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Megascavenger - Boneyard Symphonies

Review von Metal Guru vom 27.02.2019 (2190 mal gelesen)
Megascavenger - Boneyard Symphonies MEGASCAVENGER wird als 'One-Man-Death-Metal-Band' aus Schweden gehandelt, ist aber gar keine solche! Nein, Mastermind Rogga Johansson (ECHELON, LOBOTOMY DEPT, RIBSPREADER, THE GROTESQUERY, THOSE WHO BRING THE TORTURE) hat für sein viertes Album nach vier Jahren akustischer Abstinenz so dermaßen viele Mitmusikanten um sich geschart, dass allein deren detaillierte Auflistung mehr Raum als die gesamte Rezension in Anspruch nähme, also lass' ich sie (die detaillierte Auflistung) lieber sein. Stattdessen wundere ich mich darüber, dass (und wie viel) Energie, Nerven und Zeit in quasi überflüssige* Produktionen wie die "Boneyard Symphonies" gesteckt werden - ich meine, selbst skandinavische Sinfonien wie diese komplett knöchernen komponieren, produzieren und spielen sich NICHT von selbst!

"Boneyard Symphonies" werden im Beipackzettel mutig als 'Masterpiece of heavy, dark and catchy European death metal' bezeichnet - DAS halte ich für haushoch über-/knöcheltief untertrieben! In dreiunddreißig Minuten und neunzehn Sekunden fügen die neun stumpfen Stücke mit ebenso stumpfen Titeln wie 'Bone And Meat Machine', 'Pandemic Rotting Storms' oder 'World Sized Meatgrinder' dem Death-Metal-Genre weder irgendetwas 'Neues'(?) hinzu noch nehmen sie ihm irgendetwas 'Altes'(?) weg: Doublebassgeballer, gesichtsloses Geriffe, monotone Melodien(?), rhythmische Routine, selbstbeweihräuchernde Soli - weder gigantisch gut noch schauerlich schlecht, sondern total tote Weile (*DAS meine ich mit 'quasi überflüssig')!

Der Band-/Künstler-/Projektname MEGASCAVENGER könnte auf der einen Seite als Reverenz an die Death-Metal-Pioniere MEGADEATH (~ "Rust In Peace"), auf der anderen als wenig witziges Wortspiel (SCAVENGER = Scandinavian Avenger) gemeint sein. Dabei klingt weder die Scheibe mega, noch sieht der freundlich grinsende 'Boneyardman' an der Kirchenorgel auf dem billigen, einfallslosen, typischen Umschlag so (= mega) aus. Das ganze Package kickt/puscht/thrillt mich ja sowas von überhaupt nicht und ist mir mit 'Ach und Krach' fünf total tote Tropfen wert, vielleicht noch nicht mal DIE. Fans von Bands wie ASPHYX, BENEDICTION, BOLT THROWER, GRAVE oder PAGANIZER könnten dennoch auf ihre Kosten(?) kommen ...

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Grotesque World Remnants
02. Bone And Meat Machine
03. The Unexpected Journey
04. Soils Reclamation
05. Murder By Vermin
06. Pandemic Rotting Storms
07. Factory Standara Slaughterdevice
08. World Sized Meatgrinder
09. Back To The Ancient Again
Band Website: www.myspace.com/roggajohansson
Medium: CD
Spieldauer: 33:19 Minuten
VÖ: 01.02.2019

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27.02.2019 Boneyard Symphonies(5.0/10) von Metal Guru

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