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Flying Heavy Metal - IRON MAIDEN Takes to the Skies

Ein Artikel von Tailgunner vom 31.01.2021 (898 mal gelesen)

Flying Heavy Metal


Sicher kann man sich zurecht die Frage stellen, was denn nun ausgerechnet Heavy Metal mit der Luftfahrt zu tun hat, denn Flugzeugzellen werden bekanntermaßen aus Leichtmetall - mittlerweile sogar aus Verbundwerkstoffen - gefertigt. Wenn wir aber nun noch etwas spezifischer werden und den Namen IRON MAIDEN in den Ring werfen, so wird da schon eher ein Schuh draus. 'Aces High', die "Ed Force One" und der passionierte Flieger Bruce Dickinson sind vermutlich den meisten ein Begriff. Und genau darum soll es in diesem Special gehen. Wir beleuchten die Stücke der Eisernen, die sich um die verschiedenen Themen der Luftfahrt drehen, damit einhergehend natürlich auch ein näherer Blick auf die Person, die das schillernde Aushängeschild der Briten ist und mit eigenem Fluggerät hoch hinaus strebt. Captain Bruce Dickinson.

"We shall go on to the End..."


Der erste Song mit Luftfahrtbezug, den IRON MAIDEN veröffentlicht haben, ist vermutlich zugleich auch der bekannteste und ikonischste aller Songs dieses Specials. Die Rede ist natürlich von 'Aces High', dem unsterblichen Opener der göttlichen "Powerslave", welches von Steve Harris geschrieben wurde. Bis zum heutigen Tag kann ich mir auch für eine MAIDEN-Show keinen besseren Opener vorstellen, nachzuhören unter anderem auf der "Live After Death" und "Flight 666". Ich persönlich bin erstmals in den Live-Genuss auf der "Ed Hunter Tour" gekommen und zuletzt auf der "Legacy Of The Beast Tour". Man muss es einfach mal erlebt haben, wie die Spannung ins Unerträgliche steigt, sobald der Rolls-Royce Merlin Motor einer Spitfire erklingt und Winston Churchill seine berühmte Rede hält, welche er nach der Niederlage Frankreichs gegen Nazideutschland im Juni 1940 gehalten hat, um seine Landsleute auf den Kampf einzuschwören, da Großbritannien das nächste Angriffsziel darstellen würde. Während der Rede vernehmen wir Kampfgeräusche und der Spannungspegel im Publikum steigt ins Unermessliche, um sich dann explosionsartig zu entladen. Ein wild-furioses Lehrstück in Sachen Heavy Metal entbrennt und ich sehe vor meinem inneren Auge, was Bruce - hier ganz die Air Raid Siren - besingt. Die tapferen britischen Piloten, die in Ihren Spitfires und Hurricanes einen verzweifelten Kampf gegen einen stark überlegenen Gegner führen. Später sagte Winston Churchill: "Never in the field of human conflict was so much owed by so many to so few". So sehr der Song ein unsterblicher Klassiker ist, so unreflektiert geht er letztendlich doch mit dem Thema um, da das Geschehen sehr einseitig beschrieben wird. Das wird sich mit späteren Stücken deutlich ändern. Aber es ändert nichts daran, dass der Luftkampf gegen die Messerschmitts sehr bildgewaltig besungen wird und das Cover der Single mit zu den ikonischsten der Derek Riggs-Artworks zählt, welche er für IRON MAIDEN angefertigt hat. Auf der aktuellen "Legacy Of The Beast Tour" dürfen wir gar eine Spitfire in nahezu Originalgröße bestaunen, die über der Bühne hängt, währenddessen ein Bruce in Royal Air Force-Uniform und Fliegerhaube Abend für Abend den Heldenmut seiner Vorfahren besingt. Als kleine geschichtliche Randnotiz muss ich anfügen, dass diese Piloten 1940 den Krieg vermutlich bereits entschieden haben, da sie die Invasion Englands verhinderten und Nazideutschland daraufhin im Osten scheiterte und letztendlich von England aus ab 1944 befreit wurde.

