Banner, 468 x 60, mit Claim


Witchsorrow - God Curse Us All

Review von Mandragora vom 30.06.2012 (3186 mal gelesen)
Witchsorrow - God Curse Us All "God Curse Us" heißt der neue, nunmehr zweite Langspieler, den die Hampshirer Jungs von WITCHSORROW auf die Menschheit loslassen. Musikalisch wird dabei in die Bresche des Doom Metal geschlagen.

Das Album beginnt dann auch wie es endet, zähflüssig, schwer eingängig und ohne wirklich hervorstechenden Höhepunkt. Obwohl man meinen sollte, dass zumindest die ersten beiden Attribute ein Doom Album kennzeichnen sollten, so liegt "God Curse Us" immer einen Schritt neben dem Gewünschten. Die Songs treiben beliebig und ohne besondere Höhepunkte an dem Hörer vorbei und sind dabei von einer solchen Eintönigkeit getragen, dass selbst der geneigte Doomhörer gähnen muss.

Die Scheibe, die sich in die Tradition von BLACK SABBATH, ELECTRIC WIZARD und REVEREND BIZARRE einreihen sollte, weist keine Höhen oder Tiefen auf. Die Rhythmusfraktion kommt schön zäh dröhnend und ohne Kompromiss daher und die Vocals sind auch nicht von schlechten Eltern, aber keiner der Songs weist eine Klimax auf und so versinken sie in Beliebigkeit. Die einzige Ausnahme bietet meiner Meinung nach der Track 'Megiddo', der sich allerdings auch bei anderen Genres zu bedienen scheint. Auf immerhin 11 Minuten wird der drückende Sound über den Hörer hinweg gewalzt und dabei keine Gefangenen gemacht, dabei wird auch mal vom Grundschema abgewichen, so dass etwas Abwechslung entsteht. Auch dynamisch kann da also einiges gehen, auch bei 'Breaking The Lore' wird an dem eingeschlagenen Weg festgehalten und ordentlich drauflos gegrooved.

Wer also nichts gegen zwar guten, aber eine Spur zu eintönigen Doom-Metal hat, der sollte nicht vor WITCHSORROW zurückschrecken. Zudem sind immerhin 16 der 55 Minuten durch 'Breaking The Lore' und 'Megiddo' im Verhältnis schon empfehlenswert abwechslungsreich gestaltet und zeigen alles, was zumindest ich mir von Doom erwarte.

Gesamtwertung: 4.0 Punkte
blood blood blood blood dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Aurora Atra
02. God Curse Us
03. Masters Of Nothing
04. Ab Antiquo
05. Megiddo
06. Breaking The Lore
07. Den Of Serpents
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 57:42 Minuten
VÖ: 28.05.2012

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten