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Leviathan - The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination - Part 2

Review von Akhanarit vom 22.01.2013 (2134 mal gelesen)
Leviathan - The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination - Part 2 Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass Fans von Bands im Stil von WINTERSUN & Co. nicht mehr allein in Richtung Finnland schielen müssen, sondern mit den Bonner Progressive Death Metallern LEVIATHAN durchaus auch zu einer heimischen Gruppe greifen können. Die schlechte Nachricht ist, dass man WINTERSUN (noch) nicht das Wasser reichen kann. Aber beginnen wir von vorne. LEVIATHAN reichten im Jahre 2010 ihre Demo-EP "From The Desolate Inside" beim Metal Hammer ein, welches sogleich als Demo des Monats gekürt wurde. 2011 folgte dann mit "Beyond The Gates Of Imagination Pt. 1" das Debütalbum, welches ebenfalls sehr mit Lob überschüttet wurde (8/10 im Rock Hard, 12/15 im Legacy). Nun folgt mit "The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination Pt. 2" der zweite Teil des Konzeptalbums, angereichert mit den Songs der ersten Demo-EP, die zuvor nur im Eigenvertrieb zu haben war. Das Album besteht sozusagen aus zwei Kapiteln und wird via Bret Hard Records, SAOL und H'art Distribution erscheinen. Doch damit nicht genug. Da der bisher zuständige Twilight Vertrieb Insolvenz anmelden musste, wird nun auch das Debütalbum zeitgleich mit "The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination Pt. 2" wiederveröffentlicht. Soweit zu den trockenen Fakten.

Wie eingangs erwähnt, fischen LEVIATHAN im Fahrwasser von WINTERSUN und in etlichen Momenten ist man in der Tat nur noch einen Steinwurf von den Finnen entfernt. Tolle melodische Leads treffen auf ein solides Rhythmusfundament, Black Metal-lastige Vocals auf treibende Riffs. Lediglich die cleanen Vocals bei den Stücken 'The Crescent Moon', 'The Sacred Fire' und 'Elysium' im ersten Teil des Albums trüben für mich das Hörvergnügen, denn schön ist definitiv anders. Dieses Stilelement hätte man sich besser verkniffen und sich stattdessen auf die Stärken konzentriert. Wie diese ins Gewicht fallen, kann man sehr gut am kompletten zweiten Teil (die EP, ihr erinnert euch!?) hören. Allein schon 'Towards The Storm' ist ein regelrechter Knaller vor dem Herrn. Wären alle Songs von diesem Format, ich würde ohne zu zögern die Höchstnote zücken. So muss meine Skip-Taste mal wieder ihre Belastbarkeit demonstrieren, aber das ist letzten Endes auch wieder Geschmackssache. Für mich bleiben sechs Songs von diesem Album übrig, die ich wieder und wieder gerne hören will. Und damit bleibt mehr hängen, als bei vielen anderen Bands. Ich werde LEVIATHAN ab jetzt auf jeden Fall auf dem Zettel haben, und mich von dem überraschen lassen, was da in Zukunft noch so kommt. Die Jungs sind auf einem guten Weg!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Crescent Moon (feat. Michael Freio Haas on guest vocals)
02. The Rising Darkness
03. The Sacred Fire
04. The Restless Wind (feat. Michael Freio Haas on guest vocals)
05. Elysium
06. Towards The Storm (feat. Michael Freio Haas on guest vocals)
07. When Only Despair Remains
08. Last Laugh At My Existence
09. A Symphony For No Tomorrow
Band Website: www.myspace.com/leviathanmelodicmetal
Medium: CD
Spieldauer: 49:31 Minuten
VÖ: 25.01.2013

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