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Highlord - Medusa's Coil

Review von Odin vom 10.05.2004 (3168 mal gelesen)
Highlord - Medusa's Coil Endlich mal wieder eine italienische Melodic Metal Kapelle...

Von den großen RHAPSODY hört man ja nichts mehr, auch sonst ist es verhältnismäßig ruhig geworden um den Stiefel Metal. Ein Glück für HIGHLORD, denn sonst wäre dieses Release sowas von überflüssig gewesen. So aber kann man das nochmal durchgehen lassen was uns hier in Form eines Albums präsentiert wird, das sich stark an Kollegen wie LABYRINTH oder auch mal nördlicheren Vertretern orientiert.

HIGHLORD sprühen nicht gerade vor innovativen Ideen, einige Riffs sind aber durchaus hörenswert. So kommt zumindest keine große Langeweile auf in den ordentlichen 52 Minuten Spielzeit. Insbesondere gegen Ende der Scheibe wird es doch mal richtig interessant, nämlich wenn Black Metal-artige Shouts und Growls sich auf einmal in die Songs mischen. Das passt und verleiht dem Stil eine wirklich eigene Note. Solch bösartige Töne erwartet man wirklich nicht, wird daher umgehend aus seinen Gedanken gerissen, die einen zum Beispiel bei 'Scarlet Tears' irgendwo nach Skandinavien (STRATOVARIUS) transportiert oder mit 'Danging With Destiny' in einen italienischen 'Mosh Pit' (RHAPSODY) versetzt hatten.

Die Ballade 'Where Lies My Hero' könnte schon fast von BON JOVI sein, der vordringliche Gedanke ist hier jedenfalls "das habe ich doch schonmal irgendwo gehört?". Egal, denn 'Moonseas' tritt dann wieder die Doublebass und die leiernden Keyboards. Nette Melodien, auch bang-kompatible Stücke sind vorhanden. So richtig vom Hocker kann mich das aber nicht reißen.

Das passiert erst bei den letzten beiden Songs. 'Your Story Too' hat mal einen packenden Rhythmus an sich, der über den dünnen Sound hinwegtröstet, und einen coolen Chorus, der den groovigen Rock'n'Roll Eindruck ebenso verstärkt wie die passend eingesetzte Hammond Orgel. Der Rausschmeißer schließlich wird schon deutlich düsterer intoniert, treibendes Drumming, bohrendes Riff, aber dann doch wieder die unspektakulären Vocals - aber halt! Was ist denn das? Das ist neu, böse verzerrte Vocalparts, die schwarzmetallische Anleihen nicht verleugnen können. Später noch im Konzert mit einer weibliche Engelsstimme, völlig stiluntypisch, aber der späte Höhepunkt auf "Meduda's Coil".

Am Ende kann man leider nur von einem sehr durchschnittlichen Album sprechen. Die Highlights zum Ende ziehen die Wertung nochmal etwas hoch, aber trotzdem ist die Scheibe hauptsächlich etwas für Anhänger des italienischen und skandinavischen Melodic Metals. Wer davon nicht genug bekommen kann, kann hier nicht viel falsch machen, alle anderen, die noch nicht abgestoßen sind, sollten mal reinhören und meine Wertung mit dem eigenen Geschmack vergleichen.

Bleeding Songs: 'Your Story Too', 'The Hand Of God'

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
1. Medusa's Coil
2. Far from the light of God
3. Scarlet tears
4. Dancing with Destiny
5. Where lies my hero
6. Moonseas
7. Your story too
8. The Hand of God
Band Website: www.highlord.it/
Medium: CD
Spieldauer: 52:12 Minuten
VÖ: 10.05.2004

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10.05.2004 Medusa's Coil(6.5/10) von Odin

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