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Stream - Chaisin' The Dragon

Review von Souleraser vom 07.02.2004 (1916 mal gelesen)
Stream - Chaisin' The Dragon Zwischen "zeitlos" und "abgestanden" bzw. "antiquiert" ist eine eher schmale Grenze und gerade in Bezug auf "Kunst" ist diese Grenze wohl vorrangig durch den persönlichen Geschmack definiert. Im Prinzip also nix anderes als bei der Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.

Ich sag's wie's ist: Ich bin zu jung, um den Metal-Boom in den 80ern mitbekommen zu haben. Deswegen starre ich verständnislos auf alle jene, die den "guten, alten Zeiten" nachtrauern und kann den Hype um 80er-Metal-Größen oftmals nicht nachvollziehen.
Kurz und knapp: "Chasin' the Dragon" wirkt auf mich eher antiquiert, denn zeitlos.
Nicht wenig erinnert mich das Album an UDO bzw. Accept, was wohl insbesondere am Gesang liegt, der für mich persönlich der am wenigsten überzeugende Teil dieses Albums ist. Musikalisch wäre das ganze immerhin nett gemachter, klassischer Heavy Metal. Stampfend, rockig, an und an auch düster und damit gar nicht uninteressant.

Mastermind und Bandgründer Peter Scheithauer (Belladonna, Killing Machine) beschreibt STREAM anno 2004 als "Kombination aus der Heavyness des neuen Jahrtausends, Melodien der 80er und der Kreativität der 70er".
Immerhin die Heavyness des neuen Jahrtausends (oder zumindest etwas, das halbwegs neuzeitlich wirkt) konnte ich beizeiten auch ausmachen, so etwa bei 'Camouflage'. Insgesamt aber spricht mich der hier gebotene Mix leider nicht an.

Das Staraufgebot, welches Scheithauer für diese Platte mobilisierte, dürfte schon deutlich machen, wohin die Marschrichtung auf diesem Album geht:
David Glenn Eisley (Giuffria, House of Lords, Dirty White Boy, Murderer's Row, War Dogs)
David Reece (Sacred Child, Accept, Bangalore Choir)
Eric Singer (Black Sabbath, Badlands, Alice Cooper, Kiss, Gilby Clarke, ESP)
Bob Daisley (Rainbow, Ozzy Osbourne, Uriah Heep, Gary Moore, Mother's Army, Yngwie Malmsteen)
Pat Regan (Deep Purple, Rainbow, Odd Man Out)
Pat Torpey (Impellitteri, Quiet Riot, Giuffria, House of Lords, Alice Cooper, Odd Man Out)
Mike Duda (Arcade, Wasp, Jack Frost, Shangai)
Stet Howland (Wasp)

Wer hier einige seiner Helden wiederfindet, darf bei diesem Album beruhigt zugreifen.

Mir bleibt leider nur festzustellen, dass das Album ab 'Camouflage' deutlich stärker und zeigemäßer wird. Jetzt noch eine andere Stimme und ich wäre wirklich zufrieden.


Bleeding Songs: Camouflage, Bed of Fire, Far from the maddening crowd

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Chaisin' The Dragon
2. Snake Eyed Moon
3. Rock Bottom
4. Camouflage
5. Fade To Black
6. Bed Of Fire
7. Blood For Gold
8. Far From The Maddening Crowd
9. The Other Side (Instrumental)
10. Still Believe (Touch Of A Stranger)
11. Real World (Bonus)
12. Heaven's Gate (Bonus)
13. Tonight You're Gonna Fly (Bonus)
14. In Your Lies (Bonus)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 67:08 Minuten
VÖ: 26.01.2004

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07.02.2004 Chaisin' The Dragon(7.0/10) von Souleraser

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