Allt - Ataraxia

Review von TexJoachim vom 30.07.2026 (501 mal gelesen)
Allt - Ataraxia Seelenruhe? Bei dem Gebolze?

Mit dem zweiten Longplayer "Ataraxia" (nach Ataraxie, dem Ideal der Seelenruhe in der griechischen Antike) ballern uns ALLT einen neuen Hassbatzen vor die Rübe. Neun Songs in knapp dreißig Minuten. Metalcore, schwedisch auf den Punkt gebracht.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es wie die Plattenfirma als progressiv bezeichnen würde, aber das konstante Wechselspiel zwischen bretthartem Gebolze auf der einen und zarten verletzlichen Momenten mit melodischem Cleangesang auf der anderen Seite (besonders schön bei 'Nevermind' und 'Avalon') ist verdammt gut gemacht.

Verglichen mit ihren vorherigen Werken, dem 2024er Debüt "From The New World" und der 2022er EP "The Seed Of Self-Destruction", sind ALLT reifer geworden und haben ihren Stil schrittweise weiterentwickelt. Die Songs haben mehr Raum bekommen, ihre Ideen sind stärker fühlbar. So finden sich zuweilen Industrial-Vibes, etwa im Titeltrack 'Ataraxia', oder auch Anklänge an STATIC-X. Zahlreiche Tempowechsel vervollkommnen die einzelnen immer wieder überraschenden Songs.

Fazit: ALLT machen alles richtig und daher ist mir "Ataraxia" acht Punkte wert. Seelenruhe eingekehrt!

Anspieltipps: 'Omerta', 'Ataraxia'




Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. New Day
02. Omerta
03. Nevermind
04. Enemy
05. Ataraxia
06. Ultraviolence
07. Snowblind
08. High Hopes
09. Avalon
Band Website: www.alltband.com
Medium: CD
Spieldauer: 30:50 Minuten
VÖ: 31.07.2026

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