Deep Purple - SPLAT! | |
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| Review von Metal Guru vom 09.08.2026 (545 mal gelesen) | |
DEEP PURPLE - muss der Rezensent diese Dinosaurier noch vorstellen? Gegründet in den späten 60ern, besteht diese Hard/Heavy/High Energy Rock-Formation im Jahre 2026 aus Don Airey (Keyboards), Ian Gillan (Vocals), Roger Glover (Bass), Simon McBride (Guitars) und dem unverwüstlichen Ian Paice (Drums) - jeder einzelne für sich (außer McBride) eine lebende Legende, alle zusammen ein (wenn nicht DAS) Urgestein britischen Hard/Heavy/High Energy Rocks. Ähnlich "harte" (= kompromisslose, ohrenbetäubende, testosteronvernebelte, verzerrte, wilde) Mucke fabrizierten damals nur BLACK SABBATH, LED ZEPPELIN, MOUNTAIN, URIAH HEEP oder VANILLA FUDGE. Und ohne weiter auf die "never ending story" um Original-Gitarrero (und Stinkstiefel) Ritchie Blackmore eingehen zu können oder wollen, hier nur so viel: Neuzugang McBride an den sechs elektrifizierten Saiten macht seine Sache mehr als anständig. Ich möchte sogar behaupten, anständiger/passender/typischer als sein direkter Vorgänger Steve Morse (den ich im übrigen zutiefst verehre und dessen sämtliche Soloscheiben ich überzeugender finde als die vielen, auf denen er nur "gastiert" hat)."Splat!" nennt sich nach fast 60 Bandjahren und unzählbaren Live- und Studio-Outputs PURPLEs 26er-Opus. Dies besteht aus immerhin 13 komplett neuen Stücken in 51 harten Minuten und 17 rockenden Sekunden und um eins schon mal klar und klipp zu stellen: Die alten Recken haben's drauf - immer noch! Ob DAS an Produktionspolitur, Studiotrickserei oder Talentüberschuss liegt, sei dahingestellt. Fakt No. 1: Die Jungs wissen, was sie tun (taten sie bis auf gaaanz wenige Ausnahmen immer). Fakt No. 2: DEEP PURPLE = no Metal (waren sie nie und wollten sie auch nie sein)! Fakt No. 3: Tastenexperte (und einzig legitimer Jon Lord-Nachfolger) Airey drückt, was die Tasten halten. Allein SEINE musikalische Vita (= BLACK SABBATH, COLOSSEUM II, COZY POWELL, GARY MOORE, JETHRO TULL, JUDAS PRIEST, LIVING LOUD, MICHAEL SCHENKER GROUP, OZZY OSBOURNE, RAINBOW, SAXON, SINNER, WHITESNAKE, WISHBONE ASH) reichte für eine mehrteilige TV-Dokumentation. Als einer der letzten lebenden Tastenexperten kann er tatsächlich "richtig" spielen! Frontröhre Gillan hat es sich nach geschichtsträchtigem Geschrei in (s)einem Tonumfang bequem gemacht, den er live selbst jetzt noch "bedienen" kann (vorausgesetzt, das Konzert dauert nicht zu lange). Leute, der Typ ist 80! Na ja, und über Glover und Paice gibt's nichts Neues zu sagen. Also noch mal das Alte: Die Zwei shufflen sooo souverän, rocken soo routiniert, grooven so genehm, dass es eine Freude ist (Glover/Paice = beste Hard/Heavy/High Energy Rock-Rhythm Section ever?). Und dann Mr. Simon McBride: Einigen bereits als Saitist in Don Aireys eigener Band bekannt, klampft er nicht so klassisch-melodiös wie (Ritchie) Blackmore, dafür metal-rockiger als (Steve) Morse. Und what about the new songs? DIE bewegen sich im gediegenen Midtempo-Bereich, stellen ein ums andere Mal (aber nie zu lang, zu nervig, zu selbstverliebt) die instrumentellen Fähigkeiten vorzugsweise von Airey und McBride zur Show und machen - alles in allem - ziemlichen Spaß. Doch, ich bin positiv überrascht. Sehr schön ... No 'Child', no 'Highway', no 'Smoke' this time. Wer DAS ernsthaft erwartet hat, MUSS enttäuscht werden. Gut so! Stattdessen eine Anzahl mehr oder minder beeindruckender, mal Hard, mal Heavy, mal High Energy-Rocknummern. Ob Mensch DIE käuflich erwerben muss, entscheidet jede/jeder/jedes für sich selbst. Fazit: Inmitten maingestreamter Fließbandproduktionen zum Teil gecasteter Pseudo-Rocker sind DEEP PURPLE eins der letzten lebenden, produziereneden, tourenden Originale und allein DAFÜR gibt's heute von meiner Seite acht tiefpurpurne Tropfen! Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Arrogant Boy (3:19) 02. Diablo (4:01) 03. The Rider (3:57) 04. The Lunatic (3:48) 05. The Only Horse In Town (4:42) 06. Sacred Land (3:33) 07. The Beating Of Wings (4:01) 08. Guilt Trippin' (4:52) 09. Scriblin' Gib'rish (3:35) 10. Jessica's Bra (3:46) 11. Third Call (4:19) 12. My New Movie (3:45) 13. Splat! (3:39) | Band Website: www.deeppurple.com Medium: CD, LP, Digital Spieldauer: 51:17 Minuten VÖ: 03.07.2026 |
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DEEP PURPLE - muss der Rezensent diese Dinosaurier noch vorstellen? Gegründet in den späten 60ern, besteht diese Hard/Heavy/High Energy Rock-Formation im Jahre 2026 aus Don Airey (Keyboards), Ian Gillan (Vocals), Roger Glover (Bass), Simon McBride (Guitars) und dem unverwüstlichen Ian Paice (Drums) - jeder einzelne für sich (außer McBride) eine lebende Legende, alle zusammen ein (wenn nicht DAS) Urgestein britischen Hard/Heavy/High Energy Rocks. Ähnlich "harte" (= kompromisslose, ohrenbetäubende, testosteronvernebelte, verzerrte, wilde) Mucke fabrizierten damals nur BLACK SABBATH, LED ZEPPELIN, MOUNTAIN, URIAH HEEP oder VANILLA FUDGE. Und ohne weiter auf die "never ending story" um Original-Gitarrero (und Stinkstiefel) Ritchie Blackmore eingehen zu können oder wollen, hier nur so viel: Neuzugang McBride an den sechs elektrifizierten Saiten macht seine Sache mehr als anständig. Ich möchte sogar behaupten, anständiger/passender/typischer als sein direkter Vorgänger Steve Morse (den ich im übrigen zutiefst verehre und dessen sämtliche Soloscheiben ich überzeugender finde als die vielen, auf denen er nur "gastiert" hat).
