The Ocean - Solaris | |
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| Review von Eddieson vom 23.09.2026 (577 mal gelesen) | |
In den letzten Jahren gab es einen Umbruch innerhalb des Kollektivs und plötzlich mussten sich Bandgründer Robin und Bassist Mattias nach neuen Mitstreitern umsehen. Die haben sie natürlich gefunden und jetzt liegt das neue Album "Solaris" vor mir. Doch mit den neuen Mitgliedern gibt es auch schon die größte Veränderung bei THE OCEAN, musikalisch ist man sich dem progressiven und atmosphärischen Post Metal treu geblieben. Treu geblieben ist man sich auch mit dem hochkarätigen lyrischen Konzept. Denn auf "Solaris" verbinden THE OCEAN den intelligenten Ozean aus dem gleichnamigen Film von Andrei Tarkowski aus dem Jahr 1972 mit den Inspirationen aus den Tagebüchern und Aufzeichnungen von Entdeckern wie Da Gama, Magellan, Amundsen und Sir Francis Drake. Das ist natürlich alles andere als Stangenware, was THE OCEAN hier sowohl lyrisch als auch musikalisch abliefern.Die Band nimmt die Hörerschaft mit auf eine exzellente Reise durch außergewöhnliche und gut durchdachte Klanglandschaften, beginnend mit dem Intro '52°30'11"N, 13°26'12"E', mit ruhigen akustischen Gitarren und dem Doppelgesang von Sängerin Nrehk und Sängerin Lane Oshi. Und damit haben wir dann auch den größten klanglichen Unterschied. Der weibliche Gesang von Oshi fügt sich wunderbar in das klangliche Gebilde der Songs ein. 'Departure Song' und 'Light Pollution', die beide natürlich nicht unter sieben Minuten laufen, bieten schon mal einen sehr intensiven Albumeinstieg. 'Simulacra' ist dann der Mittelpunkt des Albums und in den knapp 18 Minuten Laufzeit legen es THE OCEAN natürlich darauf an, mit den verschiedenen Dynamiken zu spielen. Den Hörer auf eine Probe zu stellen, sich intensiv mit den verschiedenen Facetten des Songs auseinanderzusetzen, in sie einzutauchen und voll auszukosten. Mit 'Belligrence' geht das Kollektiv wieder härtere Wege, vor allem die harschen Vocals dominieren in diesem Song, aber auch die kraftvollen Riffs und das wuchtige Schlagzeug packen den Hörer beim Schopf. Das sphärische 'Ultima Esperanza' und 'Milk Of My Dreams' gehen nahtlos ineinander über und bilden somit einen Song, wobei Letzterer von elektronischen Elementen und Beats dominiert wird. Münden tun beide Songs dann im letzten Song '51°28′30″ S, 73°6′11″ W', welcher den technoiden Sound des Vorgängersongs weiterführt. Eine kleine Überraschung seitens THE OCEAN. Am Ende des Tages ist "Solaris" ein äußerst spannendes und abwechslungsreiches Album geworden, bei dem der Sound durch Einsätze von verschiedenen Elementen frisch gehalten wird. THE OCEAN schaffen es immer wieder, Klangwelten vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen, die dem Hörer ein wohliges Grinsen ins Gesicht zaubern. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. 52°30'11"N, 13°26'12"E 02. Departure Song 03. Light Pollution 04. Simulacra 05. Belligerence 06. Ultima Esperanza 07. Milk Of My Dreams 08. 51°28′30″S, 73°6′11″W | Band Website: www.theoceancollective.com Medium: CD, LP Spieldauer: 68:10 Minuten VÖ: 25.09.2026 |
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In den letzten Jahren gab es einen Umbruch innerhalb des Kollektivs und plötzlich mussten sich Bandgründer Robin und Bassist Mattias nach neuen Mitstreitern umsehen. Die haben sie natürlich gefunden und jetzt liegt das neue Album "Solaris" vor mir. Doch mit den neuen Mitgliedern gibt es auch schon die größte Veränderung bei THE OCEAN, musikalisch ist man sich dem progressiven und atmosphärischen Post Metal treu geblieben. Treu geblieben ist man sich auch mit dem hochkarätigen lyrischen Konzept. Denn auf "Solaris" verbinden THE OCEAN den intelligenten Ozean aus dem gleichnamigen Film von Andrei Tarkowski aus dem Jahr 1972 mit den Inspirationen aus den Tagebüchern und Aufzeichnungen von Entdeckern wie Da Gama, Magellan, Amundsen und Sir Francis Drake. Das ist natürlich alles andere als Stangenware, was THE OCEAN hier sowohl lyrisch als auch musikalisch abliefern.
