Letzte Reviews





Festival Previews
A Chance For Metal Festival 2020

Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Marble Arch - Another Sunday Bright

Review von Odin vom 10.09.2002 (2321 mal gelesen)
Marble Arch - Another Sunday Bright Musik für düstere Momente, Schwermut sollte es sein, das Debüt der schwedischen Goth-Rocker. Am Ende sind sie ihren angeblichen Einflüssen von Candlemass oder gar 80er-Goth-Bands genauso nahe gekommen wie HIM.

Dieser Vergleich wird mit Sicherheit in vielen Reviews strapaziert werden, denn Marble Arch klingen wie eine gut gemachte Kopie der auch schon nicht mehr so hippen Düster-Balladen-Barden. Allerdings fehlt Johan Wadelius die Stimme eines Ville Vallo, und da hilft auch der wiederholte Einsatz von Effekten, die man von den Songs desselben kennt, auf den Vocals nicht weiter.

Tatsächlich haben wir hier ein Album, das sehr sauber und kräftig produziert ist (Anssi Kippo vollbrachte dies schon für Children Of Bodom, Entwine und Lullacry). Auch die Songs sind nicht schlecht, aber poppig. Die Atmosphäre ist höchstens ein bißchen schwer und manchmal melancholisch, die meiste Zeit sind zumindest die Vocals oder die Effekte des Gitarrenspiels eher gutgelaunt. Auf jeden Fall, wenn man Gothic und Doom als Maßstab heranzieht...

Wie von den finnischen Kollegen von HIM gewohnt haben Marble Arch ein gutes Potential an mitsingbaren Liedern, stimmungsvollen Texten und einem zum Beispiel in "Not The Ones" wandelbaren Sänger, der gelegentlich Klasse zeigt, aber nicht rundum überzeugt. Einen Höhepunkt stellen denn auch die Backings von Tanja Lainio (Lullacry) insbesondere im gelungenen "Dead Air" dar.

So werfe ich diesem Debüt vor allem Mainstream-Lastigkeit und poppige Melodien vor, aber auch Langeweile. Marble Arch sollten aber weitermachen, ihr Songwriting steigern und die ausgetretenen Pfade verlassen. Gerade die Instrumental-Fraktion zeigt schon hier, dass sie vielseitiges Spiel beherrscht ("Silent Dance" unter anderem klingt sehr vielversprechend bis die Vocals einsetzen und es wieder in den Einheitstrott geht - sonst könnten aus den Riffs manchmal wirklich fette Rock oder auch Metal Songs werden) und auch Wadelius kann mit seiner Stimme mehr machen als Ville Vallo immitieren.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. A Million Crises
2. Silent Dance
3. For Real
4. The Inmost
5. Not The Ones
6. Fellow Sinner
7. Dead Air
8. End Of Words
9. Sudden Showers
10. Last Day Ever
Band Website: www.sundaypeople.cjb.net
Medium: CD
Spieldauer: 41:33 Minuten
VÖ: 16.09.2002

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

10.09.2002 Another Sunday Bright(6.0/10) von Odin

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!