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J.B.O. - Wer Lässt Die Sau Raus?!

Review von Wulfgar vom 28.06.2019 (1628 mal gelesen)
J.B.O. - Wer Lässt Die Sau Raus?! Ein Review über einen neuen Release der Blödelbarden und Verteidiger des Blödsinns, J.B.O. zu schreiben, ist immer so eine Sache. Von den Einen für den Party-Faktor geliebt, von den Anderen für Brachial-Humor ohne Niveau gehasst, oder genau umgekehrt. Und ich stehe mittendrin und erinnere mich an "Meister Der Musik" als eine der ersten Metal-Scheiben, die ich als kleiner Bub gehört habe. Die letzten Alben der Erlanger sind hingegen an mir vorbeigegangen. So viel zur Vorgeschichte. Jetzt sitze ich hier mit dem neusten Release der Party-Combo "Wer Lässt Die Sau Raus" und darf meine qualifizierte Meinung zum Besten geben.

Gut, gehe ich eben der Reihe nach vor. Eine Sache, die ich an den kritischen Stimmen zu J.B.O. nie so recht verstehen konnte, ist, dass die Erlanger musikalisch einfach gut sind. Da beißt die Sau keinen Faden ab (muhaha). Die Riffs der zumeist derbe tief gestimmten Stromgitarren stampfen herrlich, schwer-metallisch, wie beispielsweise in 'Überfall' oder 'Hoffen Und Bangen'. Die Bassspuren, die Ralph Bach hier eingedröhnt hat, klingen super, wenn sie hier und da hervorblitzen. Auch der Gesang von Veit und Hannes ist technisch absolut sauber und darüber hinaus auch recht variantenreich. Das muss man selbst erstmal besser machen. Zumal, wer schon mal versucht hat einen Metal-Songtext auf Deutsch zu schreiben, ohne dass er klingt wie Schlager auf Steroiden oder eine schlechte Till Lindemann-Kopie, der kann wohl nachvollziehen, dass das gar keine leichte Aufgabe ist. Doch weiter im Text. Bei J.B.O. will man ja vorrangig wissen, wie es um den Blödsinn bestellt ist. Nun ja, da Humor eindeutig Geschmackssache ist, kann ich zwar nur für mich selbst sprechen, aber ich kann alleine über den schieren Ideenreichtum der Erlanger zumindest fast durchgängig schmunzeln. Man bricht nicht unbedingt in schallendes Gelächter aus, aber witzig ist es schon auf die eine oder andere Art. Erwähnenswert finde ich außerdem die Tatsache, dass J.B.O. gleich vier Songs für verschiedenste Anlässe liefern (Zwei Mal Hochzeit, Geburtstag und Geburt). Natürlich alle in Heavy Metal-tauglicher Verpackung.

Na, das war eigentlich gar nicht so schwer. Ich mag "Wer Lässt Die Sau Raus" und kann das Album durchaus empfehlen. Übrigens, wer sich gewundert hat, dass ich gar nicht erwähnt habe, welche Coverversionen diesmal auf der Scheibe gelandet sind, dem sei gesagt, dass ja ein bisschen Spannung fürs Selberhören erhalten bleiben muss. Ich will ja schließlich niemandem etwas spoilern. So viel von meiner Seite. Cheers, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Überfall
02. Mach Noch Eins Auf!
03. Wer Lässt Die Sau Raus?!
04. Hoffen Und Bangen
05. Durst
06. Depp
07. Weil's Quatsch Ist
08. Schlimmer Geht Immer
09. Die Beste Stadt Der Welt
10. In Meinem Kühlschrank Brennt Noch Licht
11. Happy Birthday
12. Hochzeitspunk
13. Hochzeitsmarsch
14. Heavy Metal Baby
15. Hallo Bier
Band Website: www.jbo.de
Medium: CD
Spieldauer: 44:04 Minuten
VÖ: 28.06.2019

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