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Ivanhoe - Blood And Gold

Review von Cornholio vom 12.04.2020 (2023 mal gelesen)
Ivanhoe - Blood And Gold Hui, schon das achte Album legen IVANHOE aus Baden-Württemberg hier vor. "Blood And Gold" wirkt auf den ersten "Blick" recht unspektakulär, neun Songs in nicht ganz 40 Minuten, aber mit mehrfachem Hören wächst ein echtes Power-Prog-Monster heran.

Zu Beginn erscheint das Werk eigentlich wie ein gewöhnliches Power Metal-Album, aber mit fortschreitender Spieldauer werden die Songs heimlich, still und leise proggiger, ohne aber an Eingängigkeit einzubüßen. Der Opener 'Midnight Bite' erinnert mich nicht nur strukturell etwas an SYMPHONY X, die einzigartige und ausdrucksstarke Stimme von Sänger Alexander Koch hat hier und da eine ähnliche Stimmfarbe wie die von Russel Allen. Auch wenn es sich einige Male auf der Scheibe so anhört, als würde Kochs Stimme kippen, das passiert nie. Ein weiterer Pluspunkt sind die MAIDEN-artigen Twin-Leads, die ebenfalls mehr als einmal auftauchen. In der wunderschönen Akustik-Ballade 'Fe Infinita' bekommt Koch Unterstützung von der lokalen Musical-Darstellerin Yvonne Luithlen, ein tolles Duett! Ein weiteres tolles Stück ist der Titeltrack, der zwar ziemlich vertrakt wirkt, sich aber dennoch im Kopf festsetzt. Ebenso im Ohr haftet 'Martyrium', aber hier ist der Grund ganz klar der starke Chorus. 'Solace' besticht durch ein starkes Riff und ist insgesamt eine ganze Ecke epischer als die Vorgänger. Das schleppende 'Shadow Play' wartet sogar mit einem Saxophon (!) auf, und das abschließende 'Perfect Tragedy' vereint nochmal nahezu alle Trademarks der Scheibe in gut fünf Minuten, nur der Ohrwurm-Faktor kommt leider zu kurz.

Von mir bewusst ans Ende des Artikels gesetzt sind ein paar Anmerkungen zu dem ersten Coversong, den IVANHOE jemals aufgenommen haben. 'If I Never Sing Another Song' steht an sechster Stelle und verhindert damit meiner Meinung nach den Flow der Platte. Das Stück wirkt einerseits etwas wie ein Fremdkörper, andererseits wie der Hit auf "Blood And Gold". Das kommt nicht von ungefähr, denn das Lied wurde in den Siebzigern durch MATT MONRO bekannt, auch SAMMY DAVIS JR. und UDO JÜRGENS haben sich an dem Stück versucht. Nun ja, meiner Meinung nach passt es nicht so gut in die Mitte, ich hätte es eher ans Ende der Scheibe gepackt. Macht euch am besten selbst ein Bild davon!

Auch wenn "Blood And Gold" schon seit über drei Wochen auf dem Markt ist, lohnt es sich auf jeden Fall, hier mal reinzuhören!




Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Midnight Bite
02. Broken Mirror
03. Fe Infinita
04. Blood And Gold
05. Martyrium
06. If I Never Sing Another Song
07. Solace
08. Shadow Play
09. Perfect Tragedy
Band Website: www.ivanhoe.de
Medium: CD
Spieldauer: 38:37 Minuten
VÖ: 20.03.2020

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