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Exmortus - Legions Of The Undead

Review von Metal Guru vom 02.11.2019 (630 mal gelesen)
Exmortus - Legions Of The Undead EXMORTUS hängen in und um Los Angeles rum, fabrizieren ziemlich tödliches Metall und bestehen derzeit aus Adrian Aguilar (Schlagwerk), Chase Becker (Gitarre), Jadran 'Conan' Gonzalez (Gesang und Gitarre) und Cody Nunez (Bass). Laut Infoblatt will Gonzalez die Kapelle mit gerade mal zwölf Jahren aus der Taufe gehoben haben - DAS halte ich für theoretisch möglich, aber praktisch unwahrscheinlich (macht sich als Fake-Info aber zweifellos gut). Unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieser Information haben die Todesmetaller in der Vergangenheit ihr Debüt "In Hatred's Flame" (2008), "Beyond The Fall Of Time" (2011), "Slave To The Sword" (2014), "Ride Forth" (2016) and "Sound Of Steel" (2018) rausgekloppt. Diese (Scheiben) plus dazugehörige Liveauftritte haben EXMORTUS in eine Schublade mit ALLEGAEON, HATCHET, HOMEWRECKER, KREATOR, OBITUARY, SABATON, THE ABSENCE oder VENOM INC. gestopft. Zu Recht oder nicht - keine Ahnung, auf jeden Fall ist Ende 2019 mal wieder Zeit für was Neues:

"Legions Of The Undead" rotiert gerade mal siebzehn Minuten und fünfzig Sekunden, besteht aus gerader mal fünf Songs und kann somit nicht als Full-Length-Album, sondern bestenfalls als sogenannte EP bezeichnet werden - tja, mehr is' nich'! Von diesen fünf Songs sind ganze drei Covers (Denny Elfman's 'Beetlejuice', Bernard Hermann's 'Psycho' mit dem bekloppten Bates und Modest Mussorgsky's 'Night On Bald Mountain' - yes, classic goes instrumental death) und zwei neue Eigenkompositionen mit Gesang ('Legions Of The Undead' und 'Swallow Your Soul'). Becker und Gonzalez orgeln sich dabei praktisch permanent einen vom (Gitarren-)Hals und ja, "Legions Of The Undead" (sowohl die Scheibe als auch das Stück) hat definitiv was von stahlsaitenbezogener Selbstbefriedigung - ein todesmetallisches Minialbum vorzugsweise für selbstverliebte/omnipotente/hormongesteuerte Gitarreros. Aber nicht nur: Bass beziehungsweise Schlagzeug zerkloppen tieffrequente Saiten beziehungsweise plastische Felle und gehärtete Bleche nach bestem Wissen und Gewissen (Können nicht zu vergessen) - doch, DAS gefällt!

Bestünde "Legions Of The Undead" aus sagen wir zehn bis zwölf rein instrumentalen todesmetallischen Bearbeitungen mehr oder weniger bekannter Film-, Kino- oder Klassikthemen, vergösse ich irgendetwas zwischen acht und neun Todestropfen - tut sie (= "Legions") aber nicht. Hätten EXMORTUS eine ganze Volle-Länge-Platte eigenes (und vor allem NEUES) Material durchgegrunzt, verkleckerte ich irgendetwas zwischen sieben und acht Todestropfen - haben sie (= EXMORTUS) aber auch nicht. Was also soll ich zu einer Band sagen, die ich bis gestern nicht kannte, wie soll ich eine Veröffentlichung bewerten, die weder Fisch noch Fleisch ist? Vielleicht so: Konzept (Hälfte instrumentale Covers, Hälfte gegrunztes Eigenmaterial) gut bis sehr gut, Produktion (Arrangements, Mix, Sound) exzellent, Darreichungsform (EP) unbefriedigend = irgendetwas um sieben (Tropfen), tropf-tropf-tropf ...

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Legions Of The Undead
02. Swallow Your Soul
03. Beetlejuice
04. Psycho
05. Night On Bald Mountain
Band Website: www.facebook.com/exmortusofficial
Medium: EP
Spieldauer: 17:50 Minuten
VÖ: 25.10.2019

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