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Nefarious - The Universal Wrath

Review von grid vom 02.03.2012 (2311 mal gelesen)
Nefarious - The Universal Wrath Hinter dem Namen NEFARIOUS steht ein Mann mit dem wenig originellen Künstlernamen Winter, der sich von 1994 bis 1997 bei SEAR BLISS an den Keys nützlich gemacht und der nun unter Zuhilfenahme zweier ehemaligen Kollegen sein Debütalbum "The Universal Wrath" eingespielt hat. Seit 2000 arbeitet der Mann an seinem Soloprojekt NEFARIOUS, und unter diesem Namen haben bisher ein Demo und eine Split mit Horna das Licht der Welt erblickt. Damit hat wurde die Welt um sage und schreibe drei Lieder (!) mit knappen 20 Minuten (!!) Spielzeit reicher. Irgendwann jedoch muss die sprichwörtliche Muse den Mann geküsst und ihn derartig in Wallung gebracht haben, dass sein bis dato ziemlich traniger Kreativitätsfluss gewaltig an Fahrt aufgenommen hat. Und damit kann er nun weitere 40 Minuten in Melodie gefasste Zornesgefühle auf der Habenseite seiner Schaffensbilanz verbuchen.

Von einigen wenigen heftigen Geschwindigkeitsausbrüchen abgesehen werden auf "The Universal Wrath" sieben Songs mittleren Tempos geboten, die von Anfang an eine düster-kalte, unheimliche aber zugleich giftige Atmosphäre aufbauen, der man sich kaum entziehen kann. Das ist in erster Linie der durchgängig gelungenen Handhabung des Tasteninstruments zu verdanken. Dieses ist in jedem Song allgegenwärtig, drängt sich jedoch nie anbiedernd-nervend in den Vordergrund. Der kräftige, aggressive Gesang nimmt einen recht schnell ein und das abwechslungsreiche Schlagzeugspiel fällt ebenfalls positiv auf. Genrefremde Ideeneinschübe, um die hasserfüllte Düsternis zu erhellen, müssen zu keiner Zeit befürchtet werden! Von den sieben Songs auf "The Universal Wrath" erweist sich 'False Words Of Prophets' sofort als kompositorisch ausgereiftestes Stück, das die größte Abwechslung bietet und zugleich die stärkste Stimmung schafft. Woran es bei dieser Scheibe noch fehlt, sind ein paar griffige Melodien, die sofort eine Ätzspur im Gehörgang hinterlassen. Insgesamt handelt es sich aber bei "The Universal Wrath" um einen gelungenen Einstand, der in erster Linie durch seine beklemmend aggressive Stimmung punktet.

Anspieltipps:'False Words Of Prophets', 'The King of Slaves', 'A Mountain Of Crosses'

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The Universal Wrath
02. The Chosen Ones
03. False Words Of Prophets
04. In The Hell Of Eternal Depths
05. Become Nothing
06. A mountain of crosses
07. The King Of Slaves
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 40:42 Minuten
VÖ: 02.03.2012

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02.03.2012 The Universal Wrath(7.5/10) von grid

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