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Destinity - In Continuum

Review von Rockmaster vom 24.10.2021 (1620 mal gelesen)
Destinity - In Continuum DESTINITY sind seit den späten 90ern unterwegs und haben - zumindest stilistisch und besetzungstechnisch - ein bewegte Geschichte hinter sich. Gestartet im Dunstkreis des Black Metal, haben sie einige Schwenks hingelegt, um jetzt nach neunjähriger Pause mit "In Continuum" ein klassisches Melodeath-Album ins Regal zu stellen. Immerhin sind mit Mick Caesare alias Mick, Stéphane Barboni alias Zephiros an der Rhythmusgitarre und Florent Barboni alias Morteüs am Schlagzeug wieder drei Mitglieder der Gründungsbesetzung an Bord. Seit jeweils gut einem Jahrzehnt schwingen auch Seb V.S. die Leadgitarre und David Richer alias Dave den Bass.

Was man Gutes oder Schlechtes über DESTINITY sagen kann, lässt sich im Grunde genommen schnell zusammenfassen: "In Continuum" ist an sich ein gelungenes, klassisches Melodeath-Album, das ganz geschmeidig runtergeht. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente tadellos, und die Zitate aus der Menge der großen Vorbilder wie INSOMNIUM oder DARK TRANQUILLITY sitzen. Auch in Sachen Sound brauchen sich DESTINITY nicht zu verstecken. Das einzige woran es wirklich mangelt ist Originalität. Ein bisschen bleibt an fast jedem Titel das Gefühl hängen, das habe ich schon mal gehört. Die melancholischen Melodien kennen wir von eben jenen INSOMNIUM, 'Snakepit' hätten wir so oder so ähnlich sicher auch bei DARK TRANQUILLITY auf dem Zettel gehabt. Hat man dann das ganze Album konsumiert, ist das ein bisschen wie der Vin de la maison, den man genüsslich mitgesüffelt hat, ohne dass man sich drei Flaschen davon mit nach Hause nehmen würde.

Die Kritik mag man zwar als Anti-Kaufempfehlung auffassen, so ist sie aber ausdrücklich nicht gemeint. Wer in dem Genre zu Hause ist und qualitativ hochwertigen Nachschub braucht, darf meine Bedenken in den Wind schlagen und dürfte an dem Werk der Franzosen durchaus seine (melancholische) Freude haben. Für sich betrachtet hat die Band immerhin auch ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt, und man darf gespannt sein, welchen Twist sie beim nächsten Werk hinlegen.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Sand Remains (6:00)
02. Reject The Deceit (5:27)
03. Reflections (4:53)
04. Shadows (6:35)
05. Dawn Never Breaks (5:36)
06. Architect Of Light (4:01)
07. A Lucid Strain (5:53)
08. Snakepit (4:35)
09. Salvation (8:26)
Band Website: www.destinityofficial.com
Medium: CD
Spieldauer: 51:26 Minuten
VÖ: 15.10.2021

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