Letzte Reviews





Festival Previews
Keep It True 2019

Rockharz Festival 2019

Festival Reviews 2019

Barbatos - Fury and Fear, Flesh and Bone

Review von Opa Steve vom 22.05.2005 (2596 mal gelesen)
Barbatos - Fury and Fear, Flesh and Bone Fucking underground, YESSSS! Diese Multikulti-Truppe mit asiatischem Einschlag wurde in der Kindheit sicher etwas zu heiß mit CELTIC FROST, SODOM und NECRONOMICON gebadet. Das ist der Sound, der aus den Kellern dröhnen musste, wo man auf Trends schiss, und erst so richtig ab 2 Promille in Partylaune kam (nicht zu vergessen, dass manche die 2 Promille sogar zum Dauerzustand gemacht haben). Über diese Mucke wird nicht diskutiert und analysiert, sondern man regelt das Volume ins obere Drittel, setzt sich zufrieden möglichst nah an die Boxen (die keiner Hifi-Überprüfung standhalten müssen), fummpt paar Bier auf und post und bangt was das Zeug hält.

Primitiv, politisch unkorrekt, und einfach schweinecool rotzen BARBATOS eine Granate nach der anderen raus. Feedbacks gehören zum Programm, man steht zu seinen billigen Gitarrencombos, die Drums klingen nach echten Drums im Raum, und der simple Mix hat nur eins zum Ziel: so viel raue Energie wie nur möglich vom originalen Klang einzufangen. Jedes fette Mastering hätte aber auch den Spass an diesem Longplayer verdorben!

Durch die Bank grimmig und auf Speed machen die vier Jungs sowas von totalem und ernsthaftem Alarm, dass ich das fette Grinsen kaum noch aus dem Gesicht bekomme. Die Lyrics treffen zielsicher Themen, die den meisten Metallern heute schon etwas peinlich sind. Aber völlig unverblümt und niemals bierernst (ähem...) stehen BARBATOS zu ihrem Klischee-Kult zwischen totaler Zerstörung ('Apocalyptic Nuclear Hell') und .... ähm .... verdammt gesunder Metal-Einstellung ('Satanik Beer', 'I love to eat Pussy', 'Dick is fucking big'). Scheiss auf Anspruch, scheiss auf Lyrik, scheiss auf Weltverbesserung und den ganzen Wischwasch, der im Metal ohnehin meist unverstanden in den Texten verhallt.

Die Songs klingen einer cooler als der andere. Hervorzuheben wären eher der ruhige Stampfer 'Prophecy of the Evening Star', das punkige 'I love to eat Pussy' oder die versteckte SODOM-Coverversion 'Outbreak of evil'.

Wohlklang-Liebhaber dürften bei diesem Gerumpel die Nase rümpfen. Wer aber auf die böse alte mitteleuropäische Thrash'n'Black-Schiene steht, der muss hier einfach blind zugreifen! Dieses Teil tritt mehr Arsch als 90% der heutigen Trigger- und ProTools-Produktionen! Lediglich ein paar eingestreute Proberaumaufnahmen sind qualitativ so unterirdisch, dass man sie gern überspringen möchte. Den großen Rest der Scheibe legt man allerdings immer wieder von vorn gerne auf, ohne dass es überhaupt langweilig würde.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Fury and Fear, Flesh and Bone
02. The 7th of December
03. Detonator
04. Shoigunjinsho
05. Prophecy of the Evening Star
06. Satanik Beer
07. Blond Hair and Bitch
08. I love to eat Pussy
09. Dick is fucking big
10. Apocalyptic Nuclear Hell
11. Zero Fighter
12. War Metal War
13. We're crazy Fighters
14. 666 deadly Omens
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 36:06 Minuten
VÖ: 01.04.2005

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

22.05.2005 Fury and Fear, Flesh and Bone(8.0/10) von Opa Steve

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!