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Der nächste Ausflug in die Lüfte führt uns erneut über das kriegsverheerte Europa. Dieses Mal findet der Kampf aber nicht über den weißen Kreidefelsen von Dover statt, sondern im Luftraum über Deutschland, da sich das Kriegsglück mittlerweile zu Gunsten der Alliierten gewendet hat. In 'Tailgunner' - was mit 'Aces High' gemein hat, dass es der Opener für das Album ist - erfahren wir, dass der Krieg nun zurück nach Deutschland in Form von strategischen Bombenangriffen getragen wird. Der Heckschütze, welcher den verwundbaren rückwärtigen Bereich eines Bombers schützt, schildert den Kampf deutlich nachdenklicher, als wir es noch in 'Aces High' erlebt haben. In dem knackig-rockigen Song, der die unterschätze "No Prayer For The Dying" einleitet, erfahren wir von der Zerstörung Dresdens, und dass mit Köln und Frankfurt weiteren Städten dasselbe Schicksal bevorsteht. Feindliche Jagdflugzeuge schießt der Tailgunner ab, reflektiert jedoch auch darüber, dass er die Söhne von Müttern tötet. Letztendlich schweift sein Blick in die Zukunft und er erkennt, dass er künftig arbeitslos sein wird, da eine einzelne Atomwaffe den Job ganzer Bombergeschwader erledigen wird. Es wird die "Enola Gay" erwähnt, welche am 06.08.1945 die erste Atombombe auf eine Stadt - Hiroshima - abgeworfen hat. Ein Wende- und Tiefpunkt in der Geschichte der Menschheit. 'Tailgunner' wurde von Bruce Dickinson und Steve Harris gemeinsam komponiert. Ab welchen Punkt in der Laufbahn von IRON MAIDEN Bruce das Thema Luftfahrt für sich entdeckt hat, lässt sich nicht genau sagen. Ich vermute aber, dass es zu dieser Zeit gewesen ist, da er sich von nun an musikalisch verstärkt dahingehend ausdrückt.

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Wind in the Wires


Und genau wie seinerzeit Bruce Dickinson verlassen wir IRON MAIDEN nun ebenfalls für eine geraume Zeit und bleiben an der Seite des britischen Tausendsassas und begleiten sein Wirken als Solokünstler. Mittlerweile mit einer Pilotenlizenz ausgestattet, hebt er nicht nur mit seiner schon zu MAIDEN-Zeiten begonnenen Solo-Karriere ab, sondern nunmehr auch im wörtlichen Sinn. Nach einer Schnupperstunde in Florida gab es für ihn kein Halten mehr, sodass die Lizenz für kleinere Maschinen schnell erworben war und er sich mit einer Piper Actek ein erstes zweimotoriges kleines Flugzeug kaufte, mit dem auch damals bereits gerne von Gig zu Gig gereist wurde. Die legendäre "Bruce Goose". War es bei seinen ersten beiden Solo-Alben noch kein Thema, so kehrte die Fliegerei mit "Skunkworks" nun wieder zurück. Das beginnt bereits bei der Namensgebung für das Album. Unter dem Decknamen "Skunkworks" arbeitete ab den 40er Jahren der berühmte Konstrukteur Clarence "Kelly" Johnson von der US-Firma Lockheed Martin mit seinem Team an bemerkenswerten, streng geheimen Projekten, die ihrer Zeit jeweils weit voraus waren. Bahnbrechende Muster wie SR-71 Blackbird und die U-2, die jeweils Geschwindigkeits- und Höhenrekorde bis heute halten, entsprangen dem Skunkworks