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Sencirow - Crown Of Creation

Review von Souleraser vom 08.08.2003 (2817 mal gelesen)
Sencirow - Crown Of Creation "Crown of Creation"... Probleme mit ihrem Ego scheinen die Jungs jedenfalls nicht zu haben...
Aber ernsthaft: "Crown of Creation" macht einfach Spaß. Und zwar reichlich. Das ganze lässt sich vermutlich am ehesten als extrem schnell gespielter Power Metal mit rauchigem Gesang erklären.

Das geniale an diesem Album ist, dass die Band zum einen große technische Fertigkeit unter Beweis stellt (etwa im Intro zu "3:42 of Pain"), zeitgleich aber auch echte Hymnen schreibt - und jeder der 9 Songs auf diesem Album hat das Potential zum Ohrwurm.

"3:42 of Pain" ist meiner Meinung nach eine der stärksten Nummern auf diesem Album, weil sich wirklich heftig knallende, rockende Passagen mit eher ruhigen, beinahe schon balladesken Guitar-only-Strecken abwechseln. Echtes Highlight. Schade, dass es sich bei dem Song um ein rein instrumentales Stück handelt. Die Vocals stellen für mich persönlich nämlich ein weiteres Highlight des Albums dar. Die leicht rauchigen Stimmen der beiden Sänger, die vermuten lassen, wie Lemmy vor 20 Jahren geklungen hat, passen perfekt zu den Songs.

Weiterer Anspieltip: "Wages of Fear". Eine weitere, sehr schnelle Nummer mit echtem Ohrwurmpotential. Nicht weniger geil ist "Vampire", das insgesamt sehr düster und beinahe schon epenhaft rüberkommt und mit dem absoluten Ohrwurm-Refrain noch mal extra Pluspunkte sammelt.

"Dark Memories" ist dann schließlich eine weitere, flotte und ziemlich heavy rockende Nummer mit sehr persönlichen Lyrics... Ein krönender Schlusspunkt auf dieses Highlight von einem Album.

Mein Fazit: Das Hymnenpotential von Hammerfall abzüglich des Eierkneifgesangs aber plus ne ordentliche Portion Schmackes und weitaus weniger platt-phantasyhaft ankommende Lyrics ergibt Sencirow. Wer sich selbst und der Band einen Gefallen tun will, der sieht zu, dass er das Teil schnellstmöglich auf www.sencirow.de ordert. Und zwar fix.
Wenn diese Band ihr Ziel "einen Plattenvertrag zu kriegen und mal mit einer Großen Band wie Nevermore oder Annihilator auf Tour zu gehen" nicht erreicht, dann versteh ich die Welt nicht mehr. Klare Empfehlung, denn hier gibts Gegenwert für's Geld - und das an absolut professionellen Maßstäben gemessen.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
1. The Hermit
2. Daydream
3. Virtu@lity
4. Judgement Day
5. Last Day Of Eden
6. 3:42 of Pain
7. Wages Of Fear
8. Vampire
9. Dark Memories
Band Website: www.sencirow.de
Medium: CD
Spieldauer: 47:45 Minuten
VÖ: 30.11.2000

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