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Askväder - Askväder

Review von Stormrider vom 14.04.2020 (1881 mal gelesen)
Askväder - Askväder Retro Rock aus Schweden. Damit wäre eigentlich fast schon alles gesagt, was man über ASKVÄDER wissen muss. Okay, das wäre dann vielleicht doch etwas zu wenig, aber am Ende kann man über das Trio genau das sagen, was man über die 1.357 anderen Bands schon geschrieben hat, die aus dem Land der Elche kommen. Handwerklich gibt es nix zu mäkeln, auch das Songwriting ist für ein Debüt schon sehr ausgereift, und die Tatsache, dass ROBERT PEHRSSON seine Finger beim Mix im Spiel hat, lässt schon darauf schließen, dass wir hier Qualität angeboten bekommen. Und so ist es dann auch.

Was unterscheidet die Jungs aus Göteborg also nun von all den anderen Kapellen, die den 70er-Jahren so exzessiv huldigen? Vielleicht die Tatsache, dass man sich nicht zu sehr limitiert und sich nicht auf eine Band oder einen bestimmten Stil fokussiert. Denn auch wenn die zehn Songs mit 35 Minuten nicht gerade einen kompletten Abend füllen, gibt es auf "Askväder" doch eine Menge unterschiedlicher Stile zu hören. 'Thunderstorm' eröffnet das Album noch in bester Power Rock-Manier, und auch 'Gods Grace' lässt sich noch im skandinavischen Rotzrock verorten, aber spätestens dann, wenn man bei 'Give In' angekommen ist, ist es erstmal vorbei mit dem Rock, ist der Song doch ein klassischer Blues, der mit einem schönen Solo veredelt wird. Mit 'Bit My Lip' groovt man sich zurück ins Album. Könnte auch von IMPERIAL STATE ELECTRIC sein der Song. 'Defeat' hingegen hat so ein wenig was von STATUS QUO mit einem Schuss JIMI HENDRIX. Alle anderen Songs lassen sich mehr oder weniger zwischen diesen Polen einsortieren.

Insgesamt kann man ASKVÄDER einen gelungenen Albumeinstand attestieren. Wer auf Classic Rock der 70er steht, wird mit diesem Debüt schnell Freundschaft schließen. Ob man aber nun die drölfzigste Schwedencombo im Regal stehen haben muss, die sich bei den Dinosauriern bedient, wenngleich auch mit breitem Spektrum, das sei jedem selbst überlassen. Schlecht ist "Askväder" bestimmt nicht, aber man bekommt am Ende auch nichts zu hören, was man in den letzten Jahren nicht schon an anderer Stelle zumindest ähnlich und auch ähnlich gut oder besser gehört hätte.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Thunderstorm
02. Cutting Corners
03. God's Grace
04. Nothing To Lose
05. Give In
06. Bit My Lip
07. Devil's Feast
08. Elysium
09. Defeat
10. The Miser
Band Website: www.facebook.com/askvaderband
Medium: CD
Spieldauer: 35:56 Minuten
VÖ: 13.03.2020

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14.04.2020 Askväder(6.0/10) von Stormrider

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