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Verminous - Impious Genocide

Review von Opa Steve vom 21.09.2003 (2358 mal gelesen)
Verminous - Impious Genocide Nach einem kurzen King-Diamond-ähnlichen Intro gibt uns dieses Schweden-Quartett einen kräftigen Batzen Knüppelsound um die Lauscher. Der Sound ist oldschool, aber wirklich verdammt dünn, rappelig, undifferenziert und überhaupt knallt diese Scheibe nicht so recht.

Die Mucke hat mit bekannten melodischen Schweden-Exporten überhaupt nichts zu tun. Melodien sind ein Fremdwort, und das Material ist wirklich verdammt räudig. Ungebremstes Drum-Geballer trifft auf Griffbrett-Bombardement und Hass-Vocals. Fans des derben Death Metals sollten sich hiermit also angesprochen fühlen.

Trotz aller Brutalität, mit der die Band an den Start geht, vermisse ich dennoch irgendwie den musikalischen Faktor in der ganzen Geschichte. Knatternde Killerriffs sind ja mal ganz nett, aber irgendwie wollen sich diese Kompositionen nicht so recht im Gehörgang festsetzen. Ich erwarte ja keine eingängigen Anbiederungen, aber etwas mehr Konzept als per Zufall aneinandergereihte Schredderakkorde mit minimalem Einfallsreichtum und ein paar jaulenden Overdubs hätte der Band gut zu Gesicht gestanden.

Dem Schinder sei dank verbessert sich das Album zur Mitte hin etwas. "Malevolent Effacement" beginnt als Stampfer und mündet dann in recht fiese, rasende Metallklumpen, die aus den Boxen schießen. Das darauf folgende "Chanting of ghouls" legt speedtechnisch noch paar Kohlen zu und die Primitivität macht hier durchaus wieder Sinn. Fast an britischen HC-Punk der späten 80er kommt das Geratter hier ran.

Auch die folgenden Songs holzen sich recht brutal durch die Botanik. Die Crustcore-Anleihen bei Bands wie Chaos UK sind unüberhörbar - wenn da nicht die ständigen Kerry-King-Soli der Frühphase wären.

Ein durchaus brutaler Silberling, und für bekennende Un-Ästheten sicher ein gefundenes Fressen. Dabei muss ich aber erwähnen, dass diese Riff-Raserei durchaus von vielen Bands beherrscht wird und sowohl Originalität als auch Wiedererkennungswert gegen Null gehen. Das peinliche Buntstift-Cover unterstreicht noch einmal den Willen, im Image wirklich überhaupt nichts Kommerzielles erkennen zu lassen. So bleibt es bei einem Output, welches eigentlich nichts Neues bietet und sich durch die zwanghafte Underground-Anbiederung auch noch jeden Weg in die Speerspitze des brutalen ***-Cores verbaut. Nicht wirklich schlecht, aber auch kein Muss.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
Intro
Spawn of satan's curse
Impious genocide
Malevolent effacement
Chanting of ghouls
Salvation by extermination
Of evil blood
Groteque visions
Rapt in malignity
Verminous fluids
Band Website: www.verminous.com
Medium: CD
Spieldauer: 31:00 Minuten
VÖ: 01.07.2003

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21.09.2003 Impious Genocide(5.0/10) von Opa Steve

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