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Eternal Champion - Ravening Iron

Review von Mr. Metalsson vom 18.11.2020 (639 mal gelesen)
Eternal Champion  - Ravening Iron Eternal-Champion-3

Wer sich zu einem/einer passionierten Metaller*in der klassischen Art zählt und nicht hinter dem Mond gleich rechts lebt, für den sollte die Band aus Austin, Texas, zumindest ein Begriff sein. Bereits 2016 haben die Jungs um Sänger Jason Tarpey und Drummer Arthur Rizk mit ihrem Erstlingswerk "The Armor Of Ire" einen Wahnsinns-Impact auf die Szene gehabt. Ich selbst habe ewig gebraucht, bis ich eine Nachpressung auf Vinyl gefunden habe, weil selbst diese seinerzeit überall ausverkauft war. Da ist es kein Wunder, dass "Ravening Iron" eines der meist erwarteten Alben des Undergrounds ist und, Freunde ich kann euch sagen, das Warten hat sich sowas von gelohnt.

Zugegeben, nach den ersten Durchläufen war ich einigermaßen irritiert, weil die Songs hier deutlich komplexer sind als noch vor vier Jahren auf "The Armor Of Ire". Das brachte eine gewisse Enttäuschung mit sich, weil ich nicht - anders als beim Vorgänger - direkt in manche Songs hineingefunden habe. Es wirkt, als hätte man versucht, ein leicht verdauliches Epic Metal-Album (keinesfalls im negativen Sinne) mit einer Prise Prog zu würzen, um es auf Dauer interessanter zu machen und den/die Hörer*in etwas herauszufordern. Ich persönlich bin an diese Scheibe mit der sogenannten rosaroten Fan-Brille gegangen und konnte es nicht akzeptieren, dass es bei mir nach den ersten Durchläufen nicht zündet. Also lief es nochmal und nochmal und dann hat es -KLICK- gemacht. Ein Epic Metal-Feuerwerk auf rund 37 Minuten. Darin inbegriffen sind ein circa zweieinhalb Minuten langes Dungeon Synth-Stück namens 'The Godblade' (welches denselben Titel trägt, wie die neueste Fantasy-Geschichte von Tarpey, die kürzlich als Buch veröffentlicht wurde) und eine Neuaufnahme von 'War At The Edge Of The End', welches bereits auf der Demo "The Last King Of Pictdom" von 2013 zu hören war. Lyrisch bekommen wir hier alles geboten, was das Epic Metal- und Sword and Sorcery-Herz begehrt. Ich denke, dieses Album steht zum Großteil in unmittelbarer Verbindung zum eben bereits genannten Buch "The Godblade", was der Titel schon unschwer erkennen lässt. Einen Gastauftritt gibt es auch auf "Ravening Iron" und zwar von niemand geringerem als VISIGOTH-Sänger Jake Rogers. Mal ehrlich, Freunde: ETERNAL CHAMPION plus VISIGOTH - geht's noch epischer? ich denke nicht ...

Fazit kurz und knapp: für mich definitiv ein Jahreshighlight.

Anspieltipps: alles. Selbst der kurze Dungeon Synth-Track 'The Godblade' fügt sich exzellent ins Gesamtkonzept ein und wirkt nicht wie einfaches Füllmaterial. Dafür gibt es von mir die Höchstpunktzahl. Ich kann es gar nicht erwarten, es endlich in den Händen zu halten.



Gesamtwertung: 10.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood blood
Trackliste Album-Info
01. A Face In The Glare
02. Ravening Iron
03. Skullseeker
04. War At The Edge Of The End
05. Coward's Keep
06. Worms Of The Earth
07. The Godblade
08. Banners Of Arhai
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 37:18 Minuten
VÖ: 20.11.2020

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Ach, Gürkchen, wieder so verdrießlich heute? Als ob Eternal Champion ein "Jugendphänomen" wären. Wohl noch nie live gesehen.
(19.11.2020 von Die Jugend )

Im Westen nichts neues : keine riffpower, pappiges Schlagzeug, stimmchen ohne Charisma, die Jugend jubelt, der Kenner schüttelt den Kopf...
(19.11.2020 von Gurkengandalf)

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18.11.2020 Ravening Iron(10.0/10) von Mr. Metalsson

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