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Bloodflowerz - 7 BENEDICTIONS / 7 MALEDICTIONS

Review von Souleraser vom 24.05.2003 (3080 mal gelesen)
Bloodflowerz - 7 BENEDICTIONS / 7 MALEDICTIONS Die Lobeshymnen, die nach "Diabolic Angel" auf die Bloodflowerz gesungen wurden, konnten mich damals auch nicht motivieren, mir das Album zuzulegen oder auch nur reinzuhören. Trotzdem musste ich feststellen, dass meine Neugier auf den Nachfolger ziemlich groß war.

HIM für Jungs?
Das ist mein Haupteindruck von dieser CD.
Eine nicht unattraktive Frontfrau, eingängige, schmeichelnde Melodien, mit rockigem Einschlag und insgesamt eher melancholischer Grundstimmung.

Insbesondere bei balladesken Songs wie "Raise the Dawn" drängt sich der Vergleich auf, denn der Melodiebogen erinnert mich doch in vielen Passagen an diverse Stücke der ersten beiden HIM-Alben. Ähnlich ergeht es mir bei "False Gods". Auch hier kommt mir das Hauptthema sehr bekannt vor...

Der Reiz dieses Albums ist gar nicht so leicht zusammenzufassen, denn es gibt vieles, was dem Album positiv zugute gehalten werden muss:
Gut geschriebene Songs, schöne Melodien, sehr abwechslungsreich...
Insbesondere dieser Abwechslungsreichtum ist wirklich ein bemerkenswerter Aspekt: Abwechselnd rockige, beinahe schon Crossover- oder New Metal-hafte Klänge, dann wieder balladeskere und ruhige Stücke.

Insgesamt ist dieses Album mehr als stimmig, denn die Band harmoniert perfekt. Die Instrumente sind symbiotisch um Kirstens Stimme herum gewoben ohne aber von ihr in den Hintergrund gedrängt zu werden.
Und trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. Die Songs scheinen mir zu eingängig, zu einschmeichelnd... der Vergleich mit HIM war bewusst gewählt. Tolle Songs aber ohne den letzten Kick, der aus einem guten Album einen Überflieger macht. "7 Benedictions / 7 Maledictions" berührt mich einfach nicht tiefer, sondern plätschert eher so vor sich hin.

Das Fazit: Wer auf gute gemachte Rocksongs mit durchaus melancholischem und balladeskem Charakter steht, der darf hier ruhigen Gewissens zugreifen. Das Album ist perfekt geeignet, um im Hintergrund zu laufen oder für ein paar schöne Augenblicke der Zweisamkeit. Gutes Album, kein Überhammer.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
(not in right order):

* Fortitudo/Fortitude/Wild Heart
* Spes/Hope/Till The End
* Gula/Excess/Too Much
* Luxuria/Lust/Black Snake Sister
* Caritas/Love/Fire In Paradise
* Acedia/Sloth/The Death Of Souls
* Avaritia/Greed/My Treasure
* Invidia/Envy/Dorian
* Ira/Wrath/Last Exit
* Superbia/Pride/Heart Of Stone
* Fides/Faith/False Gods
* Prudentia/Prudence/Unperfectly Perfect
* Iustitia/Justice/She knows Why
* Temperentia/Temperance/Raise The Dawn
Band Website: www.bloodflowerz.de
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 26.05.2003

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