Projekt. Getestet wurde in Nevada auf der Groom Lake Airbase, besser bekannt unter dem Namen "Area 51". Die verschiedenen UFO-Mythen sind ausnahmslos auf die Sichtungen ungewöhnlicher Prototypen zurück zu führen, die dort bis heute getestet werden. In dem Song 'Space Race' offenbart Bruce ein gemeinsames Interesse mit einem gewissen Blaze Bayley, der ihn zu dieser Zeit bei IRON MAIDEN "vertrat": Die Raumfahrt. Bei dem Stück geht es um den Wettlauf der damaligen Supermächte - den USA und der Sowjetunion - um die technologische Vorherrschaft im Orbit. Weltraum wäre zu hoch gegriffen. Waren die Sowjets zu Beginn den Amerikanern stets einen Schritt voraus - man denke an den ersten Satelliten "Sputnik", die Hündin "Leika" und Yuri Gagarin - so überholten die Amerikaner die Sowjets letztendlich mit mehreren spektakulären Mondlandungen. Der Text ist etwas kryptisch gehalten, aber er spricht als ein Protagonist, der über diesem irdischen Zwist steht und der Menschheit prophezeit, dass sie letzten Endes in der Sonne vergehen wird. Am Ende gar eine Metapher auf die Ambitionen, Nuklearwaffen im Orbit zu stationieren? Mit 'R 101' finden wir zudem einen Song, der textlich nichts mit der Fliegerei zu tun hat, der Titel aber sehr wohl, wie wir noch sehen werden. Mittlerweile wieder in den Schoß der Familie zurückgekehrt, bringt Bruce 2005 sein vorerst letztes Solo-Album, die "Tyranny Of Souls" heraus. Während er sich in 'Abduction' mit der Entführung durch Außerirdische beschäftigt - Peter Tägtgren wird den Song sicher lieben - und für unser Special somit nicht wirklich von Relevanz ist, hat er mit 'Kill Devil Hill' ein aeronautisch-poetisches Monster geschaffen. Der Song zählt nicht nur musikalisch zu den absoluten Höhepunkten auf der "Tyranny Of Souls", er huldigt mit seinem grandiosen Text einen der erhabensten Schritte in der Geschichte der Menschheit. An den Stränden bei Kittyhawk in North Carolina gelang den Gebrüdern Wright am 17. Dezember 1903 erstmals der bemannte Flug schwerer als Luft. Dem gingen jedoch viele Gleitflüge ab 1901 den Kill Devil Hill hinunter voraus. Konstante starke Winde aus Osten sorgten für die erforderlichen Bedingungen. Die Erstflugstrecke des Motorflugs am Strand betrug 37 Meter und er dauerte gerade einmal 12 Sekunden. Dennoch war dieser Schritt mit einer Reise zu einem anderen Sonnensystem vergleichbar, denn von nun an war der Mensch keine erdgebundene Kreatur mehr. Einmal mehr greift er in die natürliche Ordnung der Dinge fundamental ein und unterwirft sie seinen Bedingungen. Die Flüge wurden von da an immer länger und kontrollierter, und keine sechs Jahre später überquerte der Franzose Lois Blèriot bereits den Ärmelkanal. Dem Wirken der Gebrüder Wright hat Bruce mit 'Kill Devil Hill' ein mehr als würdiges Denkmal gesetzt, welches mir zuverlässig jedes Mal eine Gänsehaut beschert, wenn Bruce mit seiner einmaligen Stimme davon kündet, wie der Wind mit konstanten 20 Knoten über den Kill Devil Hill fegt und so seinerzeit für hervorragende Bedingungen für die Flugpioniere gesorgt hat.

