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Creeping Death - Specter Of War

Review von Rockmaster vom 15.02.2019 (809 mal gelesen)
Creeping Death - Specter Of War Ich glaub mein MP3-Player hat Gleichlaufprobleme. Muss mal 'nen neuen Antriebsgummi bestellen. Vielleicht liegt's auch daran, dass CREEPING DEATH im Opener 'Revenge' das Schlachtfeld von "Specter Of War" auf müden, wiehernden Kriegsgäulen verlassen. Oder stürmen. Man weiß es nicht genau. Jedenfalls sind da einige schräge Schwankungen in der Tonlage drin. Was die fünf Texaner Trey Pemberton, Juan Vazquez, Lincoln Mullins, Eric Mejia und Ross dann auf ihrem (in der vorliegenden Fassung) psychoakustisch gepackten Erstling abliefern, hat zwar nicht übermäßig viel Speicherbedarf, hat es aber auch in sich. Die fünf knackigen Songs scheppern schnurgerade und schnörkellos in die Visage. Da einem kaum entgehen kann, dass sie dabei in Sachen Tempo, Stil und Komposition durchaus hätten variabler sein können, frage ich mich schon einige Zeit, warum doch jeder einzelne Song und auch die ganze EP am Stück so unterhaltsam ist. Zum Death-typischen Grunzgesang muss man, glaube ich, nicht mehr viel sagen. Ist hier einfach perfekt dargeboten. Das Schlagzeug ist klasse. Kein übertriebener Double Bass, kein übertriebenes Tempo, aber sehr abwechslungsreich. Daumen hoch, Like, Gefällt mir. Und dann kommt noch das schwere Schnittholz aus schreddernden und schreienden Gitarren. Ein ziemlich fettes Brett, das die vermutlich insgesamt 16 Saiten dem Hörer auf die Ohren geben.

Die Stilrichtung Death Metal gibt es nun schon so lange, da stellt man sich durchaus auch mal die Frage, ob der nicht irgendwann mal tot ist. Kann sein. Aber heute nicht. Dank CREEPING DEATH und anderer junger Recken ist Death so lebendig wie er nur sein kann. Freue mich schon auf den ersten Longplayer, der dieses Jahr noch erscheinen soll. Wenn man "Creeping Death" googelt, findet man (Stand heute) vorwiegend Treffer auf das bekannte Lied einer anderen bekannten Band, aber das könnte sich in Zukunft ändern.

So, Mist, 'New Agony' ist rum. Gleich nochmal von vorne. Ach, und das schaurig schöne Cover mit Gevatter Tod, schwarzen Wölfen mit leuchtenden Augen und einer düsteren Festung muss vielleicht mal in meiner Adventure-RPG-Runde als Scenario herhalten.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Revenge (4:18)
02. Specter Of War (2:23)
03. Trail Of Confusion (3:41)
04. Salvation (3:34)
05. New Agony (4:19)
Band Website:
Medium: EP
Spieldauer: 18:15 Minuten
VÖ: 15.02.2019

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