Wolfskull - Midnite Masters | |
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| Review von Stormrider vom 18.08.2025 (1014 mal gelesen) | |
Mit ihrem Debütalbum konnten WOLFSKULL sich mehr als wohlwollende Kritiken in vielen Fachgazetten abholen. Das ist dann wahlweise eine Bürde oder eine Motivationskeule. Ich bin mir nicht sicher, ob man hier nicht eher von einer Bürde sprechen muss. Denn auch wenn sich viele gute Ansätze auf "Midnite Masters" ausmachen lassen - so wirklich mitreißen oder überzeugen kann das Album nicht. Der Mix aus viel Gothic und Dark Rock, der selbstredend an die Größen wie MISFITS, HIM, THE OTHER und an die (zumindest in meinen Ohren) total überbewerteten GHOST erinnert, fließt musikalisch durch, ohne dass man sich daran stören würde und kann mit seinen teilweise guten Riffs auch punkten. Allerdings halten die Vocals von Fronter Pete dieses Niveau nicht. Sie haben weder den Punch noch das Charisma, welches die Sänger der genannten Bands ausmacht. 'Holler In The Hollow' ist so ein Beispiel, was ein wenig wie HIM für Arme daherkommt. Noch schlimmer wird es, wenn einen die Ohoho-Chöre zu Beginn von 'Mustang Baby' in ein Fussballstadion versetzen. Klar, das kann in der Livesituation ganz nett sein. Hier wirkt es fehl am Platze. Alle in allem ist "Midnite Masters" noch zu solide, um von einem Reinfall zu sprechen. Aber dass man damit nun wirklich um die mitternächtliche Rockkrone mitspielen kann, das sehe ich hier auch nicht. Dark Rock-Fans riskieren daher gerne zuvor ein Ohr, bevor sie zuschlagen und - basierend auf dem guten Debüt - einen Blindkauf andenken.
Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Midnite Masters 02. Son Of Light 03. Holler In The Hollow 04. Destyna 05. Jaguarette 06. Call Of The Wayward Ones 07. Mustang Baby 08. Netherworld In Flames 09. (I Wish It Could Be) Night All Day 10. Tyger Of Fate | Band Website: www.facebook.com/wolfskullrocks Medium: CD Spieldauer: 41:23 Minuten VÖ: 25.07.2025 |
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Mit ihrem Debütalbum konnten WOLFSKULL sich mehr als wohlwollende Kritiken in vielen Fachgazetten abholen. Das ist dann wahlweise eine Bürde oder eine Motivationskeule. Ich bin mir nicht sicher, ob man hier nicht eher von einer Bürde sprechen muss. Denn auch wenn sich viele gute Ansätze auf "Midnite Masters" ausmachen lassen - so wirklich mitreißen oder überzeugen kann das Album nicht. Der Mix aus viel Gothic und Dark Rock, der selbstredend an die Größen wie MISFITS, HIM, THE OTHER und an die (zumindest in meinen Ohren) total überbewerteten GHOST erinnert, fließt musikalisch durch, ohne dass man sich daran stören würde und kann mit seinen teilweise guten Riffs auch punkten. Allerdings halten die Vocals von Fronter Pete dieses Niveau nicht. Sie haben weder den Punch noch das Charisma, welches die Sänger der genannten Bands ausmacht. 'Holler In The Hollow' ist so ein Beispiel, was ein wenig wie HIM für Arme daherkommt. Noch schlimmer wird es, wenn einen die Ohoho-Chöre zu Beginn von 'Mustang Baby' in ein Fussballstadion versetzen. Klar, das kann in der Livesituation ganz nett sein. Hier wirkt es fehl am Platze. Alle in allem ist "Midnite Masters" noch zu solide, um von einem Reinfall zu sprechen. Aber dass man damit nun wirklich um die mitternächtliche Rockkrone mitspielen kann, das sehe ich hier auch nicht. Dark Rock-Fans riskieren daher gerne zuvor ein Ohr, bevor sie zuschlagen und - basierend auf dem guten Debüt - einen Blindkauf andenken.
