus Blasko am Bass und Mike Riggs an der Gitarre, Ginger Fish sitzt weiterhin an den Drums. Somit sind wieder zwei Herren an Bord, die seinerzeit das Debüt "Hellbilly Deluxe" und "The Sinister Urge" abgeliefert haben. Das neue Album heißt "The Great Satan" und kommt auf knackige noch nicht mal 39 Minuten Spielzeit.Das soll aber keine Kritik sein, denn während bei den letzten Alben sicherlich John 5 einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Klang der Band hatte, atmet das neue Album definitiv eher die Vibes früherer Glanztaten. ROB ZOMBIE-typisch gibt es durchgehend Gas, untermalt von diversen Samples aus B- und C-Filmen und dementsprechender Atmosphäre, wie man sie von ihm eben kennt. Der Meister selbst ist stimmlich gut dabei und mindestens mal zu meiner Freude hat man sich auch weg von den teils ungemein sperrigen Songtiteln der letzten beiden Werke zugunsten eher knackiger Kürze der Namen hinbewegt. Saft und Kraft versprüht das Album im Grunde von Anfang bis Ende, es klingt schlichtweg wie ROB ZOMBIE in guter Form, sauber auf den Punkt, ohne mehr als die typischen Schnörkel und stets unter vier Minuten. Gut produziert, gut abgemischt und so kurzweilig, dass man es locker immer wieder am Stück durchhören kann - das ist "The Great Satan". Ganz an die Klassiker der frühen Tage kommt man zwar nicht ran (was aber auch niemand erwarten wird), aber zumindest für mich hat man mit 'Black Rat Coffin' sogar einen kleinen Hit an Bord. Und da das alles so klingt, dass es nach Live-Auftritt schreit, kann man vielleicht hoffen, dass nunmehr nach langer Pause auch mal wieder Europa-Termine von ROB ZOMBIE kommen werden. Verdient hat dieses Album es allemal, denn für das nunmehr achte Solowerk ist es ein starkes Stück geworden. Diverse Formate gibt es zudem auch noch, sodass an sich jeder Fan hier seine Version finden sollte. Anspieltipp: 'Heathen Days'. 'Black Rat Coffin', 'Punks And Demons' Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. F.T.W. 84 (3:56) 02. Tarantula (3:03) 03. I'm A Rock N Roller (3:33) 04. Heathen Days (2:18) 05. Who Am I (0:35) 06. Black Rat Coffin (3:05) 07. Sir Lord Acid Wolfman (3:46) 08. Punks And Demons (3:37) 09. The Devilman (3:26) 10. Out Of Sight (2:47) 11. Revolution Motherfuckers (2:33) 12. Welcome To The Electric Age (0:54) 13. The Black Scorpion (1:33) 14. Unclean Animals (3:34) 15. Grave Discontent (1:01) | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 38:33 Minuten VÖ: 27.02.2026 |
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Fast genau fünf Jahre ist es her, dass ROB ZOMBIE sein letztes Studioalbum rausgehauen hat, weswegen es also umso mehr Zeit für ein neues Werk war. Zwischenzeitlich musste die mittlerweile erprobte Besetzung seiner Mitstreiter umgebaut werden, denn schließlich ist John 5 nunmehr bei MÖTLEY CRÜE tätig und Piggy D ist wieder mit MARILYN MANSON unterwegs. Nunmehr heißt es zurück zu den Wurzeln, denn die neue (alte) Band besteht jetzt wieder aus Blasko am Bass und Mike Riggs an der Gitarre, Ginger Fish sitzt weiterhin an den Drums. Somit sind wieder zwei Herren an Bord, die seinerzeit das Debüt "Hellbilly Deluxe" und "The Sinister Urge" abgeliefert haben. Das neue Album heißt "The Great Satan" und kommt auf knackige noch nicht mal 39 Minuten Spielzeit.
