Ossuarium - Living Tomb

Review von Eddieson vom 28.02.2019 (2590 mal gelesen)
Ossuarium - Living Tomb Es ist doch immer wieder schön, dass man über ein Album liest, dieses sich dann schnappt, einlegt und von dem, was man vorher gelesen hat, auch noch völlig geplättet wird. Die Erwartungen, die man an das Album stellt dann auch noch auf ganzer Linie übertroffen werden. So geschehen beim Debüt der Portländer OSSUARIUM. "Living Tomb" betitelt, beinhaltet dieses Mach(t)werk, alles, was das räudige, alte Death-Metal-Herz begehrt. Knarzige Gitarren, ein tief growlender Sänger, der klingt, als ob er die Songs in Grabestiefe eingesungen hat, und das überwiegend im Midtempo gehaltene Schlagzeug mit kurzen Ausbrüche nach oben sorgen für ein wohlig wärmendes Gefühl in der Nackengegend. Um aber nicht komplett im reinen Death Metal zu verfallen, haben die Portländer einige Doom-Einflüsse eingebaut, die die Songs nicht nur äußerst stimmig klingen lassen, sondern auch an Atmosphäre gehörig zunehmen lassen. Abgerundet wird das Album mit einem Dan-Seagrave-Cover, dessen Art man ja unter Tausenden erkennen kann. Wir müssen da gar nicht groß um den heißen Brei reden, "Living Tomb" ist ein Album, welches schlicht in jede Death-Metal-Sammlung gehört. Ganz einfach!



Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. Blaze Of Bodies
03. Vomiting Black Death
04. Corrosive Hallucinations
05. Writhing In Emptiness
06. End Of Life Dreams And Visions Pt. 1
07. Malicious Equivalence
08. End Of Life Dreams And Visions Pt. 2
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 40:28 Minuten
VÖ: 01.02.2019

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten