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SPINAL TAP - Pioniere des Heavy Metal und lebende Legenden: eine kurze Retrospektive

Ein Artikel von Elvis vom 15.07.2009 (6362 mal gelesen)
Viele Bands streben nach Erfolg, manche streben nach Unsterblichkeit. Manche gelangen zu Ruhm, viele stürzen in die Bedeutungslosigkeit, ohne jemals ganz oben gewesen zu sein. Selten schaffen es Bands zum Status einer lebenden Legende. In ganz wenigen Fällen ist sogar noch die Bezeichnung Legende nicht mehr angemessen, um den Status einer Band zu würdigen. Es gibt Bands, die ein ganzes Genre definieren und es gibt Bands, ohne die die Musikgeschichte nicht dieselbe wäre. Selbst diese Worte werden jedoch dem Phänomen nicht mehr gerecht, welches sich hinter dem schlichten und doch so prägnanten Namen SPINAL TAP verbirgt.

Zahllose Mythen ranken sich um Englands bedeutendste Rock- und Metalband der letzten vierzig Jahre, wobei die Gerüchte in ihrer Absurdität nur noch durch die unzähligen bizarren Phantastereien um Pop-Phänomen MICHAEL JACKSON übertroffen werden. Während dem leider viel zu früh verstorbenen King Of Pop schon zu Lebzeiten immer wieder von Neidern die haarsträubendsten Dinge nachgesagt wurden, gibt es selbst nach Jahrzehnten immer noch unbelehrbare TAP-Kritiker, die felsenfest behaupten, dass David St. Hubbins (Gesang, Gitarre), Nigel Tufnel (Lead-Gitarre) und Derek Smalls (Bass) in Wahrheit amerikanische Schauspieler seien und auf die eher profaneren Namen Christopher Guest, Michael McKean und Harry Shearer hören würden. Letzterer habe sogar ein wenig Prominenz dadurch erlangt, dass er bei den allseits bekannten Simpsons diversen Figuren die Stimme leihen würde. Die völlige Absurdität dieser Behauptungen liegt auf der Hand und wird wohl nur noch durch die Verschwörungstheorien um den angeblichen Austausch des bei einem Unfall verstorbenen Paul McCartney durch einen mittels plastischer Chirurgie angepassten Doppelgänger in den 1960er Jahren überboten. Wenn in Zeiten der Krise die Welt sich am Abgrund befindet und tagtäglich Hiobsbotschaften durch den Äther auf die Menschheit herniederprasseln, so ist es nur angemessen, dass die größten Titanen des Heavy Metal, wie wir ihn heute kennen, sich noch einmal vom Olymp der Musikhistorie herab begeben, um im Angesicht drohenden Armageddons ihre unvergleichliche Musik auf die Sterblichen loszulassen. Zeit also für eine Retrospektive eines Musik-Phänomens, wie es kein zweites gab, gibt oder jemals mehr geben wird. Ja, es geht um SPINAL TAP, die Band, die den Heavy Metal Ümlaut zu dem machte, was er heute ist, MOTÖRHEAD damit vorwegnahm und die Chuzpe besaß, diesen Ümlaut auch noch glatt auf das N zu setzen, die einzige Band, deren Verstärker bis 11 gehen.

Die von Höhen und Tiefen gekennzeichnete Karriere von SPINAL TAP begann bereits in den 60er Jahren und war der Anfang einer über 40 Jahre währenden musikalischen Odyssee. 'All The Way Home' (1961) markierte die Geburtsstunde zahlreicher heute legendärer Songs, die Generationen prägten. Generationen von Teenagern verloren zu TAP-Songs ihre Unschuld, fast jeder von uns verbindet mit einigen davon Erinnerungen an Wendepunkte in seinem Leben. Die Überflüssigkeit einer sogenannten "Rock 'N' Roll Hall Of Fame" zeigt sich spätestens darin, dass KISS und SPINAL TAP dort bislang keine Berücksichtigung finden. Beginnen wir jedoch chronologisch und reisen zurück ins Jahr 1964, als die Welt noch sichtlich eine andere war.

Die beiden East Londoner David St. Hubbins und Nigel Tufnel sind bereits Freunde und Nachbarn als sie feststellen, dass sich ihre musikalischen Geschmäcker merklich ähneln. Sie beschließen, die Band THE ORIGINALS zu gründen. Dummerweise existiert bereits eine Gruppe mit diesem Namen und so kommt es zu einer Reihe von Namenswechseln, bis letztlich mit Bassist Ronnie Pudding und Schlagzeuger John "Stumpy" Peps unter dem Namen THE THAMESMEN das erste stabile Line-Up einer gemeinsamen Band zustande kommt. Es folgen zwei kleinere Hits mit 'Cups And Cakes' sowie 'Gimme Some Money', die der Band einen ersten Ruf als eigenständige Formation bescheren, die es im Auge zu behalten gilt. Nach einer Tour durch Großbritannien folgen einige weitere Namenswechsel bis man schließlich endgültig bei SPINAL TAP landet und sich noch mit Keyboarder Denny Upham verstärkt. Die Band muss daraufhin zwar einen kleineren Rückschlag hinnehmen, der sich letztlich jedoch als Glücksfall heraustellen sollte: Bassist Pudding - von einigen sogar als das fähigste Mitglied der Gruppe verschrieen - verlässt die Band und gründet kurz darauf sein Soloprojekt PUDDING PEOPLE - sein Nachfolger wird allerdings niemand Geringerer als Derek Smalls, der zuvor in der vollständig weißen jamaikanischen Band SKAFACE spielte. Nachdem das heute klassische Line-Up nunmehr komplett ist, nimmt die noch junge Band einen eher soften Song namens '(Listen To The) Flower People' auf. Dieser erscheint als Single "SPINAL TAP Sings '(Listen To The) Flower People' And Other Favorites" und entpuppt sich schnell als Überraschungshit. Mit einer Goldsingle in Großbritannien im Gepäck machen die Jungstars sich auf eine Welttournee, können jedoch mit dem Album "We Are All Flower People" nicht wirklich an den unerwarteten Erfolg der Single anknüpfen. Upham wird daraufhin gefeuert, sein Nachfolger wird Ross MacLochness. In dieser Aufstellung erscheinen mit "Matchstick Men" 1968 und der ersten Live-LP "Silent But Deadly" 1969 zwei Platten.

Der aufkeimende Erfolg der aufstrebenden Band bekommt einen ersten herberen Dämpfer, nachdem Drummer Peps 1969 in einem bizarren Gartenunfall zu Tode kommt. Dies ist der Beginn einer mysteriösen, fast schon sprichwörtlichen Todesserie unter den Drummern der Band, die erst in späteren Jahren ein vorläufiges Ende finden soll. Sein Nachfolger an den Fellen wird Eric "Stumpy Joe" Childs und so erscheinen in dieser Inkarnation der Band zunächst "Brainhammer" (1970), "Nerve Damage" (1971) und "Blood To Let" (1972). 1974 erscheint "Intravenus De Milo" und stellt einen fragwürdigen Rekord auf: das siebte SPINAL TAP-Album ist das erste Album, welches jemals Bronze-Status erreicht für eine Million wieder vom Handel an die Plattenfirma zurückgesandte LPs. Im selben Jahr erstickt Drummer Childs am Erbrochenen eines Unbekannten - die genauen Umstände werden nie geklärt - und wird für die 1975 erschienene achte LP "The Sun Never Sweats" (einer Konzeptplatte über das britische Empire, der Derek Smalls durch einen Hörverständnisfehler des bekannten Sprichwortes mit dem Titel ganz neue Tiefe zu erringen vermag) durch Peter James Bond ersetzt. Nach einer weiteren Tour folgt das zweite Live-Album "Jap Habit". Kurz darauf kommt es wieder zu einem Besetzungswechsel, als Keyboarder MacLochness und Manager Glynn Hampton sich in Zukunft anderen Interessen widmen wollen und SPINAL TAP verlassen. Ihre Nachfolger werden Viv Savage an den Keyboards und Ian Faith im Management. Beide wirken 1976 bereits an der nächsten Platte "Bent For The Rent" mit, einer LP, die immerhin einen mittleren Erfolg verbuchen kann.

Der Ärger hatte für SPINAL TAP jedoch gerade erst angefangen. Aufgrund ausstehender Tantiemen verklagt die Band ihr Label Megaphone, was dieses mit einer Gegenklage kontert und sich dabei auf einen "Mangel an Talent" seitens SPINAL TAPs beruft. Widerwillig bleibt die Band bis 1977 bei Megaphone, als ihnen mit "Rock And Roll Creation" aufgrund der Hit-Single 'Nice N' Stinky' in den USA ein Überraschungserfolg gelingt. Schnell wird man sich mit Polymer Records einig und beginnt mit den Aufnahmen zur nächsten LP, als ein weiterer Schicksalsschlag den neuerlichen Erfolg wiederum zu gefährden droht: Drummer Bond stirbt auf der Bühne an spontaner Selbstentzündung. Umgehend wird er ersetzt durch Mick Shrimpton und mit "Shark Sandwich" (1980) geht es wieder aufwärts. Die Platte enthält den Fan-Favoriten und Hit 'Sex Farm' und SPINAL TAP sind mittlerweile endgültig im Bereich des Heavy Metal als eine treibende Kraft des Genres etabliert. Umgehend geht die Band auf Europa-Tour, kann sich jedoch den Rufen nach einer weiteren US-Tour nicht länger verschließen. Mit dem Album "Smell The Glove" im Gepäck nimmt man dieses Unterfangen daraufhin mit der "Tap Into America"-Tour 1982 in Angriff. Die Ereignisse während dieser Tournee werden von Dokumentarfilmer Marty DiBergi in bis dato ungekannter Weise und schonungsloser Offenheit im Kinofilm "This Is SPINAL TAP" verarbeitet. Da nahezu alle Platten der Band mittlerweile u.a. aufgrund der komplizierten Rechtesituation nicht mehr im Handel erhältlich sind, erscheint unter diesem Titel auch eine Zusammenstellung der bis dahin größten Hits der Gruppe. Bei den meisten Gelegenheitsfans dürfte "This Is SPINAL TAP" (oftmals auch nur "SPINAL TAP" genannt) sicherlich den größten Bekanntheitsgrad haben. Dementsprechend soll an dieser Stelle eine kurze Rezension auch einmal nur die Musik für sich sprechen lassen.

Die Platte startet gleich krachend-metallisch mit 'Hell Hole', der ersten Single des "Smell The Glove"-Albums (1982). In die gleiche Kerbe schlagen 'Tonight I'm Gonna Rock You Tonight' ("Intravenus De Milo", 1974), 'Heavy Duty' ("Bent For The Rent", 1976) und 'Rock 'N' Roll Creation' (vom gleichnamigen Album, 1977), die dem Hörer kaum Zeit zum Verschnaufen lassen. Bei allen vier Songs handelt es sich um Singles nach den Hinwendung und Neudefinition der Band zum Heavy Metal. Kein Wunder, dass alle vier Titel klare Livefavoriten sind, die auch heute noch in der Setlist zum absoluten Standard gehören. 'America' beginnt daraufhin sehr ruhig, um sich sodann in einen wahren Rausch zu steigern und mit einer zu Beginn dem Song nicht zugetrauten Härte zu glänzen, ohne dabei je an Melodie zu verlieren. Dieser Song wurde während der "Tap Into America" Tour geschrieben und zeigt, welch grandioses Ergebnis zwei so unterschiedliche Charaktere wie St. Hubbins und Tufnel selbst unter Spannungen noch erzielen können. Mit 'Cups And Cakes' kommen erstmals etwas beschaulichere Klänge zum Einsatz - der Hit aus der Frühphase der Band als THE THAMESMEN besticht durch einen ausgezeichneten Harmonie-Gesang und ist stilistisch mehr britischer Pop, wie er in den 60ern zum Tagesgeschäft gehörte und von bekannten Epigonen wie etwa den BEATLES denkbar gewesen wäre. SPINAL TAP sind vielen vor allem wegen der spätestens seit ihrer Hinwendung zum Heavy Metal allseits präsenten aggressiven Sexualität ein Begriff. Mit 'Big Bottom' ("Brainhammer", 1970) haben die englischen Großmeister die definitive Hymne auf kurvenreiche Frauen geschrieben - wenn diese liebevolle Huldigung weiblicher Formen von Neidern letztlich als Sexismus gebrandmarkt wird, zeigt sich darin nur einmal mehr der Neid derer, die froh wären, auch nur einen derartigen Song zustande zu bringen. Bemerkenswert ist der Song - übrigens der meistgecoverte Song der Band - auch deswegen, weil er vollständig auf Bässen gespielt ist, eine Verbeugung von SPINAL TAP vor dem Reggae. 'Sex Farm' ("Shark Sandwich", 1980) schlägt lyrisch in eine ähnliche Kerbe und beweist wiederum die songwriterische Klasse des Gespanns St. Hubbins/Tufnel/Smalls. Nach diesen Hymnen auf zwischenmenschliche Nähe wird es mit dem Klassiker 'Stonehenge' ("The Sun Never Sweats", 1975) geheimnisvoll. Es ist kein Geheimnis, dass Nigel Tufnel neben seiner breit gefächerten Gitarrensammlung auch ein starkes wissenschaftliches und mystisches Interesse pflegt und gerade hinsichtlich des sagenumwobenen englischen Steinzirkles von Stonehenge als ausgemachter Experte auch in der Fachwelt gilt. Der Song über Druiden und Fabelwesen beginnt daher mit einem Sprechpart Tufnels und steigert sich dann immer mehr in einen Rausch hinein, der vielleicht letztlich nicht das Geheimnis hinter Stonehenge zu lüften vermag, jedoch deswegen keinen Deut weniger rockt. Vollkommen zu Recht einer der Songs, der SPINAL TAP für viele Fans ausmacht. Nach diesem Song muss es fast schon etwas ruhiger werden, weswegen die Platte mit zwei Frühwerken gediegen ausklingt. 'Gimme Some Money', ebenfalls aus den Anfangszeiten der Band als THE THAMESMEN war einer der ersten Erfolge im Heimatland sowie in Benelux und zeigt mit erschütternder Deutlichkeit, woher weniger begnadete Songwritergespanne (man denke nur an die Herren Jagger und Richards von den ewigen Talenten THE ROLLING STONES) ihre Ideen bezogen haben. Standesgemäß klingt "This Is SPINAL TAP" mit '(Listen To The) Flower People' aus. Der erste große SPINAL TAP-Hit markierte einen Meilenstein als man sich noch der Flower Power Bewegung verbunden fühlte. Nichtsdestotrotz ist es nicht übertrieben, hierbei vom quintessentiellen Song der Blumenkinder zu sprechen. Ein feinfühliger Text verbunden mit einer ebenso sensiblen Instrumentierung und fantastischen Gesangslinien führt nochmals die Klasse auch dieser Bandphase vor Augen. Die remasterte Neuveröffentlichung von "This Is SPINAL TAP" bietet als Bonustracks noch die 1984er Benefiz-Single 'Christmas With The Devil' in zwei Versionen - unnötig zu sagen, dass SPINAL TAP auch damit Maßstäbe zu setzen verstehen und den Blick auf die eher selten gestellte Frage lenken, was eigentlich Satan zur Weihnachtszeit macht. Insgesamt handelt es sich bei "This Is SPINAL TAP" um eine essentielle Platte für jeden, der mit Rock, Heavy Metal und auch Pop schon nur ansatzweise etwas anfangen kann.

Damit allerdings zurück zur Historie der Band und der "Tap Into America" Tour. Die Tournee nimmt bereits einen schlechten Anfang, als einige der größten Gigs im Vorfeld angesagt werden und SPINAL TAP gezwungenermaßen in deutlich kleineren Arenen spielen müssen. Die Veröffentlichung von "Smell The Glove" verzögert sich, nachdem Teile der amerikanischen Öffentlichkeit, v.a. aber prüde große Handelketten, das sexuell explizite Cover - eine gefesselte Frau auf allen Vieren riecht an einem Handschuh - für obszön und vollkommen anstößig befinden. Letztlich erscheint das Album daher mit einem Cover gänzlich in Schwarz gehalten, eine Entscheidung die von Manager Ian Faith ohne Beteiligung der Band getroffen wird. Der Anklang von SPINAL TAP in den USA nimmt weiter ab, gleichzeitig kommt es zu tiefgreifenden Spannungen innerhalb der Band, da St. Hubbins und Tufnel unterschiedliche Vorstellungen von der Ausrichtung der Gruppe haben. Nachdem es bei der Produktion für das Bühnenbild der Performance von 'Stonehenge' zu einer Verwechslung Tufnels zwischen Fuß und Zoll als Maßeinheit kommt, feuert die Band Faith als Manager. Seine Nachfolgerin wird St. Hubbins' damalige Freundin Jeanine Pettibone. Deren Managementqualitäten lassen jedoch stark zu wünschen übrig und Tufnel steht mit der esoterisch angehauchten Blondine sowieso grundsätzlich auf Kriegsfuß. Während eines völlig desaströsen Auftritts auf einer Luftwaffenbasis wirft der frustrierte Lead-Gitarrist daher hin und verlässt auf dem Höhepunkt der bandinternen Spannungen SPINAL TAP.

Die nunmehr unter der Bezeichnung SPINAL TAP Mark 2 verbliebene Besetzung St. Hubbins/Smalls ist nicht in der Lage, innerhalb kurzer Zeit einen angemessenen Ersatz für Tufnel zu finden. Selbst die Aufnahme der Managerin Pettibone als mäßige Tambourinistin kann die durch den Weggang Tufnels entstandene musikalische Leere nicht ansatzweise füllen. Bei einem Konzert in einem Freizeitpark wird daher u.a. sogar eine Free Jazz Exploration von Derek Smalls gespielt, die allerdings ihrer Zeit viel zu weit voraus ist, um den gebührenden Anklang zu finden. Die Band steht insgesamt kurz vor der endgültigen Auflösung spätestens nach der Tournee. Rechtzeitig zum letzten Auftritt der US-Tournee kehren jedoch sowohl Ian Faith als Manager als auch Nigel Tufnel zu SPINAL TAP zurück und spielen diesen ebenso wie einen weiteren Gig in Japan. Obwohl Drummer Shrimpton ebenfalls auf der Bühne an spontaner Selbstentzündung stirbt und der kurzfristige Ersatz Joe "Mama" Besser in den Diebstahl diverser Bandgüter verwickelt wird, sind beide Gigs ein Erfolg. Dennoch kommt es 1983 zum endgültigen Split der Band und sämtliche Mitglieder gehen getrennte Wege. David St. Hubbins heiratet seine Freundin Pettibone und eröffnet eine Fußball "Klinik", während Nigel Tufnel sich in sein Londoner Anwesen zurückzieht und eine Erfinderkarriere anstrebt. Einzig Derek Smalls bleibt der Musik treu und schließt sich der christlichen Metalband LAMB'S BLOOD an, mit der er auch tourt. Sowohl Savage als auch Manager Faith kommen unter ungeklärten Umständen ums Leben.

Bis zum Jahr 1992 war es das augenscheinlich für SPINAL TAP und die Band ist nahezu in Vergessenheit geraten, als Gerüchte um eine Reunion aufkommen und dass die Band an einem neuen Album arbeite. Diese Gerüchte erweisen sich als vollkommen wahr als die Band im selben Jahr bei den MTV Music Awards auftritt - verstärkt durch den neuen Drummer Ric Shrimpton sowie Keyboarder C.J. Vanston - und ihre Rückkehr ins Rampenlicht mit dem neuen Album "Break Like The Wind" ankündigt. Die Platte wird daraufhin im Herbst veröffentlicht und enthält neben den Hits 'Bitch School' sowie 'The Majesty Of Rock' Gastauftritte von Nachwuchskünstlern wie Slash, Cher oder Joe Satriani. Dementsprechend soll auch diese Platte an dieser Stelle rezensiert werden.

Bis zum nächsten Streich nach "Smell The Glove" und "This Is SPINAL TAP" ließen SPINAL TAP einige Zeit verstreichen, dafür wußte das Ergebnis umso mehr zu überzeugen. Die Comebackplatte eröffnet mit einer klaren Aussage zum Thema Geschlechterkampf in Gestalt von 'Bitch School'. Der Text besticht durch seine Provokanz ebenso wie durch seine Eindeutigkeit während der Song musikalisch im Fahrwasser von Songs wie 'Big Bottom', 'Hell Hole' oder 'Heavy Duty' schwimmt. Nach dem überzeugenden Auftakt wird es hymnisch mit 'The Majesty Of Rock', einer grandiosen Hymne an den Rock 'N' Roll an und für sich - einer der besten Songs des Albums und ein absoluter Klassiker der gesamten Bandgeschichte. Bei diesem Titel stimmt einfach alles! Die sexuelle Ungestümheit haben die Briten seit den 80er Jahren nicht verlernt und demgemäß schlägt 'Diva Fever' als einer der härtesten Songs gnadenlos zu, sowohl musikalisch als auch lyrisch. Insbesondere Nigel Tufnel spielt ein furioses Solo und gibt durchgehend Gas. Nach dieser Explosion ist an der Zeit für große Gefühle, die natürlich auch schon immer ein Markenzeichen der Band waren. 'Just Begin Again' verarbeitet in einer Weise, die im Kontrast zu den vorherigen Songs nur eine Ausnahmeband dieser Größe schreiben kann, das immer wieder heikle Thema eines Neuanfangs. Wundervolle Harmoniegesänge zeigen einmal mehr die Kongenialität des Gespanns St. Hubbins/Tufnel/Smalls. David St. Hubbins wird bei diesem Duett von einer v.a. in den USA bekannten Sängerin namens Cher unterstützt, die einigen vielleicht noch als Ex-Ehefrau des verstorbenen US-Senators Sonny Bono bekannt sein dürfte und auch selbst einige Platten aufgenommen hatte. Nach diesem Quasi-Sorbet zum Durchatmen wird wieder gewaltig gerockt - 'Cash On Delivery' dürfte neben einem äußerst groovigen Unterton wohl der definitive Song zum unterschätzten Thema Nachnahme mit sexuellem Unterton geworden sein. Der ausnahmsweise von Derek Smalls dargebotene aggressive Gesang ist hier besonders hervorzuheben und zeigt, dass nicht nur Bass und gewaltige Zucchini in der Hose sein Metier sind. Oftmals sind es die Offensichtlichkeiten, die im Leben gerne übersehen werden. SPINAL TAP waren schon immer eine Band, die sich auch diesen Dingen bewußt nicht verschlossen hat und schonungslos den Finger in Wunden gelegt hat, wo andere Bands zu viele Skrupel hatten. 'The Sun Never Sweats' ist ein Remake des Titeltracks der gleichnamigen Konzept-LP und ein Song, der genau in diese Kerbe schlägt und zahllose bequeme Wahrheiten anspricht. Der Text bewegt sich genau in der feinen Zone zwischen dämlich und clever, die SPINAL TAP schon immer zu bedienen verstanden. Trotz aller Erfolge haben die Rockhelden es nicht verlernt, auch einen Blick für die kleinen Dinge des Lebens zu bewahren. 'Rainy Day Sun' - B-Seite von '(Listen To The) Flower People' - bewegt sich mit einer Leichtigkeit, wie man sie so nur den BEATLES zugetraut hätte, in poppigen Gefilden und versprüht dabei eine traumwandlerische Sicherheit, die nur wenige sich zu wagen trauen. Derartige Ausflüge der puren guten Laune weichen jedoch gleich wieder einer Hymne der Extraklasse mit dem Titelsong 'Break Like The Wind'. Der leicht verspielte, fast schon psychedelische Anfang des Songs, der sich mit den Sinnfragen des Lebens in einer unnachahmlichen Weise befasst, die nur absoluten Koryphäen eigen ist, steigert sich zu einem fantastischen Rocker, der eine unnachahmliche Atmosphäre hinterlässt und glänzt mit einem Text der Extraklasse, der eine betörend-verstörende Wirkung beim Hörer provoziert und zum Nachdenken anregt. Leichte Erinnerungen an LED ZEPPELIN werden wach, denen ein solcher Song in ihren besten Zeiten vielleicht noch zuzutrauen gewesen wäre. Nigel Tufnels Gitarrenarbeit ist wieder einmal weltmeisterlich und braucht keinerlei Vergleiche zu scheuen. Dennoch hat der Mann, der Generationen von Gitarristen beeinflusst hat, ein Herz für den Nachwuchs und überlässt einige der zahlreichen Soli des Songs jungen Kollegen wie Jeff Beck, Slash und Joe Satriani. Zweifelsohne eine noble Geste des sympathischen Saitenhexers. Eine Band, erst recht eine der Größenordnung von SPINAL TAP, fühlt sich bei einem Open Air-Festival natürlich erst richtig heimisch. Dennoch, wenige würden es wagen, auch einmal die negativen Seiten solcher Massenansammlungen von Menschen, meist in praller Sonne, anzuschneiden. Wieder einmal brechen die drei Rockhelden mit diesem klassischen Rocker ein Tabu, wenn es heißt: 'Stinkin' Up The Great Outdoors'. Dennoch, die Liebe der Band zu eher freundlicher Witterung ist nicht zu verleugnen, weswegen der Text zum nächsten Song 'Springtime' - eine Tufnel-Komposition, die auch von ihm gesungen wird - Bände spricht - leichte Anleihen an LED ZEPPELIN sind wiederum nicht zu verleugnen, insgesamt bewegt der Song sich im Classic Rock Bereich der 70er und glänzt durch einige sehr schöne Harmoniegesänge und etliche Stereoeffekte am Ende. Nach derartigen Rockkrachern ist es doch nochmals der richtige Zeitpunkt für eine kleine Verschnaufpause. Nigel Tufnel präsentiert daher ein Werk, welches ursprünglich als Solowerk gedacht war und besingt die 'Clam Caravan'. Entgegen dem Titel geht es jedoch - entsprechend der ruhigen Musik - um eine Karawane in der Wüste, die Anleihe an Muscheln beruht lediglich auf einem Schreibfehler, den man dann aus Kontinuitätsgründen einfach beibehielt. Die Sahara war musikalisch England niemals näher, sozusagen. Eine an Härte und Klangqualität deutlich aufgebohrte Neuaufnahme des bereits bekannten 'Christmas With The Devil' folgt auf diese Fata Morgana musikalischer Art. Die Neuaufnahme ist dabei dem Original in nahezu allen Punkten überlegen - Weihnachten kann also ruhig kommen, solange SPINAL TAP mit diesem von einem infernalischen Solo geprägten Song dabei sind. Bezeichnenderweise heißt der dreizehnte Titel auf "Break Like The Wind" sodann 'The 13th Song'. Mit seiner bitteren Thematik des nahenden Todes mit Hilfe von Euthanasie und einer dahingegen süßlich-melancholischen Instrumentierung bei überwiegendem Sprechgesang verweisen St. Hubbins und Co. vermeintliche Koryphäen derartiger Songs in die Schranken und vereinen soziales Bewußtsein mit musikalischer Innovation. Der letzte Song ist nochmals ein absoluter Leckerbissen für Fans: mit 'All The Way Home' ist als Bonus die erste bekannte Aufnahme der Band THE THAMESMEN enthalten, die in ihrer simplen Schlichtheit bereits spätere Großtaten erahnen lässt. "Break Like The Wind" ist ein absoluter Hammer vor dem Herren und Pflicht für alle Fans der Band und solche, die es noch werden wollen - ganz großes Musikkino!

Nach der Veröffentlichung von "Break Like The Wind" kommt es zu einer weiteren Tournee, deren finaler Gig in London als "The Return Of SPINAL TAP" als erste und bislang einziges Live-Video 1993 veröffentlicht wird. Dennoch kommt es nach der erfolgreichen Tournee wiederum zum Split der Band und die Karriere der Legende scheint doch endgültig vorbei zu sein.

Allen Unkenrufen eines Ausverkaufs zum Trotz - zwischenzeitlich gibt es u.a. zwei Werbespots für IBM mit SPINAL TAP als Werbeikonen - kommt es zur Jahrtausendwende zu einer erneuten Wiedervereinigung der Band anläßlich der DVD-Veröffentlichung des Kinofilms. Es folgt eine kurzen US-Tournee im Sommer 2001 (gelegentlich von einer befreundeten Folkgruppe namens THE FOLKSMEN eröffnet). Nach einer weiteren Pause treten St. Hubbins und seine Mannen 2007 mit einem umjubelten Kurzgig beim "Live Earth"-Konzert in London auf. Selbst eine von Englands lautesten Bands beweist damit ein Bewußtsein fur globale Erwärmung. In der Folge ziehen SPINAL TAP sich - nach diversen Gerüchten um ein neues Album - wiederum ins Studio zurück und veröffentlichen das Ergebnis 2009 unter dem bedeutungsschwangeren Titel "Back From The Dead".

Bereits seit einiger Zeit kamen immer wieder Gerüchte um ein neues SPINAL TAP-Album auf - im Frühjahr 2009 war es tatsächlich soweit, dass eine neue Platte offiziell für Juni 2009 angekündigt wurde. Ebenso wurde eine Welttournee mit einem einmaligen exklusiven Gig in der Londoner Wembley Arena angekündigt. Die Welt hielt den Atem an, unfähig, sich der Größe dieser Meldung zu entziehen. Man spekulierte viel, eine neue Website wurde eingerichtet und die Zeit wurde gefühlt immer länger bis zur Veröffentlichung des mit "Back From The Dead" mutig betitelten Werkes. Was erwartet den vor Freude fassungslosen SPINAL TAP-Fan nun anno 2009? Mit 19 Tracks gibt es eine volle Ladung Musik, wobei es sich bei elf Tracks um neue Aufnahmen der bekannten Klassiker von "This Is SPINAL TAP" in aufwändigeren und teils deutlich veränderten Studioversionen handelt. Die bereits bekannten Versionen hatten vergleichsweise eher einen roheren Livecharakter. Serviert wird das ganze in einem aufwendigen Digipack, welches vollständig entfaltet die drei aus dem Jahre 2000 bekannten Actionfiguren der Band auf einer Stonehenge-Bühne ergibt. Hinzu kommt eine über 60 Minuten lange DVD auf der die Band sämtliche Songs im Studio kommentiert. Das ist insgesamt wirklich value for money.

