In Vespro - Where Silence Used To Sleep | |
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| Review von Froosti vom 29.07.2026 (497 mal gelesen) | |
In kaum einer Szene werden bestimmte Zeiten so glorifiziert wie im Metal. Seien es die glorreichen 80er oder 1996 für den Black Metal. Besonders am Herzen liegen mir die 90er, in denen der Doom Death Metal seine erste Hochzeit erlebte. KATATONIA, TIAMAT und PARADISE LOST schenkten uns wahre Diamanten des Genres. Genau in diese Richtung bewegt sich die junge Band IN VESPRO. Mitten aus Italien nimmt die Band Anlauf, um die Bühnen zu erobern. Warum dabei auch INSOMNIUM eine Rolle spielen, erfahrt ihr hier.Mit dem Opener 'Fading Hollow' versetzen IN VESPRO uns direkt in die Vergangenheit und fangen den Zeitgeist beeindruckend präzise ein. Schwere, raue Gitarrenriffs schleppen sich gnadenlos voran und verbreiten ihre schwermütige Stimmung. Darüber legt die Leadgitarre melodische und zutiefst emotionale Spuren, die einen zum Wegträumen einladen. Das erinnert sofort an die eben erwähnten Meister aus Finnland. Die Italiener agieren nicht ganz so filigran wie ihre Vorbilder, schaffen es aber mühelos, eine intensive, packende Atmosphäre zu erzeugen. Die dazu passende raue Produktion unterstreicht diesen Eindruck zusätzlich. Zu dieser hervorragenden Grundlage gesellen sich dann auch noch ein prägnanter Bass und ein präzises Schlagzeug. Zusammen bilden sie das rohe, robuste Fundament des Bandsounds. Besonders das Schlagzeugspiel trifft mit solch einer Wucht ins Schwarze, dass ich direkt stümperhaftes Air-Drumming beginne. Auch gesanglich machen IN VESPRO keine Gefangenen. Sänger Luca Gagnoni verbeugt sich vor den alten Helden und liefert brutale Growls und Screams ab. Trotz all dieser starken Zutaten gibt es für mich einen klaren Dämpfer. Betrachtet man die einzelnen Details, liefert die Band eine starke Doom Death Metal-Platte ab. Für meinen Geschmack orientiert sich die Band allerdings zu stark an ihren Vorbildern. Zu selten entsteht der Eindruck einer eigenen Note. Wer allerdings nicht genug von Bands wie KATATONIA oder INSOMNIUM bekommen kann, wird mit "Where Silence Used To Sleep" bestens versorgt. Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Fading Hollow 02. Ghost Inside Tomorrow 03. Where Silence Used To Sleep 04. Absence Becomes Her 05. A Quiet End 06. Beneath The Unseen 07. The Last Light 08. Ashes Of The Dawn 09. Everfall | Band Website: invespro.bandcamp.com Medium: CD Spieldauer: 40:04 Minuten VÖ: 19.06.2026 |
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In kaum einer Szene werden bestimmte Zeiten so glorifiziert wie im Metal. Seien es die glorreichen 80er oder 1996 für den Black Metal. Besonders am Herzen liegen mir die 90er, in denen der Doom Death Metal seine erste Hochzeit erlebte. KATATONIA, TIAMAT und PARADISE LOST schenkten uns wahre Diamanten des Genres. Genau in diese Richtung bewegt sich die junge Band IN VESPRO. Mitten aus Italien nimmt die Band Anlauf, um die Bühnen zu erobern. Warum dabei auch INSOMNIUM eine Rolle spielen, erfahrt ihr hier.
