Letzte Reviews





Festival Previews
A Chance For Metal Festival 2020

Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Wolfs Moon - Keep Metal Alive

Review von Odin vom 25.09.2004 (2971 mal gelesen)
Wolfs Moon - Keep Metal Alive WOLFS MOON sind eine Kapelle aus dem deutschen Underground, die schon den fünften Longplayer abliefert, ohne es zu großer Bekanntschaft gebracht zuhaben - zumindest soweit ich weiss. Aber immerhin das 1999er "Elysium Dreams" befand sich schon in meinem Besitz und wusste auch zu gefallen.

So erwartete ich zwar kein neues Album, weil ich keine Infos darüber hatte, aber noch ein paar Tage, bevor die Scheibe auf einmal ankam, dachte ich "Hm, ob von WOLFS MOON eigentlich nochmal was neues rauskommt?" Zufälle gibt es... :-)

"Keep Metal Alive" macht schon mit dem Titel keinen Hehl aus dem zu erwartenden Inhalt: Heavy Metal klassischer Art und Weise. So gibt's denn auch puristische Riffs, Refrains und Nackenbrecher auf die Ohren. Der Sound könnte einen Ticken besser sein, ist aber sauber und stellt zumindest Drums und Vocals in gutes Licht. Wobei ich bei den Vocals gleich bei meiner Hauptkritik bin. Die rockig-rauhe Stimme liegt mir gelegentlich schwer im Magen, wenn sie etwas zu strapaziert klingt. Jedenfalls meine ich hier einen Schwachpunkt auszumachen, der aber der enormen Ohrwurm-Wirkung einiger hypnotischer Refrains nichts anhaben kann. 'Reborn with a black heart' etwa wird so oft wiederholt, dass man sich nach dem Song wie nach einer frischen Gehirnwäsche fühlt - noch Tage später habe ich das im Ohr!

Leider recht unspektakulär, aber auch ohne große Ausfälle riffen sich die Herren also durch eine amtliche Spielzeit und immer wieder Mitgröhl-Refrains. Trocken und true (Keyboards? Was'n das'n?) kommen die Riffs in den Nacken marschiert. Durchaus packende mehrstimmige Choruslines werden von manchmal sperrigen Arrangements begleitet und versprechen anhaltenden Hörgenuss.

Anspieltipps herauszupicken ist nicht leicht. Irgendwas hat jeder Titel für sich. Sei es das hypnotische 'Reborn With A Black Heart', die feine Melodieführung in 'Timestream Horrorsphere', 'Lonely At The Gates' und 'I Hate This Universe' oder auch der auf Beine und Nacken zielende Groove von 'Demon Skull' oder 'Power And Disaster'. Etwas langatmig hingegen finde ich 'Bloodstorm On A Nightwing' - hier zündet's irgendwie nicht.

Insgesamt haben wir es mit meist Midtempo-lastigen Heavy Metal Hymnen zu tun, die nicht unbedingt mit gängigen Vergleichen abgetan sind, aber IRON MAIDEN und Konsorten muss man schonmal erwähnen, denke ich. Also, seht zu, dass ihr der Scheibe habhaft werdet, WOLFS MOON sind es wert, unterstützt zu werden.


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. I Still Believe In Metal
02. Reborn With A Black Heart
03. Timestream Horrorsphere
04. Temple Of Eternity
05. Lonely At The Gates
06. Demon-Skull
07. Vampire Wasteland
08. Bloodstorm On A Nightwing
09. Power And Disaster
10. I Hate This Universe
Band Website: www.wolfsmoon.de
Medium: CD
Spieldauer: 52:55 Minuten
VÖ: 20.09.2004

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

25.09.2004 Keep Metal Alive(7.5/10) von Odin

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!