Onirophagus - Prehuman

Review von Krümel vom 30.09.2013 (2926 mal gelesen)
Onirophagus - Prehuman Im Herbst 2011 gegründet gab's von ONIROPHAGUS zunächst mal nur eine EP. Jetzt im Jahr zwei ihres Bestehens legen die Spanier nun ihr Debütalbum "Prehuman" vor. Darauf finden sich sieben Stücke schleppenden Doom 'n' Deaths, wie man ihn in den 1990ern vermehrt hörte. Der Sound ist nicht wie die heutigen Produktionen glattgebügelt und entrauscht, sondern roh und ungeschliffen. Der Fünfer - bestehend aus Uretra (Drums), Moregod (Gitarre), Paingrinder (Vocals), Khrorum (Bass) und Ghorth (Gitarre) - bewegt sich damit bewusst nicht in der Moderne. Doch gerade das gibt den zähen und zunächst etwas schlicht wirkenden Kompositionen eine dunkle Intensität. Durch das Einarbeiten melodischer oder sogar akustischer Teile (wie das rein mit einer Akustikgitarre interpretierte 'Aeger') und dem zeitweiligen Druck aufs Gaspedal (z. B. in 'Feverish') bringt man trotz aller doomigen Langsamkeit eine gewisse Dynamik ins Spiel. Dadurch nutzen sich die Songs nicht ganz so schnell ab.

Fazit: ONIROPHAGUS erfinden das Genre sicherlich nicht neu, wollen sie wohl auch gar nicht. Trotzdem ist "Prehuman" ein recht ordentliches Werk geworden, das gerade für Fans der älteren Doom Death-Szene interessant sein könnte.

Gesamtwertung: 5.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Baikal
02. Discordia
03. Feverish
04. Aeger
05. Nocebo
06. Nyarlathotep
07. Ceremonial Swamp
Band Website: www.facebook.com/Onirophagus
Medium: CD
Spieldauer: 48:33 Minuten
VÖ: 27.09.2013

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