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Hjelvik - Welcome To Hel

Review von Eddieson vom 20.11.2020 (509 mal gelesen)
Hjelvik - Welcome To Hel Der Ausstieg von KVELERTAK-Gründungsmitglied und Sänger Erlend Hjelvik 2018 war für viele Fans ein Schlag ins Gesicht. Doch Anhänger des Sängers mit der prägnanten Stimme bekommen jetzt neues Futter. Hjelvik dachte nicht im Traum daran, sich zur Ruhe zu setzen, sondern wollte sich neuen Aufgaben und neuer Musik widmen. Das tut er jetzt unter dem Namen HJELVIK und verschreibt sich mit der neuen Band der nordischen Mythologie. Er selbst nennt es Blackened Viking Metal und ja, irgendwie passt das schon ganz gut, wenn das Kind denn schon einen Namen braucht.

Im Gegensatz zu seiner Vorgängerband geht es auf "Welcome To Hel" wesentlich straighter und gezügelter zu Sache. Nordische Lyric-Themen verpackt in eine geradlinige Gitarrenarbeit, versehen mit vielen Leads und teils folkischen Melodien. Schon der Opener 'Father War' deutet die Richtung des Albums gut an. Das Songwriting setzt allerdings auf Albumlänge zu wenig Akzente, um als herausragend und besonders stark zu glänzen. Genretypische Riffs, mal mehr rockig, mal leicht episch. Auch Hjelviks Gesang bietet zu wenig Abwechslung und so kommen zwangsläufig immer wieder Erinnerungen an KVELERTAK in den Kopf. Unterstellen wir ihm mal, dass er mit seiner neuen Band und dem ersten Album erstmal auf Nummer sicher gehen möchte. Für die Zukunft darf sich der Norweger aber auch ruhig gern mal etwas mehr ausprobieren, 'Necromance' weist mit seinen klaren Gesangslinien, die mich leicht an Jello Biafra denken lassen, ja schon etwas darauf hin. Ansonsten bietet "Welcome To Hel" Mitgrölparts und Tracks zum Fäusterecken, sodass man davon ausgehen kann, dass das live ganz gut funktionieren wird.

Abschließend bleibt also zu sagen, dass Hjelvik gern etwas mutiger werden darf und das Songwriting etwas mutiger und experimentierfreudiger ausfallen könnte. Bis dahin bekommt man ein etwas über dem Durchschnitt liegendes Debütalbum.



Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Father War
02. Thor's Hammer
03. Helgrinda
04. The Power Ballad Of Freyr
05. Glory Of Hel
06. 12th Spell
07. Ironwood
08. Kveldulv
09. North Tsar
10. Necromance
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 39:26 Minuten
VÖ: 20.11.2020

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20.11.2020 Welcome To Hel(7.0/10) von Eddieson

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