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Comming Home


Mittlerweile schon längst wieder dort, wo er hin gehört, verfasst Bruce auf der "The Final Frontier" ein weiteres, zutiefst poetisches Stück, welches sich seiner größten Leidenschaft neben der Musik und dem Fechtsport widmet. Die Rede ist von 'Coming Home'. Inzwischen fliegt Bruce als kommerzieller Airlinerpilot für die Griechische Chartergesellschaft Astreus zunächst die Boeing 737, bevor er dann auf die Boeing 757 umschult, die noch eine ganz besondere Rolle in diesem Special einnehmen wird. Rein musikalisch könnte 'Coming Home' auch sehr gut auf einem seiner Solo-Alben stehen. Eine eher ruhige, aber ausgesprochen ausdrucksstarke Halbballade, die das Erleben im Cockpit vermutlich nicht viel besser wiedergeben kann. So beschreibt er in dem Text, wie er auf dem in der Morgensonne stehenden Vorfeld auf die Boeing 757 blickt, die das Sonnenlicht wiederspiegelt. Bei dem donnernden Hochfahren der Motoren reflektiert er über die Show vom vergangen Abend. Es geht hoch in das Firmament über Grenzen, welche die erdgebunden Völker trennen. Aus der Distanz wirkt der Ärger da unten kaum nachvollziehbar, ist man zudem in dieser dünnen Alluminiumhülle in 11 Kilometer Höhe eine Schicksalsgemeinschaft, die sich nicht um Ethnie oder Religion schert. Weiter beschreibt er, wie er Sonnenauf- und Untergänge von dort oben erlebt. Jeder, der schon einmal mitten über dem Atlantik die Tag- Nachtgrenze passiert hat wird wissen, wie erhaben dieser Anblick ist. An der Daumen-Zeigefinger-Linie lassen sich ganze Länder abdecken und man reist über die Gräber unzähliger Seeleute aus Jahrhunderten der Schifffahrt, während man Ozeane und Meere kreuzt. Der Kondensstreifen kündet von seiner Herkunft, und wenn es zurück nach Albion geht, weist ihn die Befeuerung der Landebahn sicher herunter. Ich hatte vor vielen Jahren einmal das Privileg, vorne im Cockpit eines Airbus A319 mitzufliegen und ich kann unseren Bruce da komplett verstehen. Schöner kann man dem Erlebnis solch eines Fluges kein Denkmal setzen. Gedanklich sitze ich bei 'Coming Home' jedes Mal glücklich neben Bruce da vorne und wundere mich über die Welt dort unten. Jedenfalls haben IRON MAIDEN bereits vor der "The Final Frontier" zur "Somewhere Back In Time Tour" mit Astreus einen bemerkenswerten Deal ausgehandelt. Man charterte kurzerhand eine der Boeing 757 und versah sie mit einem IRON MAIDEN-Design. Die erste Inkarnation der Ed Force One war geboren. Man reiste nun komfortabel und extrem öffentlichkeitswirksam von Stadt zu Stadt mit Bruce höchstselbst am Steuer. Ich meine, so etwas Cooles kann man sich doch eigentlich gar nicht ausdenken. Einige glückliche Fans und Pressevertreter durften gar mitreisen. Dieses in der Geschichte des Musikgeschäftes doch ziemlich einzigartige Geschehen wurde mit "Flight 666" für die Ewigkeit konserviert. Die Ed Force One sollte aber noch in zwei weiteren Inkarnationen ihre Bahnen am Himmel ziehen. Zunächst wieder in Form einer Astreus 757 mit "The Final Frontier" - Design und schlussendlich mit "The Book Of Souls"-Design in Form einer gigantischen Boeing 747, besser bekannt als "Jumbo-Jet" - einer Ikone der zivilen Luftfahrt und seit 50 Jahren am Himmel zu sehen. Hierfür musste Bruce extra umschulen, da er es sich selbstverständlich nicht nehmen lassen wollte, auch diesen Vogel selber zu fliegen. Ich selbst habe die Ed Force One bei schönstem Wetter von der Besucherplattform des Düsseldorfer Flughafens aus am 28.05.2016 nach München starten sehen. Ein geniales Erlebnis und nicht wenige standen wie ich mit MAIDEN-Shirts jubelnd auf der Plattform, als die Ed Force One genau in unsere Richtung abhob und majestätisch wegzog. Manchmal muss man eben auch schnell schalten, fiel mir doch erst an diesem Morgen ein - dem Tag nach dem MAIDEN-Gig in Dortmund -, dass die Ed Force One ja irgendwie auch von Düsseldorf nach München kommen muss, wo IRON MAIDEN an diesem Abend spielen sollten. Also auf nach Düsseldorf, was sich auch mehr als gelohnt hat. Die Boeing 747 war dann auch nicht mehr von Astreus, die zwischenzeitlich in Konkurs gegangen sind, sondern von Air Atlanta Icelandic gechartert. Es stimmt übrigens nicht, dass nur Dickinson die verschiedenen Ed Force One geflogen hat. Er teilte sich den Jobs stets mit anderen Piloten, da die Belastung mit den Shows ansonsten sicher zu groß gewesen wäre. Zu dem Thema Ed Force One muss ich dann unbedingt noch den wirklich tollen Bildband im Großformat "IRON MAIDEN - On Board Flight 666" empfehlen, der auf 250 Hochglanzseiten die Band rund um die Welt auf der "Somewhere Back In Time Tour" und der "The Final Frontier"-Tour begleitet.

