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Fraise - Hellicornia

Review von Souleraser vom 21.04.2004 (3031 mal gelesen)
Fraise - Hellicornia Mit "Hellicornia" legt der schwedische Fünfer FRAISE sein Debütalbum vor.
Ich schicke das Urteil gleich vorneweg, denn es ist überraschend genug: Ich habe lange nichts mehr so geniales gehört, was nicht den von mir präferierten Genres Death und Thrash entstammt.

FRAISE spielen eine interessante Mixtur aus 80er- und 90er-Heavy-Metal, der sich seine Anleihen von ACCEPT, IRON MAIDEN aber auch HAMMERFALL holt - offensichtlich, ohne dabei wirklich dreist zu stehlen.
Die Band präsentiert dabei das, was man auf einem klassischen Heavy Metal-Album erwarten würde. Zwischen dem extrem epischen und auf Chorälen aufbauenden Titeltrack und dem rein instrumentalen und einfach nur schönen Rausschmeißer 'X9' finden sich Songs, die locker der Feder eines Steve Harris zu Zeiten von "Killers" entstammen könnten, wie etwa 'Set Us Free', 'Profile of the Day' oder 'Ice Cold'.
Dazu gesellen sich Mitgröhl-Hymnen wie 'Fight Fire with Fire' oder das noch eingängigere 'Saratoga' und mit 'July' hat auch eine schöne, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftige, Metalballade ihren Weg auf diesen Longplayer gefunden.

Ich persönlich finde es ja schon extrem erholsam, zur Abwechslung mal nicht mit dem Gesang von Männern in zu engen Hosen belästigt zu werden. Fronter Jesper Max singt ausschließlich in Tonlagen, die auch Nicht-Fledermäuse hören können und das gar nicht mal schlecht. Dass der Mann nicht die stimmliche Spannweite eines Eric Adams hat, sei ihm verziehen, dafür rennen FRAISE ja auch nicht in Lederslips rum.

Die Produktion ist prima gelungen. Der Sound ist klar, aber trotzdem warm und durchaus "organisch" und atmosphärisch zum Album passend.

Prinzipiell kann man über dieses Album natürlich geteilter Meinung sein. Die einen werden die Anlehnungen an die "Großen" im Dutzend auf dem Album sehen und überall "Plagiat" schreien. Die anderen werden mit mir übereinstimmen, dass dieses Album zumindest den letzten MAIDEN-Output "Dance of Death" locker in den Schatten stellt. Ein Album, das sogar in mir ein wenig Nostalgie hervorruft, obwohl ich kein Fan der 80er bin und zumindest den Metal dieser Zeit auch erst im Nachhinein erlebt habe, verdient auf alle Fälle meine Hochachtung und die Empfehlung, unbedingt mal reinzuhören.


Bleeding Songs: Set us Free, Fight Fire with fire, Saratoga, July

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. Hellicornia
2. Set Us Free
3. Fight With Fire
4. Ice Cold
5. Saratoga
6. July
7. Profile Of The Day
8. Rise Again
9. Kings And Queens
10. X9
Band Website: www.fraise.se
Medium: CD
Spieldauer: 41:41 Minuten
VÖ: 09.02.2004

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