Wyrmhaven - Seasons Of Gloom | |
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| Review von Paddel vom 20.07.2026 (516 mal gelesen) | |
Das Cover-Artwork von "Seasons Of Gloom" hat mich ein wenig in die Irre geführt. Ich hätte hier eher ein Epic Doom Metal-Album mit Sword-and-Sorcery-Thematik vermutet. WYRMHAVEN haben sich aber eher dem modernen Death Metal verschrieben. Die Jungs aus Tucson (Arizona) haben mit "Seasons Of Gloom" ihr kurzweiliges Debüt-Album unter die Leute gebracht. Der Opener 'Corruptions' etabliert dann gleich seine Nähe zum Metalcore-Sound, welche sich durch das gesamte Album zieht. Eine richtige Kategorie (Death Metal, Metalcore, Deathcore) habe ich für die Band auch immer noch nicht gefunden. Der musikalische Entwurf von WYRMHAVEN ist sehr flexibel und die handwerklichen Fähigkeiten der Bandmitglieder möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben. Mir persönlich fehlen allerdings die packenden und ergreifenden Momente auf "Seasons Of Gloom". Riffs oder Melodien, die sich fast schon gewaltsam in meine Gehörgänge einnisten wollen, suche ich hier vergebens. 'Obsidian Gold' überzeugt zwar mit einer triumphalen Leadgitarre, aber das nächste Highlight lässt dafür lange auf sich warten. Wir befinden uns schon in der zweiten Albumhälfte, wenn 'Unrelenting Storms' mit seiner tristen, doomigen Stimmung ein weiteres Highlight markiert. Frontmann Steve Naemark liefert aber auf Albumlänge komplett ab. Seine Stimmbänder wurden mit Hass und Verachtung geschmiert. Herausragende Performance! Fazit: Für ein Debüt-Album geht "Seasons Of Gloom" schon klar. Es fehlt der emotionale Anker, der mich zurückzieht. Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Corruptions 02. Obsidian Gold 03. Beneath The Pale 04. Morning Star 05. Sunless Solstice 06. Unrelenting Storms 07. Violent Afterglow 08. Nightshade's Embrace 09. Pendulum Faces 10. Life Is Oceans | Band Website: Medium: Digital Spieldauer: VÖ: 29.05.2026 |
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Das Cover-Artwork von "Seasons Of Gloom" hat mich ein wenig in die Irre geführt. Ich hätte hier eher ein Epic Doom Metal-Album mit Sword-and-Sorcery-Thematik vermutet. WYRMHAVEN haben sich aber eher dem modernen Death Metal verschrieben. Die Jungs aus Tucson (Arizona) haben mit "Seasons Of Gloom" ihr kurzweiliges Debüt-Album unter die Leute gebracht. Der Opener 'Corruptions' etabliert dann gleich seine Nähe zum Metalcore-Sound, welche sich durch das gesamte Album zieht. Eine richtige Kategorie (Death Metal, Metalcore, Deathcore) habe ich für die Band auch immer noch nicht gefunden. Der musikalische Entwurf von WYRMHAVEN ist sehr flexibel und die handwerklichen Fähigkeiten der Bandmitglieder möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben.