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Climb like a Monkey


"The Book Of Souls" ist ein gutes Stichwort, so befinden sich auch auf diesem bislang letzten Album von IRON MAIDEN ebenfalls zwei Stücke mit Luftfahrtbezug. Da haben wir etwa die tragische Geschichte des britischen Luftschiffs R101, welchem Bruce als alleiniger Songschreiber mit 'Empire Of The Clouds' ein bemerkenswertes Denkmal gesetzt hat. Wir erinnern uns, dass die R101 bereits bei "Skunkworks" erwähnt wurde. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich von diesem gewaltigen Luftschiffunglück bis 2015 noch nie etwas gehört hatte, dieser Song aber das Geschehen unglaublich immersiv würdigt. Zugrunde liegt hier der unerschütterliche Glaube an den technischen Fortschritt, welcher so typisch für die Zeit von 1870 bis 1920 gewesen ist, wenngleich das Unglück 1930 geschah und 48 Menschen in den Tod riss. Wenn man sich einmal vor Augen führt, wie gewaltig die technische Entwicklung in weniger als der Lebensspanne eines Menschen ist, welche ab Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzte, wundert man sich, wie die Menschen das damals wohl empfunden haben müssen. Innerhalb weniger Jahrzehnte ist die alte Welt vollständig von einer neuen, durch und durch von neuen Technologien durchzogenen Welt ersetzt worden. Lokomotiven, Autos, Dampfmaschinen, Flugzeuge. Alles in allem war diese Entwicklung unfassbar schnell. Im Grunde genommen hat sich seitdem im direkten Verhältnis auch gar nicht mal so viel verändert. Wir nutzen immer noch Verbrennungsmotoren, Autos, Züge und Flugzeuge. Alles ist nur schneller, leistungsfähiger und effizienter geworden. Was sich seitdem wirklich verändert hat, ist die Beherrschung des Atoms, des Genoms und die Digitalisierung. Jedenfalls dieser menschlichen Hybris, die Anmaßung, mit Technik die Welt und die Schöpfung beherrschen zu wollen, wurde ja das ein oder andere mal zuvor bereits schlimm geahndet. Die Titanic ist da ein prominentes Beispiel oder der Weltenbrand, der ab 1914 die Menschen mit ungeahnter maschinengleicher Kriegstechnik abschlachtete. Den selben Hybris besingt Bruce in "Empire Of The Clouds". Man muss sich auf diesen überlangen Song, der ein überlanges Album mutig abschließt, auch irgendwie einlassen. Ein ruhiges Piano-Intro - gefolgt von Bruces dramatisch gewisperter Prophezeiung, wie die ganze Sache enden wird - bildet den Auftakt. Textlich sehe ich diesen Song als außergewöhnlich gelungen an. Die nahezu perfekte Harmonie aus Lyrik und Musik beschreibt das Geschehen mit einer Greifbarkeit, die eigentlich unfassbar ist. Hier passt einfach jede Passage. Das Piano begleitet den sich nur sehr langsam steigernden Song weiterhin, während Bruce den technischen Größenwahn schildert, die fast schon unverschämte Zuversicht, mit der man die Elemente zu bezwingen gedenkt. Und es sieht ja auch erstmal alles sehr vielversprechend aus. Das größte je gebaute "Schiff" der Menscheitsgeschichte, das ohne Weiteres die Titanic im Inneren aufnehmen könnte. Die Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million, dass das Schiff seiner Majestät scheitern könnte, wird herzhaft belacht. Dass das Luftschiff nicht unter sämtlichen Einsatzbedingungen getestet wurde und man auch mit der Zuladung an Fracht sehr zuversichtlich ist ... alles gar kein Problem. Am Abend sind wir in Ägypten, bevor es nach Indien weitergeht. Der majestätische Gigant ankert am Mast, während die Bäume noch im Dunst stehen und die Steine noch vom Morgentau schimmern. Und was muss das für ein sagenhafter Anblick gewesen sein, als der "Silver Ghost" mit brummenden Motorgondeln am Abend ablegt, Fahrt und Höhe aufnimmt. Ungeachtet des aufziehenden Schlechtwetters, welches sich im Westen andeutet. Mittlerweile begleitet die Musik das Geschehen auch deutlich zwingender, aber das Drama ist erst zu erahnen. Die Motoren donnern, die Telegrafen tickern, das Ballastwasser wird aus den Tanks hoch über der jubelnden Menge entleert. Alles läuft wie es soll. Doch es gibt erste eindringliche Warnungen des Steuermanns, welche jedoch vom Kapitän in den Wind geschlagen werden. Die Reise beginnt, die Musik wird intensiver. Ein erstes, wunderschönes Solo untermalt das Geschehen, gefolgt von einer dramatisch anmutenden Zuspitzung hin zum nächsten Solo, welches in den instrumentalen Mittelpart des Songs übergeht. Man sieht das Luftschiff regelrecht vor sich, wie es sich durch schweres Wetter kämpft. Und genau das schildert uns der nun wieder einsetzende Gesang sehr eindringlich, gepaart mit hochdramatischer Musik. Der Todeskampf der R101 hat bereits über dem Ärmelkanal begonnen. Die Außenhülle löst sich, die Konstruktion absorbiert zu viel Wasser und das Gefährt wird immer schwerer. Helium entweicht. Das Luftschiff verliert an Fahrt und Höhe. Der Schnitter dräut bereits gigantisch neben der R101. Bruce besingt das Drama unfassbar eindringlich. Es schaudert einen. Dann stürzt sie in Frankreich schließlich aus dem Himmel und schlägt auf dem Boden auf, begleitet von schwirrender Musik. Stille ... Das Piano setzt ein und Bruce kündet mit traurig-emotionaler Stimme von dem Unglück. Bruce besingt den Umstand, dass Träumer sterben können, der Traum aber nicht mit ihnen sterben muss. Das ist der Geist, welcher uns bis hinauf zum Mond gebracht hat und warum die afrikanische Steppe nicht vor Jahrzehntausenden der Lebensraum des Homo Sapiens - des denkenden Menschen - geblieben ist. Die letzte Ruhestätte der "acht und vierzig" Seelen wird sehr ergreifend besungen, bevor der Song endgültig ausklingt und einen noch vollkommen verträumt zurück lässt.