Soviel kann schon vorweg genommen werden: "Back From The Dead" sprengt die musikalischen Grenzen, die mancher Kritiker SPINAL TAP bislang nachsagen wollte, deutlich... anno 2009 wird manchem erst klar werden, welche Rolle diese Band für die Musikhistorie wirklich hat. Aber gehen wir Track für Track vor: "Back From The Dead" beginnt mit 'Tonight I'm Gonna Rock You Tonight'. Die neue Version bleibt recht nah am Original, kracht allerdings deutlich mehr und ist - wie heutzutage üblich - viel lauter abgemischt. Mit dem Titeltrack 'Back From The Dead' folgt gleich ein neuer Song. Fans kennen den Song vielleicht noch von der Jahrtausendwende, als er kurzzeitig kostenlos auf der Internetseite der Band zum Download zu Verfügung stand, um die DVD-Veröffentlichung zu promoten. Musikalisch handelt es sich um einen klassischen SPINAL TAP Song mit entsprechend cleveren Texten und einem guten Wechsel zwischen schnellen und langsamern Passagen. Als nächster Song folgt der Testosteron-Klassiker 'Sex Farm', jedoch in einer Neuinterpretation, die nicht unbedingt jeder der Band zugetraut hätte. Wie dem Namen '(Funky) Sex Farm' bereits zu entnehmen ist, wurde diese Hymne sexueller Ausschweifungen im Funk-Gewand aufgenommen - und es funktioniert erstaunlich gut! Während das Original immer noch klar unter dem neuen Kleid erkennbar ist, passt diese Richtung gar nicht mal übel zum Song und ist auf alle Fälle eine Bereicherung des Band-Repertoires (nachdem es live 1992 ja auch schon eine Rap-Version gab). Experimente sollen jedoch noch mehr folgen im Verlauf der Platte. Nachdem nun also auch Funk-Freunde von SPINAL TAP bedient werden, folgt auf diesen ersten Schreck - der sich, wie gesagt, gut überwinden lässt - umgehend ein weiterer Rock-Kracher, um eventuelle Bedenken gleich wieder zu zerstreuen und zu zeigen, woher der Wind weiterhin weht. 'Rock & Roll Creation' ist und bleibt ein absoluter Reißer in jeder Hinsicht und macht auch anno 2009 weiterhin großen Spaß. Was nun folgt, zeigt, dass "Back From The Dead" aus einer gewissen Perspektive fast schon als Konzeptplatte durchgehen könnte. Fans des Kinofilms wissen, dass es nach dem zwischenzeitlichen Ausstieg von Leadgitarrist Nigel Tufnel während der "Tap Into America" Tour eine Konstellation der Band gab, die nur aus der Besetzung Smalls/St. Hubbins bestand, auch bekannt als SPINAL TAP Mark 2. Aus dieser Phase stammt die Free Jazz Exploration 'Jazz Oddyssey', die eine gänzlich andere Seite der Band und v.a. des immer noch sträflich unterschätzten Komponisten Smalls zeigt. Der Titel liegt in drei Teilen auf der Platte vor und teilt das Gesamtwerk in Viererblöcke auf. Das komplexe Stück Musik dürfte selbst die letzten Kritiker zum Verstummen bringen, zeigt es doch eine Band, die alle Grenzen der bekannten Genres sprengt, um ein Gesamtkunstwerk zu schaffen und eine Musik, die Limitierungen nicht mehr kennt. Nach diesem bemerkenswerten Stück Musik folgt mit 'Gimme Some Money' ein Song, der wiederum nah bei der bekannten Version bleibt. 'Rock And Roll Nightmare' ist dahingegen ein bislang nicht erhältlicher Song, der ein bisschen an seinen Namensvetter 'Rock And Roll Creation' erinnert, jedoch durchaus eigenständig bleibt und die bekannten Tugenden der Band schlagkräftig zum Ausdruck bringt. Die Versionen von 'America' und 'Heavy Duty' verleugnen nicht ihre klassischen Wurzeln, bieten allerdings bei 'Heavy Duty' einen Gastauftritt von Keith Emerson (genau, der von EMERSON, LAKE & PALMER). Es folgt mit 'Jazz Oddyssee #2' ein neuerlicher Ausflug in die Welt des Jazz, der nach dieser Härte jedoch nur gut tut. Nun folgt ein weiteres Novum: der erste große Hit '(Listen To The) Flower People' wird im Reggae-Stil auf ganz neue Weise interpretiert und klingt dennoch immer noch nach dem Song, den Generationen von Blumenkindern bis heute lieben - mutig, aber gelungen! 'Hell Hole' und 'Big Bottom' rocken mehr denn je in den neu aufgenommenen Versionen, bevor es am Ende dieses Blocks mit einem neuen Song a-cappella wird. 'Celtic Blues' bietet neben harmonischen Gesangslinien einen Text, der Historie und Beziehungsleid zu vereinen weiß und mit würziger Kürze glänzt. Wer dem Jazz immer noch nicht verfallen ist, kann dem mit 'Jazz Oddyssee #3' nun endgültig tun, bevor noch einmal alle Register gezogen werden. 'Warmer Than Hell' genoß die Live-Premiere beim "Live Earth"-Konzert in London 2007 - nicht zu Unrecht rühmt sich die Band heute, mit diesem Song eine globale Katastrophe klimatischer Natur verhindert zu haben. Ein klassisch heißer SPINAL TAP Song, wie der Titel bereits erahnen läßt. 'Stonehenge' ist und bleibt hingegen in seiner mystischen Aura einer DER Songs der Band und daran ändert sich auch 2009 rein gar nichts. 'Short And Sweet' bietet nochmals Gastauftritte von John Mayer, Steve Vai und Phil Collen (DEF LEPPARD) - wie von SPINAL TAP nicht anders zu erwarten, ist der Titel nicht unbedingt Programm, sondern das genaue Gegenteil. Die bereits bekannte Nummer 'Cups And Cakes' lässt das Album mit einem Lächeln ausklingen.

Insgesamt bietet "Back From The Dead" eine rundum gelungene Versorgung für jeden, der sich für SPINAL TAP interessiert, ob nun den Neueinsteiger, der die bekannten Songs möchte, oder den Langzeitfan, der nach neuem Material hechelt. Eine gelungene Produktion lässt die insgesamt verbesserten Versionen der alten Songs in neuem Glanz erscheinen und beschert dem neuen Material einen guten Einstand. Wirkliche Ausfälle gibt es keine, dafür einige Überraschungen nebst einem tollen Package im sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein erwartungsgemäß gelungenes Comeback einer Legende mit vorbehaltloser Empfehlung!

Anno 2009 sind SPINAL TAP damit ein weiteres Mal ins Bewußtsein der Massen gerückt und haben ihren Status als lebende Legenden zementiert. Es ist an der Zeit, dass diese Band endgültig die Anerkennung als das erhält, was sie darstellt: ein kulturhistorisches Phänomen, deren wahre Bedeutung wohl nur Historiker dereinst feststellen werden können. Warten wir ab, was die Zukunft bringt und genießen wir bis dahin das Vermächtnis einer Band, die alle Grenzen sprengte und dorthin ging, wo noch nie eine Band zuvor gewesen ist.

Verneigen wir uns also in Ehrfurcht vor SPINAL TAP!

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