Skáld (F) - Ørlǫg | |
|---|---|
| Review von Eddieson vom 29.09.2026 (381 mal gelesen) | |
SKÁLD bringen die Vergangenheit in die moderne und schnelllebige Zeit. Mit ihrem Neo Folk und der altnordischen Sprache liefern uns SKÁLD auch auf ihrem neuen Album ein ganz besonderes Schmankerl. "Ørlǫg" bietet 10 ausdrucksstarke Songs, die vor allem vom wechselnden Gesang leben. Dabei setzen die Franzosen auf den Wechsel zwischen weiblichem Leadgesang und vielschichtigen Stimmenarrangements. Doch auch mit den Instrumenten gibt es hier eine Menge Abwechslung - zum Einsatz kommen unter anderem nordische Streicher, verschiedene Arten von Harfen und Lauten, Hörner, Kantelen und Flöten. Diese sorgen für eine Vielschichtigkeit, die dem Album natürlich gut tut. So fallen die Songs dynamisch aus, wie man beim Opener 'Draumakona' hören kann, der vom weiblichen Gesang dominiert wird, eine ähnliche Energie nimmt dann das folgende 'Myrkviðr' mit, wobei hier der männliche Teil einen Großteil der Vocals übernimmt. Etwas verträumter wird es dann bei 'Dǫkksalir' und 'Ek Skal Riða' ist dann der reduzierteste und ruhigste Song des Albums.Insgesamt bieten SKÁLD hier schon eine besondere Atmosphäre ganz in der Art, wie es WARDRUNA tun, doch berühren die Norweger den Hörer noch etwas mehr, was nicht bedeuten soll, dass SKÁLD hier keine Emotionen entfachen, ganz im Gegenteil, aber so richtig packt es einen dann doch leider nicht. Gesamtwertung: 6.5 Punkte
| |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Draumakona 02. Myrkviðr 03. Ratatoskr 04. Dǫkksalir 05. Útgarðr 06. Ek Skal Riða 07. Himinbjǫrg 08. Heiemo Og Nykkjen 09. Veit Barnit 10. Eldr Ok Íss | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 39:49 Minuten VÖ: 25.09.2026 |
Alle Artikel
SKÁLD bringen die Vergangenheit in die moderne und schnelllebige Zeit. Mit ihrem Neo Folk und der altnordischen Sprache liefern uns SKÁLD auch auf ihrem neuen Album ein ganz besonderes Schmankerl. "Ørlǫg" bietet 10 ausdrucksstarke Songs, die vor allem vom wechselnden Gesang leben. Dabei setzen die Franzosen auf den Wechsel zwischen weiblichem Leadgesang und vielschichtigen Stimmenarrangements. Doch auch mit den Instrumenten gibt es hier eine Menge Abwechslung - zum Einsatz kommen unter anderem nordische Streicher, verschiedene Arten von Harfen und Lauten, Hörner, Kantelen und Flöten. Diese sorgen für eine Vielschichtigkeit, die dem Album natürlich gut tut. So fallen die Songs dynamisch aus, wie man beim Opener 'Draumakona' hören kann, der vom weiblichen Gesang dominiert wird, eine ähnliche Energie nimmt dann das folgende 'Myrkviðr' mit, wobei hier der männliche Teil einen Großteil der Vocals übernimmt. Etwas verträumter wird es dann bei 'Dǫkksalir' und 'Ek Skal Riða' ist dann der reduzierteste und ruhigste Song des Albums.
