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Goatwhore - A Haunting Curse

Review von Opa Steve vom 09.09.2006 (3921 mal gelesen)
Goatwhore - A Haunting Curse Wem von euch sind DIMMU BORGIR zu tüdelig? Wer würde gern die Keyboards rauswerfen, und stattdessen lieber das volle Riffbrett auffahren? Für diejenigen könnten GOATWHORE die gesuchte Alternative bieten! Nicht nur die ins Auge springenden positiven Trademarks, wie Ben Falgousts (SOILENT GREEN) treffsichere Vocals und das hochpräzise Fellgedresche von Zack Simmons, klingen wie eine Anleihe der norwegischen Megaseller, sondern auch Songs (wie vor allem das Titelstück) bieten durchaus ähnliches Niveau.

GOATWHORE brillieren durch absolut songdienliche Kompositionen, die nicht nach erzwungenen Stilmitteln klingen, sondern denen man den Enthusiasmus förmlich anmerkt. Sie können komplexe Raserei auffahren ('My Eyes Are The Spears Of Chaos'), simple Punkriffs ('Alchemy Of The Black Sun Cult'), oder auch urdreckigen Black Metal der Marke MARDUK. Tote Punkte haben die Stücke im Prinzip nie, denn anstatt auf der Stelle zu treten gibt es immer eine mordsmäßige Portion Drive. Gelegentlich verirrt man sich mal in etwas stockendem Durcheinander ('Bloodletting Upon The Cloven Hoof'), aber höchstens für kurze Parts, was den Songs insgesamt keinen Schaden zufügen kann. Die meiste Power entwickelt das Louisiana-Quartett, wenn es nicht komplett das Gaspedal durchtritt, sondern kurz vor dem roten Bereich des Drehzahlmessers verharrt. Denn gerade dann kommt ein Groove-Feeling durch, welches bei der Masse aller Black Metal Combos leider völlig vernachlässigt wird. Dies ist wohl Verdienst von Drummer Zack Simmons, der es schafft, dass selbst langsame Riffs nicht als träge wahrgenommen, sondern unbarmherzig in die freiwillig zuckenden Knochen getrieben werden. In meinen Augen ist diese Fähigkeit viel höher anzusiedeln als langweilige ultraschnelle Blasts oder statisches Sample-Gewitter. Hier ist richtig Leben in der Bude, ohne dass es irgendwie ausgewhimpt klingen würde.

Ebenfalls alles andere als ausgewhimpt ist die bockstarke Produktion aus dem Hause Erik Rutan. Abgesehen von der manchmal etwas nervigen Snare (die offenbar für die Blastpassagen nochmal separat getriggert wurde) und dem etwas (zu Gunsten der Aggressivität) ausgedünnten Bass klingt die Scheibe durchschlagstark, dicht und transparent zugleich. Was beweist, dass nicht nur klirrendes Skandinavien, sondern auch etablierter Florida-Sound Black Metal sehr gut zu Gesicht steht.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01 Wear These Scars Of Testimony
02 Bloodletting Upon The Cloven Hoof
03 Alchemy Of The Black Sun Cult
04 My Eyes Are The Spears Of Chaos
05 In The Narrow Confines Of Defilement
06 Forever Consumed Oblivion
07 A Haunting Curse....
08 Silence Marked By The Breaking Of Bone
09 Diabolical Submergence Of Rebirth
10 ... Of Ashen Slumber
11 I Avenge Myself
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 39:15 Minuten
VÖ: 08.09.2006

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