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Mason Hill - Against The Wall

Review von Stormrider vom 15.03.2021 (2833 mal gelesen)
Mason Hill - Against The Wall Wenn eine Band über acht Jahre braucht, um ihr Debütalbum einzutüten, dann kann man ihr zumindest mal ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen, Willen und Glauben an die eigene Musik attestieren. Und genau das haben MASON HILL aus Glasgow bewiesen, indem sie nun mit "Against The Wall" auf der Bildfläche auftauchen. Dabei hat man, wie heute ja auch nicht unüblich, auf eine Kickstarterkampagne zurückgegriffen, um sich den Traum von der eigenen CD dem Rockstardasein zu verwirklichen.

Rockstardasein? Moment! Dafür muss man dann am Ende natürlich auch das entsprechende musikalische Fundament liefern. Wie also gedenken die Schotten den Rockolymp zu erobern? Zumindest nicht mit besonders vielen Alleinstellungsmerkmalen, denn das Album liefert auch nach mehrmaligem Durchlauf keine wirklich auffälligen davon. Vielmehr hat man über den großen Teich geschielt und sich bei vielen Bands bedient, die eben jenes Rockstarleben mit ihrer Musik hinbekommen haben und regelmäßig in den US Rock Radios laufen. Wenn man also auf eingängige Rockmusik steht, die exakt für diesen Zweck produziert ist, dann gibt es in der Tat schlechtere Platten, die man sich anhören kann, als "Against The Wall".

Wer Referenzen sucht, der wird allenthalben fündig. Egal ob NICKELBACK, STONE SOUR, STAIND oder auch SHINEDOWN. MASON HILL haben bei allen sehr genau hingehört und darauf aufbauend ihre eigenen Songs geschrieben. Dabei gehen manche besser oder schon beim erstmaligen Hören ins Ohr ('D.N.A.', 'Out Of Reach', 'No Regret', 'Against The Wall') andere brauchen länger oder schaffen es gar nicht wie 'Broken Son' oder 'Who We Are', was ziemlich belanglos dahinplätschert. Auch die obligatorische Ballade ist am Start, 'Where I Belong', ohne jedoch allzu tränentreibend daherzukommen. Was mir in der Summe leider wirklich etwas fehlt, das ist ein wenig Kante oder ein zumindest mehr Eigenständigkeit. Dennoch ist "Against The Wall" am Ende ein sauber produziertes modernes Rockalbum mit einer Menge Alternative-Einflüssen und schafft meist gekonnt den Spagat zwischen Hit-Tauglichkeit und angenehmer Härte, welches sich durch manches feine Riff und große Eingängigkeit in den Vocallines auszeichnet und dem man trotz der überschaubaren eigenen Identität immer anhört, dass die Band einfach Spaß hat an dem was sie tut und mit viel Herzblut dabei ist. Ansonsten hätte sie wohl auch kaum so lange durchgehalten um ihr Erstlingswerk zu veröffentlichen.

Wer mit den genannten Referenzbands seinen Frühstückskaffee schlürft oder sein abendliches Kaltgetränk konsumiert, der darf gerne ein Ohr riskieren und eine junge Band dabei unterstützen, ihren Rockstartraum zu verwirklichen. Es müssen ja nicht immer die alten Granden des Genres sein, denen man seine Euronen in die Kassen drückt.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Reborn
02. No Regret
03. Against the Wall
04. Broken Son
05. DNA
06. Who We Are
07. Find My Way
08. Hold On
09. Out of Reach
10. We Pray
11. Where I Belong
12. Reborn (Reprise)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 46:54 Minuten
VÖ: 05.03.2021

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15.03.2021 Against The Wall(6.5/10) von Stormrider

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