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Eonian - The Nomad

Review von Opa Steve vom 16.06.2021 (1189 mal gelesen)
Eonian - The Nomad Der Spanier Jaume Antunano lebt zur Zeit in Manhattan und hatte während der Corona-Pandemie etwas gemacht, was in vielen Branchen seit einem Jahr an allen Ecken und Enden diverse Projekte gerettet hat: Machen wir doch mal etwas auf Distanz und kompromisslos digital!

Die EP "The Nomad" unter dem Banner EONIAN ist das Debütwerk seiner Arbeitsweise. Der Gitarrist, der für die Songs verantwortlich zeichnet, hat auf seiner EP mit ihren fünf Titeln nicht weniger als 11 Gäste aus aller Welt zusammengetrommelt, sei es aus Schweden, aus Indien oder Mexiko. Dieses (in seiner Gesamtheit) volle Dutzend spielt einen bombastischen Symphonic Death Metal, der in seinen orchestralen Arrangements und mit seinen fantastisch integrierten Breitwandchören öfter mal an Filmsoundtracks erinnert. Wenn da nicht das heftige Geblaste und das garstige Geröchel von DM (Thomas Blanc) wäre. Die Mischung wirkt aber wie aus einem Guss und ist absolut nicht sperrig. Aufgrund der Instrumentierung kommen natürlich gelegentliche Assoziationen zu DIMMU BORGIR zustande, Jaume schreibt seine Riffs auch ausgesprochen skandinavisch. Die Orchestrierungen des Argentiniers Diego Soldi sind aber das absolute Schmankerl. Der Mensch hat Talent und sollte sich tatsächlich mal an epischer Filmmusik probieren.

Die fünf Titel dieser EP sind in ihrer Wucht kompromisslos und nicht weichgespült, strotzen dennoch vor Harmonie und Melodie. Das über die ganze Welt entstandene Werk hat ein fabelhaftes Soundgewand von Simone Pietroforte erhalten und klingt so, wie üblicherweise nur die Oberklasse dieses Genres klingt. Gerne mehr davon, das ist ein extrem starker Einstieg!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Winter Wanderer
02. Versus The Titan
03. Cleansing Fire
04. Delirium
05. Shores Of A Lost Sea
Band Website:
Medium: MCD
Spieldauer: 22:08 Minuten
VÖ: 00.00.0000

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16.06.2021 The Nomad(8.0/10) von Opa Steve

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