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Burning Witches - Dance With The Devil

Review von Eddieson vom 04.03.2020 (1407 mal gelesen)
Burning Witches - Dance With The Devil Vor ungefähr zwei Jahren traf mich der Hexenhammer wie aus dem Nichts. Mir völlig unbekannt, lauschte ich damals dem Album der fünf Frauen und wurde aber sowas von positiv überrascht. So ein Gefühl hatte ich lange nicht mehr und so war es kaum verwunderlich, dass "Hexenhammer" immer mal wieder den Weg auf meinen Plattenteller gefunden hat. Und auch heute noch lege ich die Platte gerne auf, obwohl mittlerweile der Nachfolger in den Startlöchern steht. Die zwischendurch veröffentlichte EP "Wings Of Steel" ließ die Hoffnung auf ein gutes neues Album steigen. Eine nicht ganz unerhebliche Änderung gibt es aber. Und zwar ist Sängerin Seraina letztes Jahr ausgestiegen und wurde durch Laura Guldemond ersetzt, die sich ja schon auf der EP vorgestellt hat.

Ein kurzes und düsteres Intro führt den Hörer in die Platte ein und startet mit 'Lucid Nightmare' und damit wird deutlich, dass BURNING WITCHES ihrem Rezept von Heavy Metal treu geblieben sind. Straight nach vorne geht es mit schneidenden Riffs und einem kraftvollen Schlagzeug. Sängerin Laura zeigt sich sehr vielfältig. Mal keifend, dann rau und klar, dann auch mal wieder leicht growlend. Sie, und das kann man schon verraten, ist ein echter Gewinn für die Band. Nicht, dass Seraine schlecht bei Stimme war, aber die neue Sängerin zeigt sich auf Albumlänge verdammt abwechslungsreich und kraftvoll. Der Titeltrack 'Dance With The Devil' hat so einen 80er-Vibe, der schon Spaß macht, allerdings hat der Song keine großen Highlights zu bieten, 'Wings Of Steel' ist schon bekannt und bildet auf dem Album eine echte Perle. Auch 'Six Feet Under' plätschert so recht unspektakulär dahin.

Die Powerballade 'Black Magic' bildet dann den Ruhepol des Albums. Auch hier kann Sängerin Laura auf ganzer Linie überzeugen. 'Sea Of Lies' mausert sich von Hören zu Hören zu einem echten Grower, dagegen fällt leider 'Sister Of Fate' deutlich ab. Doch schon mit dem düsteren 'Necronomicon' bekommt man gleich mit den besten Song des Albums. Und auch 'The Final Fight' bietet leider nichts Besonderes in Sachen Songwriting. Die abschließende Coverversion von MANOWARs 'Battle Hymn' mit der Unterstützung von Ross The Boss und Michael Lepond ist zwar mehr als nett, kommt aber natürlich nicht an das Original ran.

Also vielleicht waren auch meine Erwartung zu hoch, doch so komplett überzeugen kann mich "Dance With The Devil" nicht. War es auf "Hexenhammer" noch so, dass es mehr Killer als Filler gibt, ist es auf dem vorliegenden Album leider anders herum. Ein paar starke Songs hält "Dance With The Devil" schon parat, doch leider überwiegt die Fillermasse hier deutlich. Versteht mich nicht falsch, das Album ist weit davon entfernt schlecht zu sein, und man sollte ihm auf jeden Fall eine Chance geben, aber gegenüber dem Vorgängeralbum schwächelt es schon deutlich, da hier die echten Highlights leider fehlen.



Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The Incantation
02. Lucid Nightmare
03. Dance With The Devil
04. Wings Of Steel
05. Six Feet Underground
06. Black Magic
07. Sea Of Lies
08. The Sisters Of Fate
09. Necronomicon
10. The Final Fight
11. Threefold Return
12. Battle Hymn feat. Ross The Boss & Michael Lepond
Band Website: facebook.com/burningwitches666
Medium: CD, LP
Spieldauer: 52:32 Minuten
VÖ: 06.03.2020

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