Audrey Horne - Achilles | |
|---|---|
| Review von Eddieson vom 02.09.2026 (386 mal gelesen) | |
Jetzt mal Hand aufs Herz: Gibt es irgendjemanden hier, der/die AUDREY HORNE nicht mag? Und wenn das so ist, warum ist das so? Die Norweger bringen doch alles mit, was zu einem guten Hard Rock-Album gehört. Ordentliche Hooks, die schon in den Achtzigern gezündet haben, ein Songwriting, aus dem Songs entstehen, die sich gut und gerne im Ohr festsetzen, und dazu haben die Alben immer eine sehr positive Ausstrahlung. Macht doch eigentlich nur Spaß. Verhält es sich denn bei dem neuen Longplayer "Achilles" auch so?Die Frage kann man direkt mit einem deutlichen "Ja" beantworten. Legt die Platte auf und erlebt es selbst! Denn schon gleich mit dem Opener und Titeltrack wird all das mehr als deutlich. Riffs, die direkt ins Ohr gehen und ein Gesang mit Ohrwurmcharakter. Ein großartiger Einstieg in das Album. Und auch mit dem folgenden 'In The Eye Of The Hurricane' verhält es sich nicht anders. Das ist schon bester Stadionrock. Hier werden vor allem die Einflüsse aus den Siebzigern und Achtzigern sehr deutlich. Die Gitarrenarbeit ist einfach großartig. AUDREY HORNE haben ein Gespür für starke Hooks, das wird dann auch direkt bei 'Vampires' deutlich. Eine kraftvolle Nummer, die zum Mitsingen und Fäuste in die Luft recken einlädt. THIN LIZZY-Freunde werden bei 'God Damn Beautiful' voll auf ihre Kosten kommen, denn die Einflüsse der Iren ist unverkennbar. Dazu kommt der positive Vibe des Songs, der die Nummer zu einem Highlight auf "Achilles" macht. Den balladesken Auftritt hat dann 'Pretty Little Lies', das vom instrumentalen 'Prodrome' abgelöst wird und in 'Insanity' übergeht. Das ist eine sehr dynamische Nummer mit leckeren Twin-Gitarren und ebenfalls starkem Ohrwurmcharakter. Textlich ist der Song von MAIDENs 'Hallowed By Thy Name' inspiriert. AUDREY HORNE schreiben hier wohl die Vorgeschichte zu MAIDENs grandiosem Longtrack. Auch auf der zweiten Hälfte des Albums geht den Norwegern nicht die Luft aus. Eher das Gegenteil ist der Fall. 'Hell Is Eternity' ist überraschend hart und auch 'Six Feet In The Ground' kann mit seinem Riffgewitter und seiner lässigen Grundstimmung überzeugen. Energiegeladen wird es dann nochmal mit 'Running Through The Night', der entfernt an MAIDEN erinnert und vor allem live überzeugen könnte. Das abschließende 'New Star Falling' ist ein atmosphärischer Abschluss eines extrem starken und abwechslungsreichen Albums. Hard Rock-Fans sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren, und alle anderen auch, denn AUDREY HORNE bieten so viel auf "Achilles", dass es einfach Spaß macht, das Album zu entdecken. Gesamtwertung: 8.5 Punkte
| |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Achilles 02. In The Eye Of The Hurricane 03. Vampires 04. God Damn Beautiful 05. Pretty Little Lies 06. Prodrome 07. Insanity 08. Hell Is Eternity 09. Six Feet In The Ground 10. Running Through The Night 11. New Star Falling | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 42:11 Minuten VÖ: 04.09.2026 |
Alle Artikel
Jetzt mal Hand aufs Herz: Gibt es irgendjemanden hier, der/die AUDREY HORNE nicht mag? Und wenn das so ist, warum ist das so? Die Norweger bringen doch alles mit, was zu einem guten Hard Rock-Album gehört. Ordentliche Hooks, die schon in den Achtzigern gezündet haben, ein Songwriting, aus dem Songs entstehen, die sich gut und gerne im Ohr festsetzen, und dazu haben die Alben immer eine sehr positive Ausstrahlung. Macht doch eigentlich nur Spaß. Verhält es sich denn bei dem neuen Longplayer "Achilles" auch so?
