Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Altar Of Gore - Obscure & Obscene Gods

Review von Metal Guru vom 08.11.2020 (1677 mal gelesen)
Altar Of Gore - Obscure & Obscene Gods ALTAR OF GORE: Death Metal aus New Jersey. Ein Typ, der sich selbst 'The Acolyte' (THE FOUL ONES) nennt beziehungsweise so genannt wird beziehungsweise so genannt werden will, nimmt 2017 ein Demo quasi im Alleingang auf, tut sich im Anschluss mit SIEGE COLUMNs Joe Aversario an sechs oder sieben Saiten und ABAZAGORATHs und BLASPHEMATORYs 'Warhead' an Blechtellern/Fußpedalen/Plastikfellen/Schlagstöcken zusammen und eins-zwei-drei (genauer gesagt 2019) - rockt das todesmetallische Trio mit lokalen Szenegrößen wie CEREBRAL ROT und FETID irgendeine Brooklyner Bretterbühne!

"Obscure & Obscene Gods": Nicht nur sieben todesmetallische Songs in 37 Minuten und 36 Sekunden, sondern auch ein Debüt! Der B-Zettel nennt es (Zitat) "a six-track long-play of psychotic and primal metal to celebrate death". Das mag sein, aber ich frag' mich: Warum denn "six-track", da sind doch sieben Stücke? Egal, die Rhythmusfraktion assoziiert nicht zuletzt wegen der generalstabsmäßigen Exekution der Schnarrentrommel metallische Marschmusik, die Streitäxte des Todes sägen seltsam gesichtslos vor sich hin und die eintönigen/gleichförmigen/relatieffrequenten Vokaldarbietungen erinnern nicht selten an Chrissie Barnes (Ex-CANNIBAL CORPSE). Na ja, und dann die profanen Okkultismus, okkulte Spiritualität oder/und spirituellen Symbolismus traktierenden Texte: versteht aufgrund akustischer/inhaltlicher Unverständlichkeit sowieso keine Sau/kein Schwein, was durch eine für heutige Verhältnisse peinlich platte Produktion zusätzlich erschwert wird.

Wem Krematoriumskapellen wie BEHERIT, DEMONCY, IMPETIGO, PROCLAMATION und frühe PROFANATICA was sagen, wem DIE vielleicht sogar gefallen, der oder die dürfte auch mit ALTAR OF GOREs "Obscure & Obscene Gods" was anfangen können. Apropos: Wann genau hört eigentlich die 'neue Realität' (= f...ing Corona) auf beziehungsweise wann genau geht die 'alte Normalität' weiter - wenn überhaupt? Wann 'dürfen' wir uns wieder grenzen-/hemmungs-/sinnlos besaufen (und nicht aufgrund zwangseingeführter 'Sperrstunden' druckbetanken), wieder in 'normale' (und nicht zwangsentvölkerte Geister-)Konzerte torkeln und unsere Ohren absichtlich/bewusst/vorsätzlich zerstören? Laut B-Zettel arbeitet The Acolyte bereits an einem Nachfolgewerk zu "Obscure & Obscene Gods" - DAS will ich hören und zwar live, laut und lallend!

- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Introduction (0:54)
02. Exalted Exsanguination (6:02)
03. Altar Of Gore (6:03)
04. Black Stone Urn (5:39)
05. Acolyte Of The Foul Ones (6:02)
06. Sanguinary Relics (5:37)
07. Obscure And Obscene Gods (7:19)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 37:36 Minuten
VÖ: 16.10.2020

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Na ja, was willste erwarten - von jemandem, der (oder die?) sich "Gurkengandalf" nennt? Corona trägt immer bizarrere Blüten ...
(14.11.2020 von Metal Guru)

Ja, was richtige Stücke sind, wird natürlich hochoffiziell von Gurkengandalf festgelegt.
(14.11.2020 von Blaze Breeg)

Soso ... Groß geschriebene Introductions werden zu kleingeschriebenen "introduktionen", sind keine 'richtigen' Stücke (= haben also keinen Anspruch auf Indexpunkte und 'zählen' dementsprechend nicht) und sieben sind sechs, oder was? DAS ist tragisch ...
(09.11.2020 von Metal Guru)

Heisse Info : nur 6 tracks, weil, der erster ist die "introduktion"! Wenn corona dir nicht den Alkohol weggenommen hätte, wäre die Erkenntnis vielleicht gekommen, das ist schon tragisch...
(09.11.2020 von Gurkengandalf)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

08.11.2020 Obscure & Obscene Godsvon Metal Guru

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!