Sick N' Beautiful - Horror Vacui | |
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| Review von Stormrider vom 29.05.2025 (13472 mal gelesen) | |
Das italienische Quintett SICK N' BEAUTIFUL wirft uns mit "Horror Vacui" einen kleinen Industrial Metal-Hassbratzen hin, der sich geschmeidig zwischen WEDNESDAY 13, ROB ZOMBIE und LIV SIN einreiht. Musikalisch gibt es zumeist düsteren, klinisch-kalten Metal, der von den kraftvollen Vocals der Fronterin Herma zusätzlich nach vorne gepeitscht wird, die mich sehr oft an Liv Sin erinnert. Der Opener '(Human Is) Overrated' geht direkt auf die Zwölf und 'Death Police' und 'Septem Maleficas' sind Schädelspalter, die in einem hysterischen Finale aufgehen. Dass man aber nicht nur die blanke Wut kanalisiert, sondern auch etwas melodischer zurechtkommt, zeigt das vom Piano unterstützend begleitete 'Haunted'. Für die Livesituation und die "Hey Hey"-Mitsingspielchen bereitet man sich mit 'Hate Manifesto' vor. Dazu legt man, ähnlich wie so viele Bands aus dem Horrorgenre, Wert auf eine passende Optik, Symbolik und ein in sich stimmiges Gesamtkonzept, das auch in den Videos passend und effektvoll umgesetzt wird.Luft nach oben bleibt aber trotz aller Power dennoch. So punkten zum Beispiel WEDNESDAY 13 mit größeren und griffigeren Refrains. Wer mit dem Genre nichts anfangen kann, der wird auch durch "Horror Vacui" bestimmt kein Fan davon. Denn auch wenn alles passt, bleibt es eben doch im eng gesteckten Rahmen. Wer aber diesen klinischen, kalten Beat nutzt, um in Bewegung zu kommen, der wird die elf Tracks bestimmt mögen. Anspieltipp: 'The Rat King' Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. (Human Is) Overrated 02. My Wounds 03. Death Police 04. Haunted 05. Hate Manifesto 06. Septem Maleficas 07. Raise The Dragon 08. Railride 09. God Save The Bride 10. The Rat King 11. Diggity Dig Dig | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 46:25 Minuten VÖ: 18.04.2025 |
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Das italienische Quintett SICK N' BEAUTIFUL wirft uns mit "Horror Vacui" einen kleinen Industrial Metal-Hassbratzen hin, der sich geschmeidig zwischen WEDNESDAY 13, ROB ZOMBIE und LIV SIN einreiht. Musikalisch gibt es zumeist düsteren, klinisch-kalten Metal, der von den kraftvollen Vocals der Fronterin Herma zusätzlich nach vorne gepeitscht wird, die mich sehr oft an Liv Sin erinnert. Der Opener '(Human Is) Overrated' geht direkt auf die Zwölf und 'Death Police' und 'Septem Maleficas' sind Schädelspalter, die in einem hysterischen Finale aufgehen. Dass man aber nicht nur die blanke Wut kanalisiert, sondern auch etwas melodischer zurechtkommt, zeigt das vom Piano unterstützend begleitete 'Haunted'. Für die Livesituation und die "Hey Hey"-Mitsingspielchen bereitet man sich mit 'Hate Manifesto' vor. Dazu legt man, ähnlich wie so viele Bands aus dem Horrorgenre, Wert auf eine passende Optik, Symbolik und ein in sich stimmiges Gesamtkonzept, das auch in den Videos passend und effektvoll umgesetzt wird.
