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Amon Amarth - The Great Heathen Army

Review von Eddieson vom 05.08.2022 (698 mal gelesen)
Amon Amarth - The Great Heathen Army Death Metal, Melodic Death Metal, Viking Metal, Heavy Metal oder Viking Heavy Metal? Egal, wie man es dreht und wendet: Am Ende landet man doch immer wieder bei AMON AMARTH. Die sympathischen Wikinger haben einen langen Weg hinter sich und sich die Erfolgswelle, auf der sie momentan schwimmen, hart erspielt. Der besondere Schwierigkeitsgrad auf dieser Welle ist es aber, das Publikum bei Laune zu halten. Vielleicht mal hier und da ein wenig experimentieren und überraschen, was AMON AMARTH auf den letzten Alben ja auch hier und da mal getan haben, denken wir an den Part, den DORO bei 'A Dream That Cannot Be' auf "Jomsviking" übernommen hat, oder das Fanlager spaltende 'Raise Your Horns', über das heute noch diskutiert wird. Auch auf dem neuen Album "The Great Heathen Army" regen AMON AMARTH die Gemüter zu Diskussionen an. Das beginnt schon mit dem Cover, auf dem sich die Band erstmals selbst hat abbilden lassen und das natürlich noch als kämpferische Wikinger.

Doch musikalisch beginnt "The Great Heathen Army" fast schon etwas nostalgisch. Das schon im Vorfeld veröffentlichte 'Get In The Ring' erinnert mit seiner treibenden Doublebass und den hochmelodischen Gitarren schwer an die ersten Alben bis "Versus The World" und könnte auch gut auf einem dieser Alben vertreten sein. Geschrieben wurde der Track übrigens für ihren befreundeten Wrestler Eric Redbeard als Einlaufmusik. Der Titeltrack ist ebenfalls schon als Single veröffentlicht worden und ein guter Stampfer geworden, der am Ende zum Mitgrölen einlädt. Sprach ich weiter oben von "auch mal überraschen", wagen es AMON AMARTH mit dem folgenden 'Heidrun'. Denn hier setzt Frontmann Hegg mal zum etwas melodischeren Gesang an, was jetzt vielleicht schlimmer klingt, als es tatsächlich ist, denn es gibt dem Song einen besonderen Flow, der schön eingängig ist. Ansonsten punktet der Song mit einer starken Melodie und die "Heidrun! Heidrun!"-Rufe kann ich jetzt schon durch sämtliche Konzerthallen der Republik schallen hören.

'Oden Owns All' ist dann wieder der volle Angriff. Ein recht aggressiver Song, der ohne Umschweife auf den Punkt kommt und am Ende ebenfalls mit dreckig-melodischem Gesang überrascht. Das folgende 'Find A Way Or Make One' geht dann wieder etwas vom Gas, verliert dabei aber nicht an Wucht, sondern gewinnt eher daran, und das Solo setzt dem noch die Krone auf. Es wird recht schnell deutlich, dass AMON AMARTH auf ihrem neuen Album insgesamt wieder etwas aggressiver und düsterer zu Werke gehen, auch 'Dawn Of The Norseman' trägt seinen Teil dazu bei. Die nächste Überraschung kommt mit 'Saxons And Vikings'. Wie der Titel vielleicht schon ahnen lässt, erhält Sänger Johan hier Unterstützung von SAXON-Sänger Biff Byford, dadurch entsteht nicht nur eine besondere Dynamik in dem Song, sondern die beiden leisten sich ein schönes Duett. Dazu gibt es noch ein schönes NWOBHM-Solo. 'Skagul Rides With Me' ist der unauffälligste Song des Album, das dann mit der nächsten Überraschung abschließt: 'The Serpents Tail' = AMON AMARTH goes Symphonic Death Metal oder symphony and AMON AMARTH? Okay, das ist etwas übertrieben, aber leichte Symphonic-Anleihen sind deutlich zu hören. Was ebenfalls sehr gut umgesetzt ist, weil der Song dadurch natürlich an Epicness gewinnt und er dazu ein ordentlicher Ohrwurm ist, bevor er dann gegen Ende nochmal ordentlich kurz auf die 12 schlägt.

Am Ende des Tages bleibt zu sagen, dass AMON AMARTH sehr gut daran getan haben, sich wieder darauf zu besinnen, die Spielzeit etwas zu reduzieren. Das Album ist knackig, düster überraschend und für mich ein aggressives Stück Melodic Death Metal.



Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Get In The Ring
02. The Great Heathen Army
03. Heidrun
04. Oden Owns You All
05. Find A Way Or Make One
06. Dawn Of The Norseman
07. Saxons And Vikings
08. Skaul Rides With Me
09. The Serpents Tail
Band Website: www.amonamarth.com
Medium: CD, LP
Spieldauer: 43:05 Minuten
VÖ: 05.08.2022

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