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Deutlich blutrünstiger geht es gar noch in dem zweiten Stück zu. "Death Or Glory" ist kein Tribut an RUNNING WILD - was auch cool wäre - als vielmehr an die Männer, welche den Krieg ab 1914 bis 1918 in die Luft tragen mussten. Besonders diese Ära des Luftkampfes ist von Mythen umrankt und von Legendenbildung heimgesucht wie kaum eine andere in der Geschichte. Protagonist dieses Stückes ist der Jagdflieger Manfred von Richthofen, welcher zwar ausgesprochen bekannt ist, andererseits aber eben auch diese Legendenbildung der heroischen Fliegerasse des Ersten Weltkrieges verkörpert, wie kein anderer. Das Stück wurde von Bruce zusammen mit seinem kongenialen Kumpel Adrian Smith geschrieben, wobei ich sicher davon ausgehe, dass die Texte von Bruce stammen. Eigentlich wundert es mich, dass er das Thema nicht aus der Sicht eines der vielen britischen Fliegerasse schildert. Ich gehe davon aus, dass die Motivation dieses Stück zu schreiben, hier auch mehr von dem Flugzeug selber ausgeht, welches der als "Roter Baron" in die Geschichte eingegangene von Richthofen am Ende seiner Laufbahn geflogen hat und Bruce als Replik selber besitzt, fliegt und manchmal auch ohne Sprit notlanden muss ... Den ikonischen Dreidecker von Anthony Fokker, die DR.I. Interessant war Bruces Ansage auf der Tour in Arnheim, als er sinngemäß sagte, dass es doch schon irgendwie eine merkwürdige Form europäischer Zusammenarbeit gewesen ist, dass ein Niederländer ein Flugzeug entwickelt, mit dem ein Deutscher über Frankreich Engländer abschießt ... Bruce weiß sicher sehr genau über die Eigenarten der Fokker DR.I Bescheid, denn auch hier ist mehr Legende als Wahrheit in der heutigen Zeit zu finden. Denn so überlegen war diese Maschine nicht. Im Gegenteil. Auch die Relevanz dieses Musters, was weniger als ein Jahr im Dienst war, ist mit etwa 400 produzierten Exemplaren eher gering. Im Refrain des Textes finden sich sogleich auch die beiden herausragenden Eigenschaften dieser Maschine wieder. "Turn like the Devil / Climb like a Monkey". So hat dereinst Richthofen die Flugeigenschaften beschrieben. Dreht wie der Teufel und klettert wie die Affen. Der Dreidecker war ausgesprochen wendig und hatte eine enorme Steigrate ... Sehr gute Piloten konnten das zu ihrem Vorteil nutzen. Dem gegenüber stehen allerdings einige wirklich schlechte Eigenschaften, die dafür sorgten, dass die Maschine in 1918 nicht mehr konkurrenzfähig war. Insbesondere war sie mit 170 k/mh unglaublich langsam. Entente-Muster wie die S.E.5a oder SPAD S.XIII flogen deutlich über 200. Somit nutzt einem Piloten die wendigste Maschine nichts, wenn der Gegner im Luftkampf mit überlegener Geschwindigkeit nach Belieben das Kampfgeschehen diktieren kann. Weiterhin beweist Bruce in dem Text, dass er sich aber sehr wohl mit dem Thema auskennt. "I see the Enemy, I know he can´t see me". Die meisten Piloten verloren ihr Leben, ohne je gewusst zu haben, dass sie angegriffen wurden. Wer den Gegner zuerst sichtet, kann sich in eine für ihn günstige Position bringen, welche den Abschuss des Gegners wahrscheinlich macht. Ewiges Herumgekurbel, was als Dogfight bezeichnet wird, hat man um jeden Preis vermieden, weil es physisch extrem ermüdend und der Ausgang immer ungewiss ist. Das ist eher etwas für Hollywood. "I took a Bullet in my Brain, Inside I´m the King of Pain. Outside You will fear my Name". Richthofen wurde von einem Projektil im Luftkampf am Kopf getroffen und kam nur mit Glück heil herunter. Danach litt er an starken Belastungsstörungen und Angstzuständen, auch sein Urteilsvermögen war sehr wahrscheinlich danach beeinträchtigt. Nach außen hin sorgte das Erscheinen seines blutroten Dreideckers nach wie vor für einen starken psychologischen Vorteil im Kampf. Ein Fakt, den man absolut nicht unterschätzen darf.

"I watch You spiral down, dead before You hit the Ground". Die Situation der Flieger war aussichtslos, wurde ihre Maschine getroffen. Die Luftwaffe stattete ihre Piloten ab Mitte 1918 mit Fallschirmen aus. Das Royal Flying Corps und der Royal Navy Air Service, aus denen nach dem Krieg die RAF geformt wurde, statteten ihre Piloten jedoch nicht mit diesem lebensrettenden Equipment aus. Man befürchtete, dass die Männer ihre Maschinen zu früh aufgeben würden und das wiederum die Moral der Fliegertruppe untergräbt. Das ist unglaublich zynisch. Demzufolge erschossen sich britische Piloten, oder sprangen aus ihren Maschinen, um dem Flammentod zu entgehen, wenn das Flugzeug in Brand geriet. Diese Grausamkeit ist kaum vorstellbar. "Deflection Shooting, Beam Attack". Das Fliegen war das eine. Aber die "Kunst" einen Gegner im Luftkampf auch zu treffen, da noch eine ganz andere. Man sitzt in einer bockenden Kiste und versucht bei 200 Km/h den richtigen Vorhalt zu finden und den Gegner irgendwie zu treffen. Die erfolgreichsten Jagdflieger waren demnach nicht zwangsläufig die besten Piloten, aber oft eben auch sehr gute Schützen. Hat jemand mal bei 200 Km/h auf der Autobahn den Kopf aus dem Fenster gehalten? So viel zu dem kitschigen Bild von Piloten mit wehenden Schals ... Ein nicht eng anliegender Schal ist kein Spaß und wehende Schals eher wieder so ein Hollywood-Ding. Der Schal war auch weniger gegen die Kälte, dafür hatten die Fliegerkombinationen hohe Kragen. Mit dem Schalende haben sich die Piloten die Brillen frei geputzt, denn die Umlaufmotoren der Maschinen sonderten unaufhörlich ein Aerosol aus Schmierstoff ab, das den Männer permanent entgegenschlug und in der Regel auch zu heftigen Magenbeschwerden führte.

