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Vultures Vengeance - The Knightlore

Review von Rockmaster vom 02.06.2019 (1141 mal gelesen)
Vultures Vengeance - The Knightlore Alleine beim Bandnamen drängen sich einem schon Bilder auf. VULTURES VENGEANCE. Geier, die mitten in der Wüste ums Aas herum sitzen, dem sich vor Angst die faulenden Gedärme im Leib herumdrehen, während die Geier sich gnadenlos rächen. Eh. Wofür? Und was kann das tote Viech dafür? Daneben eine leere, rostige Blechdose, die wir später noch einmal für die Rezension bemühen müssen. "The Knightlore". Okay. Ritterkunde. Ich bin raus. Irgendwie passt das thematisch nicht. Na ja, im weitesten Sinne können wir das Bild erweitern um Männer in Blechdosen. So ganz stimmig ist das aber nicht mehr.

Tony T. Steele (Gesang, Gitarre), dem Namen nach uritalienischer Metal-Adel und Gründer von VULTURES VENGEANCE, hat mit seiner Beharrlichkeit und Ausdauer die Höhen und Tiefen im Kampf um sein Projekt ausgestanden, und nun schlagen die Geier bereits zum zweiten Mal zurück. Das machen sie kompositorisch ganz anständig. Der Promoter spricht von "Heavy Epic Metal". Ein paar alte Speed Metal-Anleihen kann man noch hereininterpretieren, aber allzu schnell wird es nie. In den Vordergrund gemischt werden vor allem die melodiösen und oft gelungenen Gitarrenparts von Tony und von Tony (der zweite) L.A. Scelzi. Matt Savage klingt am Bass recht zivilisiert, und Matt Serafini bearbeitet seine Drums engelsgleich. Tony (der erste) T. Steeles Gesangsstimme ist nicht ganz so stählern, gleich hier die rostige Dose aus dem einleitenden Absatz zu zitieren, wäre aber unangebracht. Ein bisschen mehr Stimmvolumen und Härte wären trotzdem toll. Ansonsten sind die Titel durch die Bank gut komponiert, die Breaks und Intermezzi funktionieren durchaus.

Schade ist jedoch - und hier kommt nun die Blechdose - dass die Produktion so flach und blechern ausgefallen ist. Die Gitarren dominieren alles, der Rest klingt ein wenig, wie in die rostige Blechdose hineingesungen beziehungsweise hineingespielt. Und am Ende, so hört es sich an, wurde über alles nochmal ein dickes Echo gelegt, um etwas mehr Klangvolumen zu generieren. Das klingt oft befremdlich und stört den Spaß an der Musik schon maßgeblich. Allerdings haben sich VULTURES VENGEANCE aber auch schon einen Ruf im Untergrund erspielt, den sie sicher auch mit "The Knightlore" untermauern können. Hoffen wir, dass ihre alten und neuen Fans das wertschätzen und fleißig die Alben "Rising" und "The Knightlore" kaufen. Wenn beim dritten Longplayer die Produktion stimmt, haben die Jungs durchaus Potenzial für die größere Bühne.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. A Great Spark From The Dark (6:48)
02. Fates Weaver (4:26)
03. Pathfinder's Call (6:26)
04. The Knightlore (6:10)
05. Lord Of The Key (6:10)
06. Dead Men And Blind Fates (7:09)
07. Eye Of A Stranger (4:23)
08. Chained By The Night (5:50)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 47:22 Minuten
VÖ: 10.05.2019

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