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Time Requiem - Time Requiem

Review von Souleraser vom 12.11.2002 (2600 mal gelesen)
Time Requiem - Time Requiem Hm.
Eine frickelige, technisch versierte Power/Speed-Metalband mit extrem komplexen Songstrukturen. Brauchts da neben Helloween, Blind Guardian und Gamma Ray wirklich noch mehr?

1998 gründete Richard Andersson eine Band namens MAJESTIC. Die Kapelle machte durch ihre abwechslungsreiche Mischung aus neoklassischem, progressivem Metal auf sich aufmerksam und rollte das Genre von hinten auf.
Desweiteren waren da noch Touren mit Bands wie den Pretty Maids oder Symphony X und die Zusammenarbeit des Bandgründers Andersson mit Yngwie "Flitzefinger" Malmsteen.

Im Sommer 2001 begab es sich nun aber, dass Herr Andersson plötzlich das Gefühl hatte, er könnte so nicht mehr weitermachen. MAJESTIC wurden zu den Akten gelegt und stattdessen brachte man "Time Requiem" an den Start. Besetzungswechsel waren im Prinzip nicht nötig, denn nur Basszupfer Dick Lövgren (Ex- In Flames und Arch Enemy) ist neu in der Combo. Schlagwerker Peter Wildoer, Gitarrist Magnus Nord und Apollo Papathanasio sowie natürlich Keyboarder&Bandgründer Richard Andersson kannten sich ja bereits von MAJESTIC.

In jedem Fall ist der Sound von Time Requiem eine recht gelungene Mischung aus Prog, Speed und Power. Technisch versiert und sehr abwechslungsreich liegen auf dem selbstbetitelten Debütalbum 9 Tracks vor, insgesamt gut 60 Minuten Spielzeit, die es durchaus verstehen, zu unterhalten.

Leider aber fehlen auf diesem Album die echten Highlights. Wer auf Hymnen der Marke Blind Guardian oder Helloween steht, der sucht auf diesem Album leider vergeblich. Die 9 Songs plätschern recht ordentlich vor sich hin, aber so schnell, wie man sie gehört hat, hat man sie auch wieder vergessen.

Und damit ist zu diesem Album auch schon alles gesagt. Die Mischung aus klassischen und progressiven Metalelementen mit Backgroundchören haben andere Bands schon vorgemacht. Wer also monumentalenm progressiven Speed/Power-Metal hören möchte, dem seien weiterhin Blind Guardian, Helloween und sogar Nightwish empfohlen. Wer absolut nicht genug kriegt, dem sei auch dieses Album ans Herz gelegt. Für jemanden, der nur mal reinschnuppern möchte, ist das hier aber sicherlich nicht das richtige.
Schade, denn dass das Potential da ist, wird sehr, sehr deutlich.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Time Requiem
2. Watching The Tower Of Skies
3. Milagros Charm
4. The Aphorism
5. Brutal Mentor
6. Visions Of New Dawn
7. Grand Opus
8. Interplay Of Matters
9. Above And Beyond
Band Website: www.anderssonmusic.com
Medium: CD
Spieldauer: 59:30 Minuten
VÖ: 18.11.2002

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