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Workshed - Workshed

Review von Damage Case vom 12.09.2019 (224 mal gelesen)
Workshed - Workshed Was verbindet die Schweiz und England? Auf den ersten Blick nicht viel, außer dass sie beide wohlmöglich ab 01.11.2019 nicht (mehr) Teil der EU sein werden. Und was zum harten Brexit hat das mit den beiden Engländern Adam Lehan (Gesang und Gitarre) und Mark Wharton (Schlagzeug) zu tun? WORKSHED, bzw. deren selbstbetiteltes Debütalbum, klingt wie eine spannende Mischung der Schweizer CELTIC FROST und der Engländer CATHEDRAL garniert mit einer Prise inseltypischem Crust. Letzeres ist wenig verwunderlich, da Lehan und Wharton in den 1990ern einige Jahre lang gemeinsam bei den englischen Doomern musizierten. Nun, knapp 25 Jahre nach ihrem Ausstieg bei der britischen Doom-Legende, haben sich die beiden Protagonisten von WORKSHED erneut zusammengefunden, um über Rise Above ihren Lärm in die Welt zu tragen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass Lehan und Wharton auch viele Jahre zusammen bei den Thrashern ACID REIGN musizierten, was man bei WORKSHED jedoch nicht heraushört.

Und so klingt "Workshed" wie ein crust-doomiger Vorgänger von CELTIC FROSTs "Monotheist", so die Schweizer in den späten 90ern reussiert hätten. Der Gesang klingt häufiger mal schön schräg nach Lee Dorrian - fehlen nur die "Ughs!", Tom Warrior ließe grüßen. Neun Songs in fünfundvierzig Minuten Spielzeit macht eine durchschnittliche Songdauer von fünf Minuten - oder: die Jungs lassen sich Zeit, ihre eingängigen Songs entfalten zu lassen, wobei kein Riff oder Teil unnnötig oft wiederholt wird. Stumpf ist hier, trotz bewusst verwaschenem Sound, definitiv nicht Trumpf. Die Band bezeichnet ihren Sound selbst als "übellaunig". Kann man so stehen lassen. Verantwortlich hierfür zeichnet sich Jaime Gomez Arellano, der sich bereits mit Arbeiten für CATHEDRAL, GHOST, PARADISE LOST und PRIMORDIAL einen Namen machen konnte. Anzumerken ist, dass sich in Cover und Texten ('This City Has Fallen', 'A Spirit In Exile') Außeinandersetzungen mit den Themen Angst und Depression widerspiegeln.

Fazit: Das oft bemühte Wort "kurzweilig" trifft es hier gut. Qualitativ ist WORKSHED nichts vorzuwerfen, einzig, dass Ausschläge nach oben (= Hits) nicht wirklich auszumachen sind. Für Anhänger von CELTIC FROST und CATHEDRAL bzw. einer crustigen Mischung aus beidem, ist das hier definitv ein Probehören wert.

Drei Anspieltipps: 'If This Is How It Is' zelebriert FROST'sches Worshipping par excellence. Das schwer groovende 'Nowhere To Go', getragen von einem saucoolen Solo im Mittelteil. 'Anthropophobic' - Riff, Break, Riff, Break, CELTIC FROST!

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The Windowpanes At The Lexington
02. If This Is How It Is
03. Nowhere To Go
04. Anthropophobic
05. On Sticks Of Wood
06. This City Has Fallen
07. A Spirit In Exile
08. Safety Behaviours
09. It Doesnt Have To Be That Way
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 45:52 Minuten
VÖ: 13.09.2019

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12.09.2019 Workshed(7.5/10) von Damage Case

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