"I shoot the Gunner first.....I hunt the weakest Prey". Hier ist Bruce entweder nicht richtig im Bild, oder er hat sich eine künstlerische Freiheit herausgenommen. Richthofen wurde nachgesagt, dass es feige gewesen sei, dass von seinen vielen Luftsiegen ein Großteil sogenannte "Zweisitzer" waren. Das Gegenteil trifft hier zu. Warum ist man in die Luft gegangen? In erster Linie, um die Bewegungen des Gegners auszukundschaften und das eigene Artilleriefeuer punktgenau zu koordinieren. Zu diesem Zweck stiegen bereits 1914 erstmals zweisitzige Flugzeuge auf, vorne der Pilot, der eigentlich nur der Kutscher von dem Offizier war, der hinter im saß. Dieser beobachtete, fotografierte, telegrafierte. Dass das dem jeweiligen Gegner ziemlich gestunken hat, ist klar. Somit fing man an, sich gegenseitig irgendwie vom Himmel zu holen, mit Gewehren und was weiß ich. Aber erst wiederum der Herr Fokker entwickelte 1915 das erste Flugzeug, welches in der Lage gewesen ist mit einem synchronisierten Maschinengewehr durch den Propellerkreis zu schießen. Somit war das erste Flugzeug - die Fokker E.III - entwickelt, was ausschließlich dem Zweck diente, andere Flugzeuge abzuschießen. Von da an ging es den zweisitzigen Aufklärungsflugzeugen an den Kragen. Dass diese wiederum leichte Beute waren, stimmt aber so nicht. Zunächst einmal wurden diese wiederum von eigenen Jagdflugzeugen geschützt, und der Beobachter konnte sich mit einem MG auf einer drehbaren Lafette verteidigen. Es war nicht nur der Job vom roten Manfred, die Zweisitzer abzuschießen, es war auch ausgesprochen risikobehaftet. In dem Wissen, dass Bruce einen dieser ungewöhnlichen Flugapparate selber fliegt, gepaart mit der Gewissheit, dass er über die von mir beschriebenen Themen sicher bestens im Bilde ist, hatte der Song bei mir sofort einen Sonderstatus inne gehabt. Alleine die Vorstellung, in solch einen Apparat zu steigen, wo erst einige Jahre zuvor die Gebrüder Wright den ersten Motorflug gemeistert haben, ist das eine. Dann aber auch noch um Leben und Tod kämpfen zu müssen ... Unvorstellbar. Sicher kann man sagen, dass die Piloten besser dran waren, als die Leute im Niemandsland. Aber ich habe Bilder von jungen Männern gesehen, die mit 20 wie alte Leute ausgesehen haben. Ruhm war es nicht, der in Aussicht stand. Der Tod jedoch war gewiss. Alkoholismus und Angstdepressionen waren an der Tagesordnung.

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Musikalisch schließt sich mit 'Death Or Glory' der Kreis, der damals mit dem überragenden 'Aces High' begann. Natürlich können wir nicht wissen, ob in einem zukünftigen Werk von IRON MAIDEN, oder sogar noch von BRUCE DICKINSON, der Meister seine Begeisterung für die Luftfahrt ein weiteres musikalisches Denkmal setzt. Ganz auszuschließen ist das sicher nicht. Abseits der Musik gibt es noch verschiedene interessante Angebote bei YouTube rund um Bruce Dickinson und der Fliegerei. Herausragend war auf alle Fälle der legendäre nachgestellte Luftkampf im Juli 2014 in Knebworth vor dem Auftritt von IRON MAIDEN auf dem Sonisphere Festival. In dem genialen Video, welches passend zum Thema Luftkampf im Ersten Weltkrieg 'Paschendale' als atmosphärisch treffendes Hintergrundthema hat, sehen wir Bruce in seinem Nachbau des Fokker Dreideckers, wie er mit anderen Maschinen aus dieser Ära einen gestellten Luftkampf absolviert. Unbedingte Empfehlung. Bereits vor gut 15 Jahren moderierte Bruce eine 5-teilige Reihe,Flying Heavy Metal, welche verschiedene Aspekte der Fliegerei beinhaltet und kurzweilig daher kommt. Der Gute ist auch verrückt genug, sich in eine Zentrifuge zu begeben. Erwähnenswert sind auch die Warplane Diaries. Das Ganze war zwar eine PR-Aktion für ein Videospiel, aber in dieser Reihe - die aus 10 kurzen Episoden besteht - referiert Bruce in jeder Folge im Imperial War Museum in London mit seiner flapsigen Art über ein anderes Kampfflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Das ist jedenfalls ziemlich interessant. Zu guter Letzt hatte Bruce Dickinson vor zwei Jahren noch einen Auftritt in der DMAX-Serie Wingmen. Im Verlauf der vierten Episode hat er die Gelegenheit, eine North American P-51 D Mustang zu fliegen und lässt es sich nicht nehmen, die Besitzer der Flugzeugwerft zum MAIDEN-Konzert am nächsten Tag in Freiburg einzuladen. Über die Ed Force One gibt es ausgesprochen viel interessantes Material zu finden, welches hier nicht einzeln verlinkt werden muss.

Somit kommt dieses zugegebenermaßen recht ungewöhnliche MAIDEN-Special zum Ende. Gerne würde ich zu einem späteren Zeitpunkt die Band mit einem weiteren Special würdigen, welches einen vergleichbar untypischen Ansatz verfolgt. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen.

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Ich fände eine umfassende Auseinandersetzung mit den neueren Produktionen super, in denen inhaltlich wie musikalisch vielmehr Tiefgang entstanden ist, und grob verkürzt der Ernst des Lebens auf tolle Art und Weise in verschiedenen Schwerpunkten vertont wird. (07.02.2021 von Phil Em All) Da bin ich vollkommen bei Dir. Ich sehe es als eine große Stärke von IRON MAIDEN, dass sie Ihre Erfolgsformel der ersten Alben nicht stumpf in eine neue Zeit herüberkopiert haben. Nachdem die Alben bis hin zur Seventh Son ja immer ausladender und progressiver wurden, hat man da einen Punkt erreicht, an dem diese Entwicklung schlicht ausgereizt war und man mit der No Prayer wieder einen reduzierten und geradlinigen Ansatz verfolgte. Die Alben der 90ger sind dann sicher ein Thema für sich, aber die Post-Reunion Scheiben sind für sich genommen doch alles mutige Werke mit viel Tiefgang, die ich sehr schätze. Die ersten Sieben Werke sind auf Ihre Weise unantastbar und unerreicht, dennoch bin ich persönlich froh darüber, dass sich die Band so entwickelt hat, wie sie es eben getan hat und keine Kopie ihrer selbst wurde. Ich habe IM erstmals mit Blaze Bayley Live gesehen und konnte die Entwicklung deswegen jederzeit gut mitgehen und habe sie auch auf jeder Tour ( Mit Ausnahme Dance Of Death) Live gesehen. Wäre ich früher dabei gewesen, würde ich mich mit der Entwicklung der Band möglicherweise schwerer tun, so erleb ich das jedenfalls in meinem Umfeld. Ich für meinen Teil bin aber froh, dass ich den letzten fünf Alben jeweils sehr viel abgewinnen kann.
(21.02.2021 von Tailgunner)

Eine nette Idee für ein Special und sehr beachtlich recherchiert und geschrieben! Ich teile jede der geschilderten Emotionen aus den Live-Darbietungen und den Hörerlebnissen. Ich finde die Band wird von Persönlichkeiten getragen, die im Leben nicht stehen geblieben sind, und auch abseits von Maiden nicht den Boden unter den Füßen verloren haben. Im Gegenzug macht sich aber genau das wiederum in der Musik bemerkbar, sich selbat auf den leider alten Tagen mit einer Tour wie Legacy of the Beast sich auf der Bühne so den Arsch aufzureißen, da passiert in 2 Strophen mehr als in 2 Wochen Metallica Tour ... :-) kleiner Spaß. Ich fände eine umfassende Auseinandersetzung mit den neueren Produktionen super, in denen inhaltlich wie musikalisch vielmehr Tiefgang entstanden ist, und grob verkürzt der Ernst des Lebens auf tolle Art und Weise in verschiedenen Schwerpunkten vertont wird.
(07.02.2021 von Phil Em All)

Die Vielflieger iron Maiden sind sicher neben Metallica die Geschäfts tüchtigste, aber sicher nicht die größte heavy Metal Band, schon gar nicht aller Zeiten, alles hype und für nichts gut ausser weiter die Konten zu füllen, musikalisch war nach seventh son alles gesagt, der Rest die immer gleiche Wiederholung, wie Status quo eben, aber die haben wenigstens nie ein Hehl draus gemacht.
(07.02.2021 von Gurkengandalf)

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