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Bloodflowerz - Diabolic Angel

Review von Opa Steve vom 00.00.0000 (4537 mal gelesen)
Bloodflowerz - Diabolic Angel Nicht so richtig Metal, auch nicht so richtig Gothic ist das, was hier gerade in meinem CD-ROM rotiert (gottseidank sind kleinere Produktionen heutzutage noch frei von dieser unsäglichen Kopierschutz-Behinderung). 4 Herren und eine Frontdame, die mich auf dem 1. Blick an Jingo DeLunch's Ivonne erinnerte.

Der Stil ist eine durchaus moderne Gothic-Variante, verdelt durch bratende Gitarren. Irgendwie eine Kombination von NuMetal und dem klassischen Gothic diverser Zillo-typischen Bands. Der kuttenbewehrte Mattenschwinger wird jedenfalls die etwas traditionelleren Bands vorziehen, aber er dürfte mit allen Keyboards und Loops auch nicht zur Zielgruppe dieser Band gehören. Ich habe ja wirklich was gegen Schubladen, aber wer sich so zwischen die Stühle stellt, muß sich seine Hörerschaft wirklich hart erkämpfen.

Kompositorisch wirkt man arg bemüht. Zu bemüht für meine Belange. Oftmals scheint ein Song in einer Sackgasse zu stecken und kommt nicht richtig vom Fleck. Ist zwar natürlich ein subjektives Empfinden, aber gerade im Opener passiert einfach zu wenig, um den Zuhörer auf die CD einzustimmen, und ein Instrumental im Sinne von "Mea Culpa" baut keine Atmosphäre auf, sondern verleitet zum Weiterzappen. Gerade die Strophen stellen die auffallenden Schwachpunkte im Songwriting. Da helfen auch paar Vocal-Effects wie in "Season Of Love" nicht weiter.

Ganz im Gegensatz zu den Refrains: die Mehrzahl dieser Passagen ist das Highlight des jeweiligen Songs! Mehrstimmige Vocals, tolle Melodien... endlich was Greifbares, welches nicht nur durch's Ohr reinkommt, sondern auch mitreißt! Wirklich toll, und ich frage mich, warum man die Energie auf solch kurze Momente konzentriert.

Als Ausreißer im positiven Sinne sei aber hier noch unbedingt "Sadness" genannt. Ein absolut runder Klassesong, bei dem offenbar endlich mal aus Intuition und nicht aus Kalkulation gehandelt wurde! Wäre das Album komplett auf diesem Niveau, wäre ich jetzt auf der Stelle Fan.

10 Punkte sind dazu da, daß man sie ausnutzt, und Mittelfeld ist beileibe kein Verriß - und das in einem musikalischen Segment, in dem auch die von mir vergötterten Lacuna Coil mitreden! Die oft wirklich tollen Refrains und ein Song vom Kaliber "Sadness" reichen auf jeden Fall zu einer knappen 6.


Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
Band Website: www.bloodflowerz.de
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 00.00